So ein Arbeitgeberwechsel (auch wenn er jetzt bereits ein gutes Jahr zurückliegt) bringt ja auch immer einige Neuerungen mit sich. Aus fachlicher Sicht steht bei mir dann meist ein Weg zum Versandhändler meines Vertrauens sowie ein Gang zum örtlichen Buchhändler an, um einmal zu schauen, ob es nicht ein paar Restpostenbücher als Themeneinstieg gibt.
Fündig wurde ich diesmal wieder bei der Terrashop GmbH, die unter anderem mit dem Titel "PostgreSQL-Administration" von Peter Eisentraut und Bernd Helmle ein Buch im Angebot hatte, dass sich ganz gutmachte. Darf ich mich bzgl. Datenbanknutzung zumindest im beruflichen Umfeld "ein wenig" von MySQL auf PostgreSQL umstellen. Auch wenn das Buch bereits aus dem Jahr 2009 ist: An den grundlegenden Eigenschaften und Beschreibungen hat sich nichts großartig etwas geändert.
Insgesamt gibt es zehn Kapitel, die auf die verschiedenen Aspekte wie Installation, Konfiguration, Wartung, Datensicherung, Überwachung, Hardware etc. eingehen. Auch werden verschiedene Dritt-Tools vorgestellt, die einen bei den anfallenden Aufgaben unterstützen. Ein gutes Buch, um einen ersten Ein- und Überblick über diese Datenbanksoftware zu bekommen!
Das Buch:
PostgreSQL-Administration
Die fortschrittlichste Open-Source-Datenbank
Eisentraut, Peter; Helmle, Bernd
O'Reilly Verlag, 2009, Köln
ISBN 978-3-89721-777-5
Preis 12,99€ (Originalpreis 34,90€)
Posts mit dem Label Programmierung werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Programmierung werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Montag, 25. Februar 2013
Samstag, 24. März 2012
Buch "Der Website-Qualitäts-Check"
Ein Mitnahmeprodukt der etwas anderen Art war für mich das Buch "Der Website-Qualitäts-Check - Mehr Klicks durch optimale Usability" von Falk Bauer und Frank Wilmowicz. Und zwar gab es das Buch als kostenlose Dreingabe bei meiner letzten Terrashop-Bestellung.Erschienen ist die Ausgabe bereits im Jahr 2009 und ist damit in Teilen, besonders bei den rechtlichen Aspekten nicht mehr unbedingt aktuell. Aber wenn man das Internet geschäftlich nutzt, sollte man sich sowieso einen Rechtsbeistand suchen, der sich um Sachen wie Impressum, Datenschutz, etc. kümmert. Ansonsten ist es aber recht interessant zu lesen und vor allem mit guten und schlechten Beispielen anhand von Screenshots untermauert. Gerade auch Punkte wie, wo startet das Auge des Internetsurfers auf einer Webseite und von wo nach wo wandert es anschließend. Ist schon interessant, allerdings hätte ich dafür auch niemals 30€ (Originalpreis) ausgegeben!
Das Buch:
Der Website-Qualitäts-Check
Mehr Klicks durch optimale Usability
Bauer, Falk; Wilmowicz, Frank
Franzis Verlag, 2009, Freising
ISBN 978-3-7723-6282-8
Preis 0€ (Originalpreis 30€)
Labels:
Beruf,
Buch,
Internet,
Programmierung,
Web 2.0
Mittwoch, 30. Juni 2010
Buch "Python for Unix and Linux System Administration"
Ein Buch, das schon länger auf meiner Liste stand, ist "Python for Unix and Linux System Administration" von Noah Gift und Jeremy M. Jones. Die Rezension, die dafür verantwortlich war, erschien bereits im Januar 2010 auf adminlife.net von Matthias.Und seiner damaligen Rezension kann ich mich eigentlich nur anschließen: Python wird hier aus der Sicht eines Systemadministrators vorgestellt und es wird aufgezeigt, wie man damit alltägliche und auch nicht ganz so alltägliche Probleme lösen kann. Neben der automatisierten Auswertung von Logfiles geht es dabei zum Beispiel auch um die Statusabfragen via SNMP oder das Paketmanagement. Zudem gibt es im letzten Kapitel auch noch einiges an Code-Beispielen für die Bereiche DNS oder OpenLDAP.
Das Buch ist so sicherlich nicht zum durchlesen geeignet, aber als Nachschlagewerk oder auch zum Einholen von Anregungen lohnt sich der Kauf allemal.
Das Buch:
Python for Unix and Linux System Administration
Efficient Problem-Solving with Python
Gift, Noah; Jones, Jeremy M.
O'Reilly Media Inc., 2008, Sebastopol
ISBN 978-0-596-51582-9
Preis: 49,99$
Labels:
Buch,
Linux,
Programmierung,
Python,
Unix
Freitag, 26. Juni 2009
Buch "Python - kurz und gut"
O'Reilly ist ja für seine durchaus guten Bücher aus dem IT-Bereich bekannt. Zu den "normalen" Büchern gibt es auch die Taschenbibliothek. In dieser Reihe ist auch "Python - kurz & gut" von Mark Lutz erschienen.Python ist eine Programmiersprache die sich immer weiter verbreitet. Auch im Bereich der Administration tauchen immer mehr Python-Skripte auf. Das vorliegende Buch fasst Anweisungen und Typen sowie eingebaute Funktionen kurz & gut :-) zusammen. Als Nachschlagewerk zu empfehlen!
