Mittwoch, 28. Oktober 2009

Blickfang Ultra Streetart Spezial

Auch die Redaktion von Blickfang Ultra hat ein Sonderheft herausgebracht. Es trägt den Titel "Streetart Spezial" und soll einen Einblick in die Graffiti-Szene aus Ultrasicht geben.

Alles in allem scheint diese Szene in Deutschland anderen Ländern durchaus "hinterherzuhinken". Zumindest bekommt man den Eindruck, wenn man Bilder beispielsweise aus Polen in diesem Heft sieht. Trotzdem sind einige optisch ganz nette Sachen dabei!

Dazu gibt es neben einem einleitenden Text noch Artikel zu "Ultragraffiti in Dortmund", drei Seiten mit Kommentaren zu diesem Bereich und den Artikel eines auf diesem Gebiet spezialisierten Anwalts. Gerade die Kommentare sehen Ultragraffiti durchaus auch distanziert im Bezug auf die "eigentliche Graffiti-Szene". Ansonsten sind die 116 Seiten mit farbigen Abbildungen vollgepackt.

Das Heft:
Blickfang Ultra Streetart Spezial
Etwas größer als DIN A5
Preis 3,90€

Samstag, 24. Oktober 2009

Basic Audit Reporting Tool (BART)

Durch die Veranstaltung "Solaris - Secure by Design" von Jörg Möllenkamp (Principal Field Technologist, Sun Microsystems) bin ich auf das Basic Audit Reporting Tool (BART) für Solaris aufmerksam geworden.

Es handelt sich dabei um ein Tool, mit dem sich Veränderungen im Dateisystem aufspüren lassen. Interessant ist es daher in erster Linie sicherlich für Systeme, die neu aufgesetzt werden. Wer kann bei bereits laufenden Systemen schon zu 100% sagen, dass alles in Ordnung ist?!

BART arbeitet auf der Dateisystem-Ebene. Das Tool wird nach der Systeminstallationen, -konfiguration und der Einspielung aller notwendigen Updates einmal ausgeführt. Die dabei entstehenden Ergebnisse sollte man am besten in eine Datei schreiben und gut (also sicher :-) ) zur Seite legen. So hat man für jeden beliebigen, späteren Zeitpunkt einen Vergleich, was sich im System verändert hat.

BART kann zudem nach den eigenen Voraussetzungen bzw. Wünschen konfiguriert werden. So lassen sich dann auch nur bestimmte Verzeichnisse oder Dateien "überwachen". Weitere Informationen hierzu finden sich im "System Administration Guide: Security Services" (PDF) ab Kapitel 5, Seite 101ff. sowie im Blog-Eintrag "Less known Solaris features: BART" von Jörg Möllenkamp.

Vacation vs. Stress

Weil es mal wieder irgendwie passt ...

Freitag, 23. Oktober 2009

11Freunde Spezial 70er

Die zweite Spezialausgabe der 11Freunde. Diesmal werden die 1970er Jahre behandelt.

Das Niveau der vorherigen Ausgabe wurde aus meiner Sicht durchaus gehalten. Ist ja bei solchen Spezialheften nicht immer selbstverständlich.

Die 1970er Jahre sind wohl das Jahrzehnt, in denen aus Fußballspielern mehr als nur Spieler wurden. Daher betrachtet die Ausgabe auch den "Weg zu Popstars". Und auch die Duelle des FC Bayern München mit dem VfL Borussia Mönchengladbach finden entsprechende Beachtung. Aber auch der Europapokalsieg des 1. FC Magdeburg wird ebenso nicht vergessen wie der Pokalsieg der Offenbacher Kickers.

Dazu jede Menge Bilder aus diesem Jahrzehnt. Sieht so 30 Jahre später doch irgendwie recht interessant aus :-) Wolfgang Overath äußert sich zudem über Günter Netzer, es gibt einen Rückblick über die Erfolge der Nationalmannschaft unter Helmut Schön und einen Einblick in das Haiti der damaligen Zeit. Immerhin konnte sich das Land seinerzeit für die WM 1974 qualifizieren.

Das Heft kostet 5,90€.

OpenVAS vs. Nessus

Jeder, der sich ein bißchen mit der Sicherheit der Netzwerke in seinem Verantwortungsbereich beschäftigt, wird sicherlich auf das Tool Nessus gestoßen sein und dieses dafür auch einsetzen.

Am 5. Oktober 2005 hat die Firma Tenable Network Security, die Nessus entwickelt, allerdings die Lizenz für das Tool geändert. Seit diesem Tag wird es unter einer propritären Lizenz vertrieben.

Diesen Umstand nahmen einige Softwareentwickler zum Anlass, basierend auf der letzten freien Version ein eigenes System zu entwickeln: Open Vulnerability Assessment System (OpenVAS). Nachdem auch dieses Tool nun bereits einige Jahre alt ist, kann es sich durchaus sehen lassen.

Aus diesem Grund hat das Laboratory for Systems and Signals der Universität Zagreb einen Vergleich der beiden Tools gemacht. Dieser ist unter dem Titel "Nessus/OpenVAS Comparison Test" auch auf Englisch im Netz veröffentlicht (PDF) worden. Dieser Test zeigt zwar, dass Nessus insgesamt durchaus noch besser ist, also in der Erkennung besser arbeitet, aber: OpenVAS muss sich im Bereich der aktuellen Sicherheitslücken, etc. nicht mehr wirklich verstecken. Daher gehört dieses Tool durchaus auch in den Werkzeugkasten des Administrators. Zumal es durchaus auch Schwachstellen gibt (bzw. zum Zeitpunkt des Tests im März 2009 gab?), die OpenVAS im Gegensatz zu Nessus erkannte.

Ein paar mehr Informationen zu beiden Tools gibt es auch in den beiden betreffenden Wikipedia-Artikel: Nessus, OpenVAS

Sonntag, 18. Oktober 2009

PuTTY, SSH und Windows

Da ich sowohl im beruflichen als auch im privaten Umfeld eigentlich fast ausschließlich mit Linux und (Open-) Solaris arbeite, kommt von (Informatik-) Studierenden hin und wieder mal die Frage, wie sie sich auch von Windows aus per SSH mit SSH-Keys einloggen können. Kennwortlogins lassen wir nämlich aus gutem Grund nicht zu :-)

Leider ist die von mir bevorzugt empfohlene SSH Secure Shell-Software so nicht mehr frei erhältlich. Eine ältere Version gibt es aber beispielsweise noch auf den Internetseiten der Universität Köln. Die Software hat die angenehme Eigenschaft, dass sie neben einem Terminalfenster auch einen Dateiexplorer mit anbietet.

So müsste man nun zwei Programme installieren, um die Funktionalität zu erhalten. Das eine ist PuTTY für das Terminal, dass andere WinSCP für den Dateiexplorer um auch Dateien ohne Probleme und einfach übertragen zu können. Die Installation ist eigentlich selbsterklärend.

Wenn ich mir nun unter Linux schon einen SSH-Key generiert habe, möchte ich diesen natürlich auch in PuTTY importieren. Hierzu starte ich puttygen.exe und importiere den privaten Schlüssel, den ich auf dem Linux-System generiert hatte. Anschließend ist auch alles bereit und kann genutzt werden. Eine ausführliche Anleitung dazu gibt es zum Beispiel hier. Wobei ich beim zusammenschreiben hier gerade noch auf die Software Bitvise WinSSHD und Bitvise Tunnelier gestoßen bin. Beide sind für den persönlichen und nicht-kommerziellen Einsatz anscheinend kostenlos. Das schaue ich mir bei Gelegenheit noch einmal an.

Wer jetzt zum Beispiel auch noch vor hat, auf einem entfernten Linuxsystem ein grafisches Programm auszuführen, wird erst einmal eine Fehlermeldung bekommen. Hintergrund ist hier, dass unter Windows standardmäßig kein X-System installiert ist. Eine Möglichkeit wäre hier zum Beispiel Xming. Ist diese Software installiert und PuTTY noch so konfiguriert, dass es X-Verbindungen durchtunnelt (Configuration -> Connection -> SSH -> X11 -> Enable X11 forwarding), lassen sich auch auf entfernten Linux-PCs grafische Anwendungen ausführen.

Und auch auf der guten Seite HowtoForge gibt es unter dem Titel "Key-basierte SSH Logins mit PuTTY" eine entsprechende Anleitung, wie man zum Beispiel auch direkt unter Windows sein Schlüsselpaar erstellt und den öffentlichen Schlüssel entsprechend auf den Server kopiert. Ist zwar aus dem Jahr 2006, aber nach wie vor aktuell.

ballesterer #46

Die Oktoberausgabe des ballestererfm behandelt als Titelthema ein seit dem Sommer auch im deutschen Fußball aktuelles Thema. Titel "Aufgespiesst - Red Bull und der Fussball". Red Bull hatte sich ja beim SSV Markranstädt ein- bzw. ihm die Lizenz abgekauft und den RasenBallsport Leipzig e. V. gegründet. Neben dem Verein Salzburg gibt es dann noch "Filialen" in New York und São Paulo. Das Magazin geht auf 18 Seiten auf die Thematik ein.

Interessante Interviews gibt es mit Hugo Sánchez und Coskun Tas. Letzterer war der erste türkischer Fußballer im deutschen Profifußball. Zudem gibt es einen Blick auf den Kampf von Johan Cruyff gegen die Franco-Diktatur zu seiner Zeit beim FC Barcelona.

Weiterhin gibt es beispielsweise noch Berichte über den SC Fortuna Köln und das Projekt "Dein Fussball-Club", das Verbot von Pyrotechnik ab dem Januar 2010 in Österreich oder aber über das "Chaos" in der Kurve des CA Boca Juniors. Und Dr. Pennwieser spricht über die Poprellung.