Donnerstag, 31. Dezember 2009

Guten Rutsch

Dann bleibt mir für dieses Jahr auch nicht viel mehr übrig, als allen Leserinnen und Lesern dieses Blogs einen guten Rutsch in ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2010 zu wünschen!

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Sonntag, 27. Dezember 2009

Vorlesungsskript "Prinzipien der Systemadministration"

Über Dirks Logbuch bin ich auf einen Artikel über die Systemadministration gestoßen. Darin wird auch ein Vorlesungsskript der Technischen Universität Chemnitz mit dem Titel "Prinzipien der Systemadministration" erwähnt. Autoren sind Matthias Clauß, Uwe Hübner, Thomas Müller und Christoph Ziegler und das Skript datiert vom 7. Juli 2004.

Trotz des Alters des Skript ist es keineswegs veraltet! Es geht in erster Linie darum, Studierenden einen Einblick in die Systemadministration im allgemeinen zu geben. Daher gliedert sich das Skript auch in die Bereiche
  • Betrieb von Computersystemen
  • Infrastrukturdienste
  • Security Policy und Berufsethik
  • Notfallplanung
  • Upgrades und Service Conversion
  • Nutzer-, Dienste- und Resourcenverwaltung
  • Kundenbeziehungen und Öffentlichkeitsarbeit
  • Monitoring
  • Kommunikation und Effektivität
Die einzelnen Bereiche untergliedern sich dann noch in weitere Bereiche. Insgesamt natürlich in erster Linie viel Theorie, aber wohl für jeden Systemadministrator interessant. Kostenlos herunterladbar ist das ganze im Postscriptformat hier.

Sicherlich nichts, um es von vorne bis hinten durchzulesen. Aber zum darin Herumblättern bzw. zum Lesen einzelner Kapitel oder der Auffrischung bzw. Erweiterung von Kenntnissen.

Und als kleiner Hinweis für Podcasthörer: Dirk bietet auf seinen Internetseiten einen monatlichen Linux-Podcast namens DeimHart an, den er zusammen mit Roman produziert. Dazu gibt es immer mal wieder sogenannte ShortCasts, in denen in maximal zehn Minuten bspw. Bücher vorgestellt werden. Aber zum Thema Podcasts erstelle ich irgendwann noch einmal einen oder mehrere Extra-Artikel mit Links, etc.

Donnerstag, 24. Dezember 2009

Frohes Fest

Ich wünsche allen Lesern dieser Seiten ein frohes Weihnachtsfest und ein paar geruhsame Feiertage.

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Mittwoch, 23. Dezember 2009

11Freunde #98

Auch die 11Freunde sind kurz vor Weihnachten mit ihrer Januarausgabe erschienen. Titelthema ist hier "Fußballfans sind Verbrecher", wobei dieses Titelthema nicht wirklich viele Seiten im Heft erhalten hat: Gerade einmal acht Seiten wovon lediglich vier Text enthalten.

Einen interessanten Artikel gibt es über den Fußball auf den Scilly Islands. Gerade einmal zwei Teams kämpfen hier um Meisterschaft und Pokale. Auch Fredi Bobic und Krassimir Balakov sind dem Fußball noch erhalten geblieben. Beide versuchen aktuell den bulgarischen Verein PSFC Chernomoretz Burgas auf Vordermann zu bringen. Aber auch weitere bekannte Namen wie Petar Hubtchev oder Jochen Seitz sind dort untergekommen. Nicht ganz so gut hat es dagegen momentan der 1. FC Union Solingen, der in der sechsten Liga gegen den Abstieg kämpft. Auch hierzu gibt es einen entsprechenden Artikel.

Das Stadionposter zeigt diesmal die BayArena in Leverkusen. Zudem gibt es die aktuelle Ausgabe der 11Freundinnen wieder als Beilage. Unter anderem mit einem Interview mit Simone Laudehr und einem Artikel über die Probleme der schwedischen Damallsvenskan.

Dienstag, 22. Dezember 2009

ballesterer #48

Auch das ballestererfm ist in der 48. Ausgabe als Doppelausgabe für Dezember 2009 und Januar 2010 erschienen. Titelthema ist diesmal das österreichische Wunderteam aus den Jahren 1931 und 1932. Auf 20 Seiten wird dieser Schwerpunkt wie gewohnt entsprechend behandelt. Passend zu diesem Thema ist unter anderem auch ein Buch über einen der Spieler dieses Teams, Matthias Sindelar, genannt der Papierene, erschienen.

Weitere Artikel gibt es zum Beispiel über Neuseeland, dass sich ja für die WM 2010 in Südafrika qualifiziert hat oder Bosnien-Herzegowina, dass dieses Ziel verfehlte. Hammarby IF erhält nach dem Abstieg aus der Allsvenskan in Schweden einen Rückblick und im Groundhoppingteil gibt es einiges an Spielen aus diversen Ländern und von verschiedenen Kontinenten.

Samstag, 19. Dezember 2009

campuszeitung

Ein weiteres neues Projekt hat das Licht der Welt erblickt. Aus Oldenburg kommt mit der Ausgabe Nr. 1 (Dezember 2009/Januar2010) die campuszeitung. Laut eigener Aussage eine kostenlose Bildungszeitung an allen Hochschulstandorten in Norddeutschland mit einer Regionalauflage von 15.000 Exemplaren hier für Hannover und einer Gesamtauflage von 155.000 Exemplaren. Verbunden mit der printausgabe ist auch das neu entstandene Webportal campolis.

Die Premierenausgabe kommt auf zwölf Seiten im DIN A3-Format daher. Die Regionalausgabe Hannover enthält natürlich in erster Linie auch Informationen aus dieser Region. Aber es gibt unter anderem auch ein Interview mit Niedersachsens Wissenschaftsminister Lutz Stratmann (CDU). Mal schauen, wie sich das Projekt weiterentwickelt. Ist auf jeden Fall mehr als nur ein interessanter Ansatz.

Sonntag, 13. Dezember 2009

Linux-Tool Sslh

Ein interessantes Tool hat Charly Kühnast einmal mehr im Linux Magazin (Ausgabe 01/10, Seite 67) vorgestellt: Sslh.

Bei Sslh handelt es sich um eine Mischung aus SSL und SSH. Gedacht ist es für den Einsatz auf einem Server, auf dem ein Webserver läuft. Das Tool selbst schaltet sich vor den Port 443 und versucht anhand der gesendeten Daten herauszufinden, ob eine SSL- oder aber eine SSH-Verbindung aufgebaut werden soll.

Interessant ist das Tool sicherlich für diejenigen, die häufiger mal unterwegs sind und schon des öfteren festgestellt haben, dass man sich zum Beispiel vom Hotel oder Flughafen aus zwar auf Port 80 (HTTP) bzw. 443 (HTTPS) verbinden kann, aber nicht auf Port 22 (SSH). Dieses Problem kann man durch Sslh umgehen. Es sollte im allgemeinen mit Apache und Lighttpd zusammenarbeiten.

Buch "Die Piratenpartei"

Passend zur Piratenpartei hat Henning Bartels im September 2009 sein Buch "Die Piratenpartei – Entstehung, Forderungen und Perspektiven der Bewegung" veröffentlicht.

Auf 290 Seiten und in fünf Kapiteln geht der Autor hier auf diese noch recht junge Partei ein. Von den Anfängen der Bewegung in Schweden und die eigentlichen Ursachen die zur Parteigründung geführt haben über den "Ableger" in Deutschland und das Thema "Zensursula". Ab Kapitel 3 wird dann auf die Forderungen der Partei eingegangen und diese entsprechend ausführlich dargestellt.