Das Buch:
Python - kurz und gut
Lutz Mark
O'Reilly Verlag GmbH & Co. KG, 2005 Köln
ISBN 3-89721-511-X
Preis 9,90€
Sonntag, 1. Februar 2009
Buch "PHP and MySQL Manual"
Simon Stobart und Mike Vassileiou haben mit dem "PHP and MySQL Manual" bereits im Jahr 2004 ein wirkluch gutes Buch zum Thema PHP und MySQL veröffentlicht. Die einzelnen Kapitel sind allesamt recht kurz gehalten, verständlich geschrieben und mit Beispielen versehen. So kann man wirklich alles mehr oder weniger auch gleich ausprobieren. Zudem sind die Kapitel dann noch in Gruppen zusammengefasst.Für mich ist es dann aber doch nur mehr ein Nachschlagewerk. Und hier auch speziell im Bereich der Datenbankanbindung bzw. -programmierung.
Das Buch:
PHP and MySQL Manual
Stobart, Simon; Vassileiou, Mike
Springer-Verlag, 2004, London
ISBN 1-85233-747-8
Preis 84,20€
Samstag, 26. Januar 2008
Real programmers ...
Werden Studenten an Universität im Bereich der Informatik heutzutage noch zu "richtigen" Programmierern ausgebildet? Eine interessante und vielleicht auch provokative These haben die beiden Amerikaner Ph. D. Robert B. K. Deware und Ph. D. Edmond Schonberg des Unternehmens AdaCore aufgestellt. Ihr Papier trägt den Titel "Computer Science Education: Where Are the Software Engineers of Tomorrow?" (PDF). Beide sind auch an Universitäten tätig.
In ihrem Papier bemängeln sie unter anderem, dass Java als erste Programmiersprache nicht sonderlich geeignet ist. So werden fast ausschließlich fertige Bibliotheken und Pakete verwendet, so dass der Programmierer selbst eigentlich nichts mehr entwickeln muss. Und das muss man, wie die beiden, nicht nur auf Amerika beziehen. Denn auch hierzulande sieht es nicht unbedingt besser aus.
Bei uns an der Leibniz Universität Hannover bekommen Studierende der Informatik im 1. Semester DrScheme unterrichtet, einen LISP-Abkömmling. Dadurch wird dann zumindest schon einmal ein Grundverständnis für die Programmierung erlernt und vermittelt. Im 2. Semester geht es dann um Java. Und hier setzt ein Großteil der Studierenden allein aus Bequemlichkeit sofort Eclipse als Programmierumgebung ein. Dann muss man ja nicht viel machen, sondern nur solange klicken, bis alle Fehlermeldungen weg sind. Lerneffekt? Gleich Null! Zumindest bei einem Großteil. Dies stellt sich spätestens dann heraus, wenn die Studierenden im Softwareprojekt eigenständig bzw. in Gruppen arbeiten sollen. Viele scheitern dann schon an den teilweise recht einfachen Aufgabenstellungen. Es scheint so, dass ein Großteil der heutigen Studierenden nicht mehr wirklich am Verständnis interessiert ist bzw. sich einfach nicht damit beschäftigen will. Wer arbeitet den heute noch mit einem normalen Editor (muss ja nicht gleich vi sein ;-) ) und läßt in einem zweiten Terminalfenster den Compiler laufen? Im Job später kann man sich auch nicht alles aussuchen! Im Forum des Fachrats Informatik hier in Hannover hat es zu dieser Thematik auch eine kleinere Diskussion gegeben.
Naja, man sieht, hört oder liest sich ...
In ihrem Papier bemängeln sie unter anderem, dass Java als erste Programmiersprache nicht sonderlich geeignet ist. So werden fast ausschließlich fertige Bibliotheken und Pakete verwendet, so dass der Programmierer selbst eigentlich nichts mehr entwickeln muss. Und das muss man, wie die beiden, nicht nur auf Amerika beziehen. Denn auch hierzulande sieht es nicht unbedingt besser aus.
Bei uns an der Leibniz Universität Hannover bekommen Studierende der Informatik im 1. Semester DrScheme unterrichtet, einen LISP-Abkömmling. Dadurch wird dann zumindest schon einmal ein Grundverständnis für die Programmierung erlernt und vermittelt. Im 2. Semester geht es dann um Java. Und hier setzt ein Großteil der Studierenden allein aus Bequemlichkeit sofort Eclipse als Programmierumgebung ein. Dann muss man ja nicht viel machen, sondern nur solange klicken, bis alle Fehlermeldungen weg sind. Lerneffekt? Gleich Null! Zumindest bei einem Großteil. Dies stellt sich spätestens dann heraus, wenn die Studierenden im Softwareprojekt eigenständig bzw. in Gruppen arbeiten sollen. Viele scheitern dann schon an den teilweise recht einfachen Aufgabenstellungen. Es scheint so, dass ein Großteil der heutigen Studierenden nicht mehr wirklich am Verständnis interessiert ist bzw. sich einfach nicht damit beschäftigen will. Wer arbeitet den heute noch mit einem normalen Editor (muss ja nicht gleich vi sein ;-) ) und läßt in einem zweiten Terminalfenster den Compiler laufen? Im Job später kann man sich auch nicht alles aussuchen! Im Forum des Fachrats Informatik hier in Hannover hat es zu dieser Thematik auch eine kleinere Diskussion gegeben.
Naja, man sieht, hört oder liest sich ...
Abonnieren
Posts (Atom)
