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Sonntag, 3. Juli 2022

die datenschleuder #104

Als (Förder-) Mitglied im Chaos Computer Club (CCC) bekommt man (meistens ;) ) vierteljährlich die datenschleuder, das wissenschaftliche Fachblatt für Datenreisende druckfrisch per Post zugestellt. Für die 104. Ausgabe sind diