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Samstag, 22. November 2014

Nachgekocht #29

Einmal in der Woche, genauer gesagt am Samstag, gibt es in der Neuen Presse Hannover (NP) die Rubrik "Kreativ & Köstlich", in der in der Regel ein oder mehrere Rezepte vorgestellt werden. In der Ausgabe vom 11. Oktober 2014 ging es um das Thema Brot und Oliver Hodemacher, Küchenchef vom Mövenpick am Kröpcke, hat vier Brotvarianten vorgestellt, darunter ein gefülltes Rollbrot aus Weizenteig.

Von daher musste das jetzt auch mal ausprobiert werden. Entschieden habe ich mich dabei für eine eher herzhaftere Füllung mit Käse- und Schinkenwürfeln. Die Zutaten:
  • 450g Mehl (550)
  • 100g Mehl (450)
  • 12g Salz
  • 20g Frischhefe
  • 340ml Wasser
  • Senf
  • Käsewürfel
  • Schinkenwürfel
  • Pfeffer
  • Salz

Zuerst einmal den Teig: Mehlsorten, Salz und Frischhefe mit dem Wasser vermissen und zu einem Teig kneten.

Der Teig
Diesen dann ca. 20 Minuten gehen lassen. Das habe ich im Backofen bei geringer Wärme gemacht. Anschließend den Teig mehr oder weniger in Rechteckform ausrollen und mit Senf bestreichen.

Der Teig mit Senf
Nun die Fläche mit den Käse- und Schinkenwürfeln bestreuen und alles noch ein wenig mit Pfeffer und Salz würzen und von der langen Seite her aufrollen. Den Backofen auf 250° (bei Ober- und Unterhitze) vorheizen und das Brot selbst noch gut fünf bis zehn Minuten auf dem Backblech ruhen lassen.

Der Teig mit Rolle
Anschließend den Backofen auf 220° herunterdrehen und das Brot eine gute halbe Stunde backen. Fertig.

Das fertige und angeschnittene Rollbrot

Freitag, 8. August 2014

Nachgekocht XXV - Kartoffelbaguette

Selbstgemachte Baguettes, noch dazu Kartoffelbaguettes? Das hat mich beim Lesen meiner RSS-Feeds dann erst einmal direkt angesprungen. Das Lesen der Einleitung hat mich dann auch darin unterstützt, dass ganze mal ausprobieren.

Der Haken an der Sache? Der Teig braucht einiges an Zeit! Zum einen bestehen die Baguette aus einem Vor- und einem Quellteig, zum anderen müssen diese einige Zeit gehen. Der Vorteig ca. eine Stunde bei Zimmertemepratur und anschliessend noch einmal elf Stunden (!) im Kühlschrank, der Quellteig für zwölf Stunden bei Zimmertemperatur. Aber auch danach kommen noch einmal drei Stunden dazu. Also den zeitlichen Rahmen bitte auf keinen Fall unterschätzen!

Ansonsten sind diese Baguettes sehr einfach herzustellen und schmecken auch entsprechend gut. Ich habe rund 750g geschälte Kartoffeln für den Quellteig gekocht. Außer Wasser, 500g Weizenmehl und 5g Frischhefe benötigt man auch nichts weiter. Nur so schön braun wie auf den Rezeptfotos sind meine Baguettes leider nicht geworden ;)

Der zusammengefügte Teig

Die, naja, Baguette

Im Ofen

Fertig

Mittwoch, 11. Juni 2014

Nachgekocht XIX

Das Wetter war am Muttertags-Sonntag (11.05.2014 - Jaja, ist schon ein bißchen her ;) ) ja nicht so wirklich klasse und der Kühlschrank gab auch noch ein paar Zutaten her, die doch mal eher heute als morgen aufgebraucht bzw. verkocht werden sollten. So fand sich aus einem Angebot noch ein Kilogramm roter Paprika sowie desweiteren noch fünf große Tomaten wieder.

Eine kurze Suche im allwissenden Internet (oder so ähnlich) ergab dann einige Treffer zu Paprika-Tomaten-Suppe. Hört sich gut an und schmeckt bei dem etwas kühleren Wetter sicherlich ganz gut. Ein wenig orientiert habe ich mich daher an dem hier zu findenen Rezept von Chefkoch.de.

Neben Tomaten und Paprika also noch zwei rote Zwiebeln sowie eine Knoblauchzehe geschält und kleingehackt. Etwas Rapsöl in einem großen Topf erhitzt, Zwiebeln und Knoblauch rein sowie kurz darauf die Paprika. Alles ein wenig anschwitzen und dann die Tomaten dazu. Aufgegossen habe ich das ganze erst einmal nur mit einem Liter kalten Wasser. Als das dann schön kochte, entsprechend vier Teelöffel Gemüsebrühe dazu und köcheln lassen. Als die Paprika dann einigermaßen weich war alles püriert und noch ein wenig auf ganz kleiner Flamme weiterköcheln lassen. Abgeschmeckt mit Paprikapulver, Salz und Pfeffer, fertig war die Suppe.

Genossen mit ein wenig Meersalz sowie Worcestersauce hat das geschmeckt. Allerdings hätte es etwas weniger Wasser wohl auch getan, war mir ein bißchen zu dünn. Und da das dann doch recht viel geworden ist, wird ein Teil davon schön eingefroren und kann dann bspw. zusammen mit eingekochtem Reis genossen werden. Ist auch wieder eine komplette Mahlzeit.

Hier kurz meine Zutatenliste:
  • 5 Tomaten
  • 1 kg rote Paprika
  • 2 rote Zwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 l Wasser
  • 4 TL Gemüsebrühe
  • Rapsöl
  • Pfeffer, Salz, Paprikapulver
Am köcheln

Püriert

Fertig :)

Freitag, 1. April 2011

Earth Hour 2011

Mehr oder weniger fast an mir vorbeigegangen ist die sogenannte Earth Hour in diesem Jahr. Laut dem World Wide Fund for Nature (WWF) haben sich in diesem Jahr am 26. März über 3.000 Städte in 134 Ländern beteiligt und für eine Stunde das Licht ausgeschaltet. Aber ein paar Gedanken habe ich mir dann doch mal darüber gemacht.

Auch wenn das ganze mehr oder weniger als symbolische Aktion gedacht ist, um an Energiesparen, Treibhausgase, etc. zu erinnern stellt sich mir doch die eine Frage: Benötigt diese eine Stunde letztendlich nicht mehr Energie, als wenn man die Lichter durchgehend brennen lassen würde? Oder aber, wenn man das Licht vielleicht einmal einen ganzen Tag auslassen würde?

Sicher wäre ja einmal, dass durch das Abschalten für eine Stunde erst einmal nicht weniger Strom produziert wird. Wie Atomkraftwerke funktionieren (oder auch nicht) wird in diesen Tagen ja sowieso recht deutlich. Aber wie arbeiten Kohlekraftwerke? Oder Gasturbinenkraftwerke? Wie ist das mit der Windenergie? Oder der Wasserenergie?

Für Kohlekraftwerke verdeutlicht dies unter anderem der Wikipedia-Eintrag dazu recht deutlich. So dauert ein Heißstart nach weniger als acht Stunden Stillstand dauert ca. 115 Minuten! Oder man lässt das das Kraftwerk gleich ganz durchlaufen ...

Bei Gasturbinenkraftwerken dauert es dagegen nur ca. sieben Minuten, um von Null auf Hundert zu kommen. Allerdings werden hierbei wohl sowohl Technik als auch Personal sehr stark beansprucht. Also auch eher unwahrscheinlich, dass hier mal nur einfach so für eine Stunde abgeschaltet wird. Die Energie wird also weiter erzeugt.

Wasserkraftwerke sind in ihrer Anschaffung recht teuer. Daher stellt sich auch hier die Frage, ob man "mal eben so" für eine Stunde abschalten würde.

Bei den sogenannten Windkraftanlagen sind die oben beschriebenen Probleme eher nicht vorhanden. Dafür gibt es aber einige andere Einschränkungen.

Das Hauptproblem ist sicherlich immer noch, dass man die erzeugte Energie nicht wirklich lange speichern kann. Daher wird aus meiner Sicht um diese "Earth Hour" auch ein viel zu großer Hype gemacht. Letztendlich bringt es gar nichts, wenn ich mir nur mal so daran beteilige, um dabei gewesen zu sein! Dann lieber das ganze Jahr über entsprechend Energie sparen. Zumal mich ja wirklich mal interessieren würde, was an Energie dabei draufgeht, wenn nach dieser einen Stunde alle mehr oder weniger zeitgleich wieder zum normalen Strombedarf zurückkehren?! Dazu habe ich leider nichts weiter gefunden. Wenn also jemand einen Link hätte ...