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Sonntag, 18. Juli 2010

Ubuntu-Upgrade auf Hetzner-Rootserver

Nach einiger Zeit stand bei meinem Rootserver, der bei der Hetzner Online AG läuft, die Frage im Raum: Vielleicht doch mal das Betriebssystem auf eine neue Version bringen? Zu dieser Zeit lief dort ein Ubuntu 9.04 (Jaunty Jackalope).

Auf Arbeitsplatz-PCs mit grafischer Oberfläche erledigt dies ja problemslos der Update Manager. Zudem habe ich auf den Server im Notfall ja keinerlei physikalischen Zugriff. das Upgrade würde über SSH erfolgen. Also erst einmal im Netz ein bißchen gelesen. Das Wiki von Hetzner selbst gibt zu diesem Thema leider nicht allzu viel her (oder ich habe es nicht gefunden?!).

Letztenendes reichen aber im Prinzip die beiden Seiten
aus dem Wiki von ubuntuusers.de. Da ein direktes Upgrade von 9.04 auf die aktuelle Version nicht möglich ist, musste hier in meinem Fall ein Zwischenschritt durchgeführt werden. Also erst einmal als Benutzer root per SSH auf dem Rootserver einloggen und dann die folgenden Befehle durchführen (ein vorher gemachtes Backup setze ich mal voraus):
screen -S upgrade
aptitude update
aptitude dist-upgrade
do-release-upgrade
Die auftauchenden Fragen sollte man sich natürlich entsprechend durchlesen und auch richtig beantworten. ich habe alle Konfigurationsdateien die angefragt wurden behalten, da sie alle entsprechend manuell geändert wurden. Nach kurzer Zeit und einem Neustart war nun Ubuntu 9.10 (Karmic Koala) installiert.

Das gesamte Prozedere noch ein weiteres mal durchgeführt und es war Ubuntu 10.04 (Lucid Lynx) installiert. Diesmal waren leider nicht alle Dienste direkt mit hochgekommen und der Mailserver verweigerte seinen Dienst mit der Meldung
dovecot: Relative home directory paths not supported
die Arbeit. Nach kurzer Recherche und der entpsrechenden Anpassung der Datei /etc/dovecot/dovecot-mysql.conf lief aber auch dies wieder problemlos. Da hat sich bei Dovecot leider etwas geändert gehabt. Geholfen haben hier unter anderem die Seiten:
Ist zwar immer wieder ärgerlich so etwas, aber was soll man machen ...

Mittwoch, 28. Oktober 2009

Root-Server!?

Ich bin für ein paar kommende Projekte gerade über die Anschaffung eines Root-Servers am grübeln. Vielleicht hat ja der/die eine oder andere Leser/in auch noch ein paar Gedanken, Anregungen, Hinweise oder Warnungen parat.

Das wichtigste vielleicht erst einmal vorweg. Was sind die Mindestvoraussetzungen, die ich sehe? Es geht im allgemeinen um ein paar (nicht-geschäftliche) Projekte, die im kommenden Jahr laufen. Hierbei wird auch einiges an Bildmaterial (Fotos und Videos) anfallen. Daher wäre entsprechend "viel" Speicherplatz eine Grundvoraussetzung. Im allgemeinen dachte ich an etwas wie
Betrieb, Einrichtung, etc. sind überhaupt kein Problem. Zudem wäre eine gute Erreichbarkeit bzw. Verfügbarkeit des Servers gerne gesehen. Also nichts, wo man beispielsweise mehrmals im Monat wieder hintertelefonieren muss, weil der Server nicht erreichbar ist. Das immer mal irgendetwas sein kann, ist vollkommen klar und das lässt sich nie zu 100% ausschließen. Aber es sollte eben kein Dauerzustand sein.

Ein kleinere Netzrecherche hat auch schon etwas zu Tage gebracht. Zum einen gibt es die Internetseite Root-Server Vergleich, auf der drei Anbieter verglichen werden:
Weiterhin bin ich auf den Blogeintrag von Tim Bormann gestoßen, der sich Anfang diesen Jahres unter dem Titel "Werde Root Server mieten" auch ein paar Gedanken zu diesem Thema gemacht hat.

Neben den drei oben genannten Anbieter sind mir dann noch die folgenden (in alphabetischer Reihenfolge) untergekommen:
Vielleicht kommt ja noch der/die ein oder andere Vorschlag/Hinweis/Idee in den Kommentaren oder auch per E-Mail.