Kapitel 4 beschäftigt sich dann mit dem Unterschied bzw. den Gemeinsamkeiten zwischen der Piratenpartei und den anderen im Bundestag vertretenden Parteien. Das letzte Kapitel schaut dann ein bißchen in die Zukunft, geht auf Stärken und Schwächen sowie die Chancen und die Gefahren ein.

Das Buch steht unter der Creative Commons License und kann unter folgendem Link kostenlos heruntergeladen werden: http://ebooks.contumax.de/nb.

Das Buch:
Die Piratenpartei
Entstehung, Forderungen und Perspektiven der Bewegung
Bartels, Henning
Contumax-Verlag, 2009, Berlin
ISBN 978-3-86199-001-7
Preis 0€ (Creative Commens License) bzw. 19,90€ in der gedruckten Fassung

Bildquelle: http://ebooks.contumax.de/nb

Lolcats

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Freitag, 11. Dezember 2009

Scheiß AFD! #6

Und mal wieder ein Fanzine, das ich bisher nicht kannte. Scheiß AFD! ist mittlerweile in der 6. Ausgabe erschienen und kommt aus dem Dunstkreis des SV Darmstadt 98. AFD steht hierbei für Allesfahrer Darmstadt.

Wie bei einigen anderen hier auch schon vorgestellten Zines handelt es sich ebenfalls um einen Saisonrückblick auf die Saison 2008/09. Neben den Spielen des eigenen Klubs wurden auch fleißig Spiele der Young Boys Bern in der Schweiz besucht, zu denen man sehr gute Kontake pflegt.

Dazu gibt es dann noch weitere Berichte von 37 Spielen aus 12 Ländern und das Lilienlexikon.

Das Heft:
Scheiß AFD
Fanzine der Allesfahrer Darmstadt
DIN A5, Umschlag Farbe, Rest Schwarz-Weiß, 92 Seiten
Preis 1,98€

Donnerstag, 10. Dezember 2009

Verfassungsbeschwerde Vorratsdatenspeicherung

Heute kam Post vom Anwalt per E-Mail an. Inhalt: Informationen zum Termin am 15.12.2009 zur Verfassungsbeschwerde zum Thema Vorratsdatenspeicherung vor dem Bundesverfassungsgericht.
Mandantenrundschreiben – zur Verfassungsbeschwerde Vorratsdatenspeicherung

Sehr geehrte Damen und Herren,

Sie haben sich mit 34.450 weiteren Antragstellerinnen und Antragstellern an der Verfassungsbeschwerde gegen das Gesetz zur Einführung der Vorratsdatenspeicherung beteiligt und mich mit Ihrer Vertretung beauftragt. Damit haben Sie mitgeholfen, ein eindrucksvolles Signal gegen den bisher größten Angriff auf das Recht jedes Bürgers auf Privatheit und unbeobachtete Kommunikation zu setzen. Zu den Antragstellern unserer Verfassungsbeschwerde gehören auch Abgeordnete aller demokratischen Parteien.

Weitere Verfassungsbeschwerden wurden von bekannten FDP-Politikern, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Hirsch, und zahlreichen Bundestagsabgeordneten der Fraktion „Die Grünen“, vertreten durch Prof. Dr. Schneider, eingelegt.

Endlich ist es so weit und das Bundesverfassungsgericht verhandelt am 15.12.2009 die Verfassungsbeschwerden gegen die Vorratsdatenspeicherung.

Was ist bisher geschehen?

Das Bundesverfassungsgericht hat mit mehreren einstweiligen Anordnungen seit dem 11.03.2008 Auskünfte über die auf Vorrat gespeicherten Telekommunikationsdaten erheblich eingeschränkt, die Vorratsdatenspeicherung selbst aber vorläufig zugelassen.

Praktisch heißt das, dass zurzeit alle Verbindungsdaten von Telefongesprächen, Telefaxen, E-Mail-Abrufen und Internetnutzungen gespeichert werden, Auskunft hierzu wird aber nur unter einschränkenden Voraussetzungen erteilt.

Für alle von Ihnen, die sich über das Verfahren und aktuell über den Verlauf der mündlichen Verhandlung informieren wollen, werden auf der Webseite des Arbeitskreises Vorratsdatenspeicherung Informationen angeboten: http://verfassungsbeschwerde.vorratsdatenspeicherung.de

Am 15.12.2009 wird unter dieser Adresse ab 8 Uhr eine Pressekonferenz der Beschwerdeführer zu sehen sein und wird ab 10 Uhr live aus der Mündlichen Verhandlung des Bundesverfassungsgerichts berichtet werden. Darüber hinaus wird der Arbeitskreis am 15.12.2009 einen öffentlichen Informationsraum in Karlsruhe bereitstellen. Sitzplätze im Gerichtssaal sind leider keine mehr vorhanden!

Weitere Informationen zum Verfahren erhalten Sie auch auf meiner Seite: www.starostik.de.

Mit freundlichem Gruß und bestem Dank für Ihre bisherige Unterstützung bin ich Ihr

Meinhard Starostik
Rechtsanwalt
Na, dann warten wir doch mal ab, was dabei rumkommt.

Mittwoch, 9. Dezember 2009

Übersetzungen von Spammern

Heute ist mal wieder eine Spammail durchgekommen, die wohl mit einem "etwas schlechteren" Übersetzungstool übersetzt wurde.

Attn:Ise.

Im Namen des Kuratoriums und Testamentsvollstrecker des Nachlasses von Late Engr.Thomas Ise. Ich noch einmal versuchen, Sie als mein früheres Schreiben mitteilen zurückgegeben wurden nicht zugestellt werden. Ich möchte Ihnen mitteilen, dass Ende Engr.Thomas Ise gemacht Sie einen Empfänger zu seinem Willen. Er verließ die Summe von dreißig Millionen, hunderttausend Dollar (USD $ 30, 100.000.000), Sie in der Codicil und letzte Beweis für seinen Willen. Das klingt vielleicht seltsam und unglaublich Ihnen, aber es ist wirklich und wahr. Als weitgereiste Mann, muss er in Kontakt mit Ihnen wurden in der Vergangenheit oder einfach Sie wurden ihm von einem seiner zahlreichen Freunde im Ausland, die
gewünscht gute nominiert. Engr.Thomas Ise bis zu seinem Tod war ein Mitglied der Helicopter Society und des Institute of Electronic & Electrical Engineers. Bitte, wenn ich sie, wie ich bin zuversichtlich, sich bemühen, wieder zu mir so bald wie
möglich, damit Sie mich zum Schluss meiner Arbeit. Sie sind Beratung, mich mit meiner persönlichen E-Mail-Kontakt: bengateprivate@rocketmail.com

Warten auf Ihre,
prompte Antwort.
Ben Gate, Esq.
Ist in letzter Zeit ja eher die Ausnahme geworden. Aber anscheinend kommt da trotz allem immer noch mal etwas durch.

Montag, 7. Dezember 2009

Open Access

Das Thema Open Access geistert ja seit einiger Zeit durch die Medienlandschaft. Zum einen hat man noch bis einschließlich 22.12.2009 die Möglichkeit, die Onlinepetition "Wissenschaft und Forschung - Kostenloser Erwerb wissenschaftlicher Publikationen" mitzuzeichnen (Aktuell: 19.050 Unterzeichner). Auch Markus Beckedahl von netzpolitik.org hatte da vor einigen Wochen bereits drauf hingewiesen.

Zum anderen findet hier in Hannover am 15.12.2009 eine Podiumsdiskussion zum Thema "Open Access für Bildungsmaterialien" statt. Weitere Informationen dazu gibt es auf den Internetseiten von Open Acess in Hannover. Ich werde auch mal versuchen, vor Ort zu sein. Weiterhin möchte man dort (also von Open Access in Hannover) wohl auch entsprechende Pod- bzw. Videocasts produzieren. Einen ersten gibt es bereits online, dieser ist allerdings ca. 1 GB groß ...

Bild: Markus Trapp.

Samstag, 5. Dezember 2009

Hopp Hard #21

Ausgabe 21 von Hopp Hard. Der Titel "Never follow authorities" feiert denn auch 10 Jahre Hopp Hard. Nicht schlecht für ein Fan- bzw. Hoppingzine!

Auf insgesamt nicht ganz 100 Seiten berichtet das Team um "den Verleger" wieder über jede Menge besuchter Spiele. Neben denen der SG Eintracht Frankfurt sind es wieder jede Menge Spiele im Ausland. Insgesamt 52 Spiele in 14 Ländern mit den Schwerpunkten Großbritannien und Südamerika.

Ab der kommenden Ausgabe werden die Autoren wohl zudem vom halbjährlichen Modus abrücken und Hopp Hard noch öfter erscheinen.

Das Heft:
Hopp Hard
DIN A5, Umschlag Farbe, Rest Schwarz-Weiß, 96 Seiten
Preis 3€

Freitag, 4. Dezember 2009

Tag der Fakultät 2009

Ein paar Bilder vom heutigen Tag der Fakultät der Fakultät für Elektrotechnik und Informatik an der Leibniz Universität Hannover.

Galerie

Lolcats

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Sonntag, 29. November 2009

Buch "Die Dilettanten"

Eigentlich wollte ich das Buch "Die Dilettanten - Wie unfähig unsere Politiker wirklich sind" von Thomas Wieczorek bereits vor der Bundestagswahl durchgelesen haben. Hat leider nicht so ganz hingehauen, aber das Thema ist natürlich nach wie vor aktuell.

Wieczorek beschäftigt sich nach seinem vorherigen Buch "Die verblödete Republik" diesmal mit den Volksvertretern direkt. Wobei selbst das Wort "Volksvertreter" laut diesem Buch ja nicht wirklich zutrifft. Auch fachliche Kompetenz sucht man seiner Aussage nach (zumeist) vergeblich. Passend dazu zählt er fein säuberlich auf, was welche Personen eigentlich einmal gelernt haben und wie weit sie in der Politik, sprich verschiedenen Ämtern, schon herumgekommen sind.

Aber auch die Lobbyisten werden entsprechend aufgezählt. Allein für die Lobbyisten in den Ministerien gehen dabei fünf Buchseiten drauf! Rechtlich sei es aber wohl nicht angreifbar, dass die Wirtschaft ihre Gesetze im Prinzip selbst macht. Verabschiedet werden sie ja im Bundestag. Frei nach dem Motto: "Jedes Volk hat die Regierung, die es verdient."

Alles in allem ein sehr interessantes Buch, dass stellenweise aus meiner Sicht aber irgendwie nicht immer leicht zu lesen ist. Kann aber auch am Thema liegen. Und letztendlich scheint es dann doch so zu sein, wie es Altkanzler Gerhard Schröder (SPD) einmal formulierte: Zum Regieren würden ihm Bild, BamS und Glotze reichen. Vielleicht auch mit einer der Gründe dafür, dass die "Partei der Nichtwähler" mittlerweile die größte in Deutschland ist. Politikmüde scheinen die Leute ja nicht unbedingt zu sein, wie auch die Wahlerfolge der Piratenpartei in jüngster Zeit zeigen.

Das Buch:
Die Dilettanten
Wie unfähig unsere Politiker wirklich sind
Wieczorek, Thomas
Knaur Taschenbuch Verlag, 2009, München
ISBN 978-3-426-78266-8
Preis 8,95€

Dienstag, 24. November 2009

Edelstahl 25

Auch BRB-Jörg war mal wieder fleißig. Die 25. Ausgabe von Edelstahl bringt einen Rückblick auf die Saison 2008/2009 des FC Stahl Brandenburg. Am Ende stand hier der Aufstieg in die Brandenburgliga.

Auf 92 Seiten berichtet Jörg mal wieder lesenswert über die vergangene Saison. Zudem wird in der Mitte auf 12 Seiten noch über lesenswerte Bücher und Magazine berichtet. War mal wieder eine 3€-Investition, die sich gelohnt hat.

Das Magazin:
Edelstahl Ausgabe 25
DIN A5, Schwarz-Weiß, 92 Seiten
Preis 3€

11Freunde #97

Ausgabe 97 der 11Freunde. Titelthema ist diesmal der BV Borussia 09 Dortmund, der in diesem Jahr sein hundertjähriges Vereinsjubiläum feiert. Hier gibt es auf 14 Seiten einige Fotos und einen Bericht über Norbert Dickel. Für ein solches Thema aber vielleicht doch etwas dürftig geworden.

Interessant auch das Interview mit Horst Hrubesch, der seit 2001 als Jugendtrainer beim Deutsche Fußball-Bund (DFB) tätig ist. Interessante Artikel gibt es dazu noch über den FC Basel aus der Schweiz und Rovaniemi Palloseura aus Finnland. Hier in Deutschland wird ein Blick auf den Verein Italia Berlino geworfen, der als Ziel den Profifußball hat und Thilo Thielke erzählt ein bißchen über den Fußball in Verbindung mit Hexereien in Afrika aus seinem ebenfalls erschienenden Buch.

Das Stadionposter zeigt diesmal die Impuls Arena des FC Augsburg. Zudem liegt dieser Ausgabe der neue Kalender 2010 und ein Aufkleber "Bitte nicht Hupen - Fahrer träumt von 11Freunde" bei.

Sonntag, 22. November 2009

All to nah #10

Und auch die 10. Ausgabe der All to nah erreichte mich. Umso schöner, weil diese Nummer mittlerweile aufgrund der Nachfrage sogar nachgedruckt werden musste!

Titelthema: "Die Renaissance der Kutte" Ist wirklich so, man trägt an der AJK wieder "Kutte"! Cord erzählt, wie er als sechsjähriger zum AFC gekommen ist und fleissig leere Flaschen sammelte. Weiterhin gibt es einen kurzen Rückblick auf die bisherigen 25 Spiele von Altona 93 im DFB-Pokal.

Aber auch ein Rückblick auf die absolvierten Spiele seit der letzten Ausgabe darf natürlich genausowenig fehlen wie zwei weitere Sammelbildchen. Die Rubrik "Hopping worldwide" führt diesmal nach Israel. Kleinere bzw. kürzere Artikel runden die mal wieder gelungene Ausgabe ab. Ich hoffe mal, dass es so weitergeht, auch wenn Jan seit November weniger Zeit hat.

Das Heft:
All to nah
Rundschrift der Anhänger des Altonaer Fußball-Clubs von 1893
DIN A5, 36 Seiten, Schwarz-Weiß, Sammelbildchen in Farbe
Preis 1€

Freitag, 20. November 2009

DVD "Spark of Insanity"

Nachdem ich beim Durchzappen bei Comedy Central hängengeblieben bin und dort gerade Jeff Dunham lief, stand für mich fest: Die DVD must Du haben :-)

Also das Original auf Englisch (mit zuschaltbaren Untertiteln auf Deutsch) bestellt und ein bißchen auf die DVD gewartet. Hat sich aber wirklich gelohnt. "Walter", "Achmed the Dead Terrorist", "Melvin", "Peanut" und "José Jalapeño" unterhalten über die knapp 90 Minuten wirklich gut. Was natürlich auch daran liegt, dass Dunham selbst als Bauchredner überzeugt. Weitere Infos über ihn gibt es natürlich auf seiner Internetseite http://www.jeffdunham.com.

In diesem Sinne: "Silence! I kill you!"

Die DVD:
Spark of Insanity
Dunham, Jeff
Preis 17,99€

Donnerstag, 12. November 2009

Buch "Website Boosting 2.0"

Das zweite Buch zum Thema Suchmaschinenoptimierung (SEO), dass ich mir nach einiger Recherche im Netz rausgesucht hatte, ist "Website Boosting 2.0" von Mario Fischer. Der Autor selbst kommt aus dem Bereich Wirtschaftsinformatik mit dem Themenschwerpunkt E-Commerce.

Fischer untergliedert sein Buch in vier Teile. Der erste Teil beschäftigt sich auf gut 130 Seiten mit dem Thema Online-Marketing an sich. Welche Möglichkeiten gibt es, worauf muss man achten, was könnte bzw. sollte man nutzen und was eher nicht. Von der Bannerwerbung über Newsletter bis hin zu den verschiedensten Marketingformen (Virales Marketing, Guerilla-Marketing, etc.) sowie Blogs und RSS-Feeds wird alles ausführlich dargestellt und anhand von Beispielen besprochen.

Interessanter ist da schon der zweite Teil des Buchs. Hier geht es darum, wie man sich bzw. seine Internetseiten von Besuchern/Kunden über die Suchmaschinen finden lässt. Hier gibt es selbstverständlich auch erst einmal eine Einweisung in den Aufbau und die Funktionsweise von Suchmaschinen. Natürlich auch "ein wenig" mit dem Schwerpunkt Google. Es findet sich vieles wieder, was auch schon im ersten besprochenen Buch stand. Allerdings geht man hier dann teilweise noch etwas intensiver auf Firmenkunden ein, die evtl. auch selbst kostenpflichtige Werbung schalten möchte. Hier kommt es dann ja zum Beispiel auch auf den Werbetext an. Zudem kommen auch Stolperfallen im Bereich der Optimierung und ein strategischer Blick in Richtung des Suchmaschinen-Marktführers nicht zu kurz.

Der dritte Teil ab Seite 471 beschäftigt geht es dann um die eigentlichen Besucher der zu optimierenden Internetseite. Was hat es mit dem sogenannten Ähnlichkeitsgesetz oder dem Fortsetzungsgesetz auf sich? Ist die Symmetrie einer Internetseite wichtig? Was erwartet der Besucher meiner Seiten eigentlich? Dieses und vieles weitere wird in dem dritten Teil des Buchs vorgestellt und besprochen. Auch ist zum Beispiel die richtige Wahl der Worte wichtig, ganz abgesehen von einfacher und aussagekräftiger Navigation auf den Seiten.

Im vierten und letzten Kapitel geht es dann um Werkzeuge die einem bei der Optimierung und auch bei der Kontrolle weiterhelfen. Wichtig ist halt auch immer wieder die erneute Überprüfung der eigenen Seiten. Auch werden dem Leser diverse Checklisten zur Verfügung gestellt, die er für seine Domain abarbeiten kann.

Auch wenn sich einiges aus dem ersten Buch wiederholt (wäre andersherum gelesen genauso gewesen) ebenfalls eine absolut zu empfehlende Lektüre!

Das Buch:
Website Boosting 2.0
Suchmaschinen-Optimierung, Usability, Online-Marketing
2. Auflage
Fischer, Mario
REDLINE GMBH, 2009, Heidelberg
ISBN 978-3-8266-1703-4
Preis 34,95€

ballesterer #47

Die vorletzte Ausgabe des ballestererfm im Jahr 2009 hat ein recht interessantes Titelthema: "Vom Bosporus ostwärts - Eine türkische Entdeckungsreise". Auf 18 Seiten gibt es einen Einblick in den türkischen Fußball, interessante Interviews mit Bagis Erten oder auch Ekrem Dag. Aber auch die Einflüsse der "üc büyük", der drei großen Istanbuler Vereine, auf die Wirtschaft oder am Beispiel des Diyarbakırspor Kulübü auf die Politik werden aufgezeigt. Interessant und vor allem mal etwas anderes.

Aber auch ansonsten hat die Redaktion mal wieder interessante Dinge ausgegraben. So gibt es einen Artikel über den CF Extremadura, der noch vor knapp zehn Jahren in Spaniens höchster Spielklasse spielte und heutzutage mit sechs Millionen Euro Schulden sehr weit unten steht. Der 35jährige Torhüter Raimund Hedl erzählt von seinem Reservistendarsein als zweiter Mann fast während seiner gesamten Karriere und ein weiterer Bericht erzählt vom Engländer Michael Shields, der vier Jahre lang unschuldig in den Gefängnissen von Bulgarien und England saß.

Und auch ein Interview mit Piotr Jaworski vom polnischen Fanzine "To my Kibice" hat es in diese Ausgabe geschafft. Zudem die Ankündigung, dass man sich über die kommende Ausgabe des ballestererfm sehr wundern werde ...

Freitag, 6. November 2009

11Freunde #96

Die aktuellste Ausgabe der 11Freunde hat sich, passend zur 20jährigen Feier des Mauerfalls, auch auf dieses Thema konzentriert. Titelthema: "Die große Freiheit - Wie die Stars des DDR-Fussballs die Zeit nach dem Mauerfall erlebten". Auf 22 Seiten erfolgt eine kleine chronologische Aufarbeitung der Geschehnisse inkl. Einiger kleinerer Geschichten wie die des Tods von Mike Polley am 03.11.1990.

Ricardo Moar, seinerzeit einmal in Hannover tätig, ist mittlerweile wieder beim RC Deportivo La Coruña tätig und steht im Interview Rede und Antwort. Einen kleinen Rück- und Ausblick gibt es aus Manchester, vom Derby United vs. City und beim SV Eilendorf gibt gibt es eine Mannschaft, bei der einige Akteure seit 25 Jahren im Herrenbereich zusammenspielen. Unterlegt ist dieser Artikel in erster Linie mit Fotos.

Das Stadionposter zeigt diesmal das Rudolf-Harbig-Stadion der SG Dynamo Dresden.

Buch "Suchmaschinen-Optimierung"

Beruflich bedingt beschäftige ich mich aktuell gerade auch mit dem Thema Suchmaschinenoptimierung bzw. Search Engine Optimization (SEO). Neben vielen im Netz verfügbaren Informationen sollten hier auch ein bis zwei Bücher angeschafft werden. Eine Recherche im Netz ergab, dass einige Bücher immer wieder empfohlen wurden.

Eines davon ist "Suchmaschinen-Optimierung - Das umfassende Handbuch" von Sebastian Erlhofer. Dieses Buch wird aus meiner Sicht auch zu Recht immer wieder empfohlen. Mit über 500 Seiten ist es vielleicht nicht gerade dünn, arbeitet aber dafür das gesamte Thema gut und verständlich ab.

In den ersten drei Kapiteln erlärt der Autor erst einmal die Grundlagen überhaupt. Was ist die Suche im Internet und wie funktioniert sie? Wie ist das Internet selbst aufgebaut und wie verschiedenste Arten von Suchmaschinen? Wonach werden Suchergebnisse sortiert und welche Bedeutung haben hierbei statische Modelle, Pagerank oder die Click-Popularity? Und zu guter Letzt wird in Kapitel 5 noch erklärt, wie die Suche eigentlich abläuft, also was hier genau passiert.

Interessant für den Webentwickler und/oder Texter wird es dann ab Kapitel 6. Hier wird erklärt, worauf man achten sollte oder muss. Wer ist meine Zielgruppe? Was möchte ich mit dem Auftritt erreichen? Was machen meine Mitbewerber? Was nutze ich eigentlich für Schlüsselwörter bzw. welche nutzen meinen Kunden/Besucher um mich zu finden. Auf welche Quellen im Netz kann ich noch zur Unterstützung zurückgreifen? Ab Kapitel 7 geht es dann um die Umsetzung dieses Wissens, aber auch um die Verwendung von CSS oder aber den eigentlichen Aufbau der Seite (findet sich der Benutzer zurecht? Macht die Navigation Sinn? Etc.). Was muss ich zum Beispiel auch beachten, wenn ich ein Content Management Systems (CMS) und damit vielleicht dynamisch generierte Seiten einsetze?

Ab Kapitel 8 geht es dann um weitere Fragen. Wie zum Beispiel den richtigen Domainnamen. Oder aber, warum es evtl. auch in Frage kommen sollte, eine Domain zu kaufen. Dazu kommen Fakten wie Optimierung von Dateinamen, Seitenstruktur, interne Verlinkungen, etc. Die Nutzung von Wikis, RSS-Feeds, usw. Weitere Themen unter anderem: Suchmaschinen-Spam, Brückenseiten, Aufnahme in Suchmaschinen, Monitoring und Controlling, Optimierung bspw. für CMS,WordPress auch auch Online-Shops.

Aus meiner Sicht ein absolut empfehlenswertes Buch!

Das Buch:
Suchmaschinen-Optimierung
Das umfassende Handbuch
Erlhofer, Sebastian
Galileo Press, 2008, Bonn
4. aktualisierte Auflage
ISBN 978-3-8362-1233-5
Preis 34,90€

Mittwoch, 4. November 2009

Auslandsjournal #4

Nach Saisonende kommen so nach und nach Saisonrückblicke heraus. Dies auch im Groundhoppingbereich. Den Anfang von einigen Exemplaren macht das Auslandsjournal in der 4. Ausgabe, herausgegeben von der LPSC-Crew (FC Energie Cottbus).

Auf 96 Seiten gibt es einiges an Berichten um Spiele der Nationalmannschaft, internationalen Begegnungen sowie Meisterschaftsspielen. Darunter aus regionalen Gesichtspunkten durchaus zu verstehen, viel aus Polen und Tschechien. Aber auch einige Besuche bspw. in Dänemark sind darunter. Insgesamt Artikel aus 20 Ländern. Dazu noch etwas Eishockey, Handball, Rugby und ein Besuch beim Dart.

Das Heft:
Auslandsjournal Ausgabe 4
Preis 3,50€
DIN A5, 96 Seiten, Umschlag und Mittelseite in Farbe, Rest Schwarz-Weiß

Freitag, 30. Oktober 2009

Bitvise SSH-Produkte

Wie vor einiger Zeit schon angekündigt, habe ich mir nun einmal die SSH-Software der Firma Bitvise Ltd. näher angesehen.

Das Unternehmen vertreibt die Software-Tools WinSSHD und Tunnelier bzw. stellt diese auf den eigenen Internetseiten zum Download zur Verfügung. Wichtig sind hierbei auch die jeweils zur Software gehörenden Lizenzbedingungen, die man sich vorab einmal durchlesen sollte. So ist bspw. für den Einsatz von WinSSHD eine Kauflizenz notwendig, sobald das Produkt im persönlichen UND nicht-kommerziellen Bereich eingesetzt wird. Also zum Beispiel auch, wenn ein Studierender es nicht nur zum persönlichen Gebrauch einsetzt sondern damit auch arbeitet (bspw. als Hilfskraft). Weiterhin ist die kostenlose Personal Edition noch darauf beschränkt, dass lediglich lokale Windows-Accounts genutzt werden können. Einschließlich nur einer Windows- bzw. eine virtuelle Gruppe und auch maximal zehn Windows- und virtuelle Accounts. Auch GSSAPI wird nicht unterstützt. Zudem ist WinSSHD eher ein Serverdienst und kommt auch daher vielleicht nicht unbedingt in Frage.

Bliebe Tunnelier. Diese Software ist dem SSH Secure Shell Client schon wesentlich ähnlicher. Sie bietet neben dem Terminal auch einen Datei-Explorer. Auch die Lizenzbedingungen sind für Privatanwender wesentlich angenehmer. So darf die Software von bis zu vier Personen auf bis zu vier Computern in Einzelumgebungen genutzt werden. Auch die Handhabung ist ähnlich wie beim SSH Secure Shell Client. Von daher kann man diese Software auch problemlos weiterempfehlen. Zumal sie im Entwicklungsstand wesentlich aktueller ist als der frei nicht mehr weiterentwickelte SSH Secure Shell Client. Für den kommerziellen Einsatz sollte man es sich allerdings überlegen. Eine Unlimited Project License schlägt immerhin mit 12.500 US-Dollar zu Buche, für den einzelnen User mit je 44,95 US-Dollar ...

Weitere Projekte, aus denen in der Zukunft vielleicht noch einmal etwas wird, seien auch noch kurz genannt. Aktuell sind diese Tools aber wohl nicht wirklich einsatzbereit.

Libri-Datenleck(s)

Markus Beckedahl von netzpolitik.org hatte bereits am Donnerstag unter dem Titel "Exklusiv: Die Bücher der Anderen" darüber berichtet: Über ein "kleineres" Datenleck bei Libri.de. netzpolitik.org hatte Zugriff auf rund 500.000 Rechnungen inkl. Anschriften und Mailadressen der Kunden. Libri hatte an jede URL für die online einsehbare Rechnung einfach nur eine hochzählende Zahl gehängt. So hätte jeder Benutzer die Rechnungen anderer Kunden einsehen können.

Schmorl und von Seefeld und auch Decius nutzen das System ebenfalls für die Abwicklung ihrer Onlinebestellungen. Libri.de hat mittlerweile immerhin einen Text online gestellt. Schmorl und von Seefeld hat bisher noch nichts weiter auf die Internetseiten gestellt. Auch per Mail hat bisher noch keine der Firmen mal ihre Kunden angeschrieben und Stellung dazu genommen.

Kurze Zeit später stellte sich erneut via netzpolitik.org heraus, dass es anscheinend noch ein weiteres Problem gab. Diesmal mit den Zugangsdaten zu den Händlershops. Und hier zeigte sich dann auch, dass man bei Libri anscheinend nicht wirklich viel von Datensicherheit versteht oder hält. Beckedahl & Co. hatten es lediglich bei einigen Shops probiert und waren dort überall erfolgreich. Die Antwort von Libri.de in einem Rundbrief an seine Kunden lässt sich hier nachlesen. Dort spielt man es auf "drei Buchhändler" herunter.

Tja, muss ich mir wohl einen anderen Händler suchen bzw. nur noch direkt vor Ort vorhandene Ware einkaufen ...

Links zum Thema:
Frankfurter Allgemeine Zeitung: Interview mit "netzpolitik.org" - Alle Zahlungen könnten über unser Konto laufen
Rheinische Post: Sicherheitslücke bei Libri größer als angenommen
heise Security News: Datenleck bei Libri zieht weitere Kreise
Stern Online: Libri.de-Datenleck schlimmer als vermutet
Focus Online: Neues Datenleck bei Libri.de
Golem: Unsichere Passwörter bei Libri.de
Focus Online: Sicherheitslücke bei Libri.de
Stern Online: Datenpanne bei Libri.de
heise Security News: Libri lässt Kundenrechnungen offen im Netz liegen

Nachtrag: Auch die Buchhandlung Leuenhagen und Paris hier in Hannover nutzt das System.

Mittwoch, 28. Oktober 2009

Root-Server!?

Ich bin für ein paar kommende Projekte gerade über die Anschaffung eines Root-Servers am grübeln. Vielleicht hat ja der/die eine oder andere Leser/in auch noch ein paar Gedanken, Anregungen, Hinweise oder Warnungen parat.

Das wichtigste vielleicht erst einmal vorweg. Was sind die Mindestvoraussetzungen, die ich sehe? Es geht im allgemeinen um ein paar (nicht-geschäftliche) Projekte, die im kommenden Jahr laufen. Hierbei wird auch einiges an Bildmaterial (Fotos und Videos) anfallen. Daher wäre entsprechend "viel" Speicherplatz eine Grundvoraussetzung. Im allgemeinen dachte ich an etwas wie
Betrieb, Einrichtung, etc. sind überhaupt kein Problem. Zudem wäre eine gute Erreichbarkeit bzw. Verfügbarkeit des Servers gerne gesehen. Also nichts, wo man beispielsweise mehrmals im Monat wieder hintertelefonieren muss, weil der Server nicht erreichbar ist. Das immer mal irgendetwas sein kann, ist vollkommen klar und das lässt sich nie zu 100% ausschließen. Aber es sollte eben kein Dauerzustand sein.

Ein kleinere Netzrecherche hat auch schon etwas zu Tage gebracht. Zum einen gibt es die Internetseite Root-Server Vergleich, auf der drei Anbieter verglichen werden:
Weiterhin bin ich auf den Blogeintrag von Tim Bormann gestoßen, der sich Anfang diesen Jahres unter dem Titel "Werde Root Server mieten" auch ein paar Gedanken zu diesem Thema gemacht hat.

Neben den drei oben genannten Anbieter sind mir dann noch die folgenden (in alphabetischer Reihenfolge) untergekommen:
Vielleicht kommt ja noch der/die ein oder andere Vorschlag/Hinweis/Idee in den Kommentaren oder auch per E-Mail.

Role-based access control

Ebenfalls wurde im Rahmen der Veranstaltung "Solaris - Secure by Design" von Jörg Möllenkamp (Principal Field Technologist, Sun Microsystems) über das sogenannte Role-based access control gesprochen.

Jeder, der mit Linux- oder Unix-Systemen zu tun hat, dürfte der Administratoraccount root etwas sagen. Mit diesem Account ist man Superuser und hat eigentlich Zugriff auf alles im System. Nun gibt es aber auch Fälle, wo man überlegt, ob man einem Kollegen oder sogar einer studentischen Hilfskraft bspw. an einer Universität den Vollzugriff auf das System gibt, nur damit zum Beispiel eine einzelne Aktion durchgeführt werden kann.

Hoer kommt auf einem Solaris-System dann das Role-based access control (RBAC) ins Spiel. Hiermit ist nämlich möglich einem Benutzer bzw. einem Account nur ganz bestimmte Rechte zuzuweisen, die beispielsweise notwendig sind, um einen Webserver zu starten. Zusätzliche, nicht benötigte "normale" Benutzerrechte können zeitgleich entzogen werden.

Ein gutes um umfassendes Whitepaper dazu gibt es unter dem Titel "RBAC in the Solaris Operatin Environment" (PDF) direkt bei Sun. Aber auch Jörg Möllenkamp hat auf seinem Blog unter dem Titel "Less known Solaris features: RBAC and Privileges" eine dreiteilige An- bzw. Einleitung mit Beispielen veröffentlicht.

Blickfang Ultra Streetart Spezial

Auch die Redaktion von Blickfang Ultra hat ein Sonderheft herausgebracht. Es trägt den Titel "Streetart Spezial" und soll einen Einblick in die Graffiti-Szene aus Ultrasicht geben.

Alles in allem scheint diese Szene in Deutschland anderen Ländern durchaus "hinterherzuhinken". Zumindest bekommt man den Eindruck, wenn man Bilder beispielsweise aus Polen in diesem Heft sieht. Trotzdem sind einige optisch ganz nette Sachen dabei!

Dazu gibt es neben einem einleitenden Text noch Artikel zu "Ultragraffiti in Dortmund", drei Seiten mit Kommentaren zu diesem Bereich und den Artikel eines auf diesem Gebiet spezialisierten Anwalts. Gerade die Kommentare sehen Ultragraffiti durchaus auch distanziert im Bezug auf die "eigentliche Graffiti-Szene". Ansonsten sind die 116 Seiten mit farbigen Abbildungen vollgepackt.

Das Heft:
Blickfang Ultra Streetart Spezial
Etwas größer als DIN A5
Preis 3,90€

Samstag, 24. Oktober 2009

Basic Audit Reporting Tool (BART)

Durch die Veranstaltung "Solaris - Secure by Design" von Jörg Möllenkamp (Principal Field Technologist, Sun Microsystems) bin ich auf das Basic Audit Reporting Tool (BART) für Solaris aufmerksam geworden.

Es handelt sich dabei um ein Tool, mit dem sich Veränderungen im Dateisystem aufspüren lassen. Interessant ist es daher in erster Linie sicherlich für Systeme, die neu aufgesetzt werden. Wer kann bei bereits laufenden Systemen schon zu 100% sagen, dass alles in Ordnung ist?!

BART arbeitet auf der Dateisystem-Ebene. Das Tool wird nach der Systeminstallationen, -konfiguration und der Einspielung aller notwendigen Updates einmal ausgeführt. Die dabei entstehenden Ergebnisse sollte man am besten in eine Datei schreiben und gut (also sicher :-) ) zur Seite legen. So hat man für jeden beliebigen, späteren Zeitpunkt einen Vergleich, was sich im System verändert hat.

BART kann zudem nach den eigenen Voraussetzungen bzw. Wünschen konfiguriert werden. So lassen sich dann auch nur bestimmte Verzeichnisse oder Dateien "überwachen". Weitere Informationen hierzu finden sich im "System Administration Guide: Security Services" (PDF) ab Kapitel 5, Seite 101ff. sowie im Blog-Eintrag "Less known Solaris features: BART" von Jörg Möllenkamp.

Vacation vs. Stress

Weil es mal wieder irgendwie passt ...

Freitag, 23. Oktober 2009

11Freunde Spezial 70er

Die zweite Spezialausgabe der 11Freunde. Diesmal werden die 1970er Jahre behandelt.

Das Niveau der vorherigen Ausgabe wurde aus meiner Sicht durchaus gehalten. Ist ja bei solchen Spezialheften nicht immer selbstverständlich.

Die 1970er Jahre sind wohl das Jahrzehnt, in denen aus Fußballspielern mehr als nur Spieler wurden. Daher betrachtet die Ausgabe auch den "Weg zu Popstars". Und auch die Duelle des FC Bayern München mit dem VfL Borussia Mönchengladbach finden entsprechende Beachtung. Aber auch der Europapokalsieg des 1. FC Magdeburg wird ebenso nicht vergessen wie der Pokalsieg der Offenbacher Kickers.

Dazu jede Menge Bilder aus diesem Jahrzehnt. Sieht so 30 Jahre später doch irgendwie recht interessant aus :-) Wolfgang Overath äußert sich zudem über Günter Netzer, es gibt einen Rückblick über die Erfolge der Nationalmannschaft unter Helmut Schön und einen Einblick in das Haiti der damaligen Zeit. Immerhin konnte sich das Land seinerzeit für die WM 1974 qualifizieren.

Das Heft kostet 5,90€.

OpenVAS vs. Nessus

Jeder, der sich ein bißchen mit der Sicherheit der Netzwerke in seinem Verantwortungsbereich beschäftigt, wird sicherlich auf das Tool Nessus gestoßen sein und dieses dafür auch einsetzen.

Am 5. Oktober 2005 hat die Firma Tenable Network Security, die Nessus entwickelt, allerdings die Lizenz für das Tool geändert. Seit diesem Tag wird es unter einer propritären Lizenz vertrieben.

