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Samstag, 24. Mai 2014

Nachgekocht XVIII

Passend zur Spargelsaison muss natürlich auch ein wenig probiert werden. In der Printausgabe der Neuen Presse Hannover (NP) vom 19. April 2014 gab es vier Rezepte für Spargelmenüs, darunter Spargelrisotto mit gebratenen Garnelen. Recht nah an das veröffentlichte Rezept kommt dieses (ohne den Basilikumschaum) heran. Die eigentlichen Zutaten aus dem NP-Rezept:
  • 300 Gramm frischer weißer Stangenspargel
  • 300 Gramm frischer grüner Stangenspargel
  • 250 Gramm Risottoreis
  • 12 Garnelen (Größe 8/12er)
  • 60 Gramm Schalottenwürfel
  • 500 Milliliter Geflügelbrühe
  • 400 Milliliter Spargelfond
  • 100 Milliliter trockener Weißwein
  • 75 Gramm Butter
  • 100 Gramm frisch geriebener Parmesan
  • 1 Stange Rosmarin und Thymian, gehackt
  • 1 Knoblauchzehe, gewürfelt
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Ich habe so lediglich weißen Spargel und auch kleine Garnelen genommen und mit dem "gewählten Spargelmodell" auch ein wenig Pech gehabt. Der war zum Teil leider holzig. Bei den Gewürzen bin ich dann eher so nach Geschmack, Lust und Laune gegangen :)






Also zuerst einmal den Spargel bissfest gekocht und danach in kleinere Stücke geschnitten. Einen Teil des Spargelwasser dann weiterverwenden (Spargelfond). Danach die Schalotten in etwas Butter anschwitzen, den Reis hinzugeben und anschließend mit Geflügelbrühe und dem Spargelfond aufgießen. Wenn der Reis (fast) fertig ist, den Weißwein und dann die Spargelstücke hinzugeben sowie mit Salz und Pfeffer abschmecken und grob 50% des Parmesans mit hinzugeben.



Zwischendurch sollten auf jeden Fall die Garnelen in einer Pfanne mit Rosmarin und Thymian angebraten werden. Diese dann im Endeffekt auf dem Spargelrisotto servieren. Oder wie ich es getan habe: Alles aus einem Topf :) Ausprobieren werde ich das ganze auf jeden Fall noch mal. Dann vielleicht ja auch mal wieder in einer vegetarischen Variante ...

Sonntag, 11. Mai 2014

Nachgekocht XVII

Und auch kostenlose Werbesendungen die wöchentlich den Briefkasten befüllen, können ja hin und wieder zumindest mal nützlich sein. So unter anderem dann, wenn sich ein Cevapcici-Rezept darin befindet :) Leider von meiner Seite aus mal wieder ohne Fotos, da ich so häufig einfach nicht daran denke, mal einen Fotoapparat oder das Smartphone neben den Herd zu legen. Sorry und ich versuche mich zu bessern!

Fangen wir mit dem einfachsten an, der Zutatenliste:
  • 2 Zwiebeln
  • 5 Knoblauchzehen (Torsten: 2)
  • Olivenöl
  • Instant-Hühnerbrühe (Torsten: Gemüsebrühe)
  • 150g Tiefkühlerbsen
  • 250g Reis
  • 600g Rinderhack
  • 0,75l Tomatensaft
  • Gewürze (Majoran, Salz, Pfeffer, Zucker, Paprika)
Als erstes wird dann der Reis soweit zubereitet. Die Kochzeit selbst ist im Rezept mit 30 bis 35 Minuten angegeben, hängt aber natürlich auch vom Reis ab. Eine Zwiebel würfeln und in einem Topf mit etwas Öl andünsten. Dazu den Tomatensaft und 0,25l Wasser geben, kurz aufkochen lassen und dann die Instantbrühe (ich habe Gemüsebrühe anstatt Hühnerbrühe verwendet) den Reis dazugeben.

Während der Reis so langsam gart, können wir uns den Cevapcici widmen. Dazu den Knoblauch sowie die zweite Ziebeln kleinhacken und die Hälfte des Knoblauchs, die Zwiebel und den Majoran mit dem Rinderhack vermengen. Das ganze nach Geschmack mit Salz, Pfeffer sowie Paprika würzen und dann entsprechende Rollen formen. Entweder die hier aus Deutschland bekannten kurzen oder die längeren (ca. 10 cm), wie ich sie letztes Jahr in Belgrad (Serbien) kennengelernt habe:



Ich war zwar seinerzeit etwas "erschlagen" von der Menge sowie begeistert vom Kajmak, einer Art Schichtsahne, die wunderbar dazu passt. Aber ich schweife ab :) Die Cevapcici dann einige Minuten in der Pfanne im Olivenöl braten.

In der Zwischenzeit sollte der Reis auch fast fertig sein. Diesem nun noch den restlichen Knoblauch sowie die Tiefkühlerbsen hinzufügen und das ganze noch einige Minuten köcheln lassen. Den Inhalt dann noch mit Salz, Pfeffer und Zucker anschmecken. Fertig. Hat sehr gut geschmeckt.