Diesen Umstand nahmen einige Softwareentwickler zum Anlass, basierend auf der letzten freien Version ein eigenes System zu entwickeln: Open Vulnerability Assessment System (OpenVAS). Nachdem auch dieses Tool nun bereits einige Jahre alt ist, kann es sich durchaus sehen lassen.

Aus diesem Grund hat das Laboratory for Systems and Signals der Universität Zagreb einen Vergleich der beiden Tools gemacht. Dieser ist unter dem Titel "Nessus/OpenVAS Comparison Test" auch auf Englisch im Netz veröffentlicht (PDF) worden. Dieser Test zeigt zwar, dass Nessus insgesamt durchaus noch besser ist, also in der Erkennung besser arbeitet, aber: OpenVAS muss sich im Bereich der aktuellen Sicherheitslücken, etc. nicht mehr wirklich verstecken. Daher gehört dieses Tool durchaus auch in den Werkzeugkasten des Administrators. Zumal es durchaus auch Schwachstellen gibt (bzw. zum Zeitpunkt des Tests im März 2009 gab?), die OpenVAS im Gegensatz zu Nessus erkannte.

Ein paar mehr Informationen zu beiden Tools gibt es auch in den beiden betreffenden Wikipedia-Artikel: Nessus, OpenVAS

Sonntag, 18. Oktober 2009

PuTTY, SSH und Windows

Da ich sowohl im beruflichen als auch im privaten Umfeld eigentlich fast ausschließlich mit Linux und (Open-) Solaris arbeite, kommt von (Informatik-) Studierenden hin und wieder mal die Frage, wie sie sich auch von Windows aus per SSH mit SSH-Keys einloggen können. Kennwortlogins lassen wir nämlich aus gutem Grund nicht zu :-)

Leider ist die von mir bevorzugt empfohlene SSH Secure Shell-Software so nicht mehr frei erhältlich. Eine ältere Version gibt es aber beispielsweise noch auf den Internetseiten der Universität Köln. Die Software hat die angenehme Eigenschaft, dass sie neben einem Terminalfenster auch einen Dateiexplorer mit anbietet.

So müsste man nun zwei Programme installieren, um die Funktionalität zu erhalten. Das eine ist PuTTY für das Terminal, dass andere WinSCP für den Dateiexplorer um auch Dateien ohne Probleme und einfach übertragen zu können. Die Installation ist eigentlich selbsterklärend.

Wenn ich mir nun unter Linux schon einen SSH-Key generiert habe, möchte ich diesen natürlich auch in PuTTY importieren. Hierzu starte ich puttygen.exe und importiere den privaten Schlüssel, den ich auf dem Linux-System generiert hatte. Anschließend ist auch alles bereit und kann genutzt werden. Eine ausführliche Anleitung dazu gibt es zum Beispiel hier. Wobei ich beim zusammenschreiben hier gerade noch auf die Software Bitvise WinSSHD und Bitvise Tunnelier gestoßen bin. Beide sind für den persönlichen und nicht-kommerziellen Einsatz anscheinend kostenlos. Das schaue ich mir bei Gelegenheit noch einmal an.

Wer jetzt zum Beispiel auch noch vor hat, auf einem entfernten Linuxsystem ein grafisches Programm auszuführen, wird erst einmal eine Fehlermeldung bekommen. Hintergrund ist hier, dass unter Windows standardmäßig kein X-System installiert ist. Eine Möglichkeit wäre hier zum Beispiel Xming. Ist diese Software installiert und PuTTY noch so konfiguriert, dass es X-Verbindungen durchtunnelt (Configuration -> Connection -> SSH -> X11 -> Enable X11 forwarding), lassen sich auch auf entfernten Linux-PCs grafische Anwendungen ausführen.

Und auch auf der guten Seite HowtoForge gibt es unter dem Titel "Key-basierte SSH Logins mit PuTTY" eine entsprechende Anleitung, wie man zum Beispiel auch direkt unter Windows sein Schlüsselpaar erstellt und den öffentlichen Schlüssel entsprechend auf den Server kopiert. Ist zwar aus dem Jahr 2006, aber nach wie vor aktuell.

ballesterer #46

Die Oktoberausgabe des ballestererfm behandelt als Titelthema ein seit dem Sommer auch im deutschen Fußball aktuelles Thema. Titel "Aufgespiesst - Red Bull und der Fussball". Red Bull hatte sich ja beim SSV Markranstädt ein- bzw. ihm die Lizenz abgekauft und den RasenBallsport Leipzig e. V. gegründet. Neben dem Verein Salzburg gibt es dann noch "Filialen" in New York und São Paulo. Das Magazin geht auf 18 Seiten auf die Thematik ein.

Interessante Interviews gibt es mit Hugo Sánchez und Coskun Tas. Letzterer war der erste türkischer Fußballer im deutschen Profifußball. Zudem gibt es einen Blick auf den Kampf von Johan Cruyff gegen die Franco-Diktatur zu seiner Zeit beim FC Barcelona.

Weiterhin gibt es beispielsweise noch Berichte über den SC Fortuna Köln und das Projekt "Dein Fussball-Club", das Verbot von Pyrotechnik ab dem Januar 2010 in Österreich oder aber über das "Chaos" in der Kurve des CA Boca Juniors. Und Dr. Pennwieser spricht über die Poprellung.

Dienstag, 6. Oktober 2009

Tool "screen"

Und zur Abwechslung mal wieder etwas über eines der vielen Linux- bzw. GNU-Tools. In diesem Beitrag soll es um das Tool screen gehen. Wie der Name schon verrät, handelt es sich hierbei um ein Tool, dass etwas mit dem Bildschirm bzw. der Konsole zu tun hat.

screen ist ein sogenannter Bildschirmmanager, der auf Basis eines Terminals mehrere Terminals emulieren kann. Das schöne hierbei ist, dass sich Sitzungen auf diesen virtuellen Terminals jederzeit unterbrechen und später fortsetzen lassen! Zudem lassen sich Sitzungen auf virtuellen Terminals auch mit mehreren Benutzern teilen.

Dementsprechend umfangreich ist auch die Manpage des Tools. Ausgedruckt sind es 47 Seiten. Daher werde ich hier jetzt auch mal nicht auf alle Möglichkeiten des Tools eingehen. So startet der Befehl

        screen vi test.txt

den Editor VIM mit der leeren Datei test.txt in einem virtuellen Terminal. Nur der Aufruf von

        screen

startet ein virtuelles Terminal. Möchte ich hier weitere virtuelle Terminals hinzufügen, kann ich dies über die Tastenkombination STRG-a und c tun (sprich die Tasten STRG und a drücken, beide gedrückt halten und c drücken). Mit STRG-a und n kann ich zwischen den Terminals wechseln. Möchte ich nicht den Überblick über die virtuellen Terminals verlieren, kann ich mittels der Tastenkombinaten STRG-a (dann loslassen) und einem anschließenden A einen Titel vergeben.

Beenden tue ich ein virtuelles Termin entweder über die Eingabe von exit oder aber durch die Tastenkombination STRG-a (anschließend Tasten loslassen) und einem dann gedrückten q. Möchte ich die Sitzung lieber später fortsetzen, kann ich die Sitzung mit STRG-a und d vorsätzlich verlassen und sie später mit screen -r später wieder fortsetzen. Der Inhalt des virtuellen Terminals bleibt erhalten bzw. läuft bei ausgeführten Programmen weiter. Arbeite ich beispielsweise als Administrator auf einem Gerät, kann ich die virtuellen Terminals benutzen, um zum Beispiel einem anderen, (ebenfalls?) nicht vor dem Gerät sitzenden Kollegen zeigen, was ich mache. Dies geschieht, indem sich der Kollege durch den Befehl 

        screen -x

zu dieser Sitzung hinzuschaltet. Der kann hier aber auch selbst agieren und Befehl eingeben. Die Sitzung wird also geshared. Möchte ich, dass der Kollege mir zum Beispiel weiterhilft, weil ich als Benutzer root auf dem Terminal nicht weiterkomme, gehe ich auf meinem virtuellen Terminal mit dem Befehl STRG-a in den Kommandomodus und gebe die beiden folgenden Befehle ein

        multiuser on
        acladd 'benutzername'


Der Kollege mit dem Benutzernamen 'benutzername' kann sich nun mit dem Befehl screen -c root/ mit meiner root-Sitzung verbinden. Sollte dies nicht funktionieren, bitte nachschauen, ob das s-Bit (also bei der Gruppe) gesetzt ist. Bei openSUSE ist dies standardmäßig beispielsweise wohl nicht der Fall. Via

        acldel 'benutzername'

wird der Kollege dann wieder entsprechend aus der Sitzung hinausgeworfen. Viele weitere Optionen findet man noch entsprechend in den Manualpages. Die sind, wie oben bereits geschrieben, mit 47 Seiten DIN A4 recht umfangreich.

Samstag, 3. Oktober 2009

Buch "Wir nennen es Arbeit"

Ein Buchtitel, der mir nun schon mehrmals über den Weg gelaufen ist, ist "Wir nennen es Arbeit - Die digitale Bohème oder Intelligentes Leben jenseits der Festanstellung" von Holm Friebe und Sascha Lobo. Letzterer dürfte der Internetgemeinde ja durchaus auch ein Begriff sein.

Das Buch beschreibt eigentlich den Weg bzw. das Bestehen in der Selbständigkeit. Es liest sich so ganz gut, ist aber sicherlich nichts für jeden. Und auch ein häufig genanntes Zitat der Autoren "Etwas besseres als die Festanstellung“ finden wir allemal!" ist sicherlich nicht für jeden geeignet. War aber trotzdem mal ganz interessant zu lesen.

Das Buch:
Wir nennen es Arbeit
Die digitale Bohème oder Intelligentes Arbeiten jenseits der Festanstellung
Friebe, Holm; Lobo, Sascha
Wilhelm Heyne Verlag, 2006, München
2. aktualisierte Auflage
ISBN 978-3-453-60056-0
Preis 8,95€

Film "Verblendung"

Wie in mehreren Medien mittlerweile berichtet wurde, ist die Stieg Larsson-Verfilmung des Buchs "Verblendung" wohl fertig und hier in Hannover mittlerweile wohl auch in den Kinos. Da wird dem nächst dann wohl mal ein Kinogang anstehen :-)

Laut Stern Online geht der Film "[...] an die Grenzen des Ertragbaren. Und das muss auch so sein." Und auch die Besetzung der Rolle Lisbeth Salander scheint mit Noomi Rapace laut Rheinischer Post sehr gut besetzt zu sein.

Weitere Artikel:
- "Männer, die Frauen hassen" (Telepolis knews)
- "Mikael Blomkvist lebt gefährlich" (Der Freitag)

Kino-Trailer:

Freitag, 2. Oktober 2009

Bundestagswahlergebnisse

Bei der Bundestagswahl am vergangenen Sonntag gab es folgende Ergebnisse hier in der Nordstadt:

26,5% Grüne (2.136 Stimmen)
24,8% SPD (2.005 Stimmen)
16,1% CDU (1.302 Stimmen)
14,9% Die Linke (1.199 Stimmen)
9,4% FDP (762 Stimmen)
6,1% Piraten (490 Stimmen)
0,8% NPD (61 Stimmen)
0,6% Tierschutzpartei (48 Stimmen)
0,3% RRP (28 Stimmen)
0,2% öpd (20 Stimmen)
0,2% MLPD (15 Stimmen)
0,1% DVU (8 Stimmen)

Wahlbeteiligung 74,8%. Weitere Infos unter http://wahl.hannover-stadt.de/. Wenn dann jetzt noch die restlichen Wahlplakate verschwinden würden ...

11Freunde #95

Irgendwie komme ich mit Lesen (und auch dem Podcasthören) nicht mehr so wirklich hinterher. Wird Zeit, dass die Arbeit mal wieder etwas abnimmt :-)

Auch die 95. Ausgabe der 11Freunde ist draußen. Titelthema ist Michael Ballack. Auf zwölf Seiten wird "die seltsame Karriere eines Weltstars" betrachtet. Was wirklich neues erfährt der Leser aber nicht.

Auf vier weiteren Seiten wird ein Blick auf, naja sagen wir mal merkwürdige, Merchandising-Artikel der Bundesligisten geworfen. Aber die Kunden scheinen ja drauf zu stehen und kaufen wohl (fast?) alles, was mit dem eigenen Verein zu tun hat.

Nach Asien geht ein kurzer Blick im Bezug auf Mangas mit Fußballbezug sowie deren Schöpfer. Auf der britischen Insel kommen drei "Althools" zu Wort und aus Duisburg gibt es einen Artikel über das VDV-Camp, dass versucht, arbeitslose Fußballprofis zu vermitteln.

Erstmals erschienen und als Beilage dabei ist 11Freundinnen. Auf 36 Seiten gibt es Informationen, Interviews und Hintergründe rund um den Frauenfußball. Unter anderem mit einem Kim Kulig-Interview.

Das Stadionposter zeigt diesmal das Millerntorstadion des FC St. Pauli. Insgesamt aber wohl mal wieder eine etwas durchschnittlichere Ausgabe.

Engel 07

In der letzten Woche gab es ein paar kleinere Berichte in den örtlichen Print- und Onlinemedien über eine neue Diskothek hier in der Nordstadt von Hannover. Der Laden heißt Engel 07, liegt am Engelbosteler Damm 7 und ist eine Ü25-Diskothek.

Da bot es sich am Samstag nach dem Heimsieg des SV Arminia Hannover und einem kurzen Abstecher auf einen Geburtstag doch noch einmal kurz an dort vorbeizuschauen. Als wir dort ankamen, wurde schon kein Eintritt mehr verlangt (na gut, war auch schon Sonntagmorgen). Alles in allem macht der Laden aber einen guten und angenehmen Eindruck. Erinnerte mich irgendwie so ein bißchen an die Röhre bzw. an das spätere Eternity, gerade auch was die Musik angeht. Es ließ sich dort problemlos noch ein paar Stunden aushalten und der Laden wird bestimmt wieder beehrt!

Samstag, 26. September 2009

Wahl-Lokal-Befragungen

Die Neue Presse Hannover hat am Mittwoch und Donnerstag in sechs Kneipen und Lokalen einmal eine Wahlbefragung durchgeführt. Hier in der Nordstadt waren die Redakteure in zwei Lokalitäten und da ergab die Wahl folgendes Endergebnis.

Kuriosum:
22 Wahlberechtigte, 16 abgegebene Stimmen, 2 ungültige Stimmen
18,8% Grüne
18,8% Piraten
12,5% CDU
12,5% Die Linke
12,5% FDP
12,5% SPD
6,2% MLPD
6,2% ödp

Spandau:
17 Wahlberechtigte, 14 abgegebene Stimmen, 1 ungültige Stimme
38,5% Grüne
23,1% Die Linke
23,1% SPD
15,4% CDU

Nachzulesen ist das alles und auch die Ergebnisse aus den anderen Lokalitäten in der heutigen Ausgabe der Neuen Presse Hannover.

Freitag, 25. September 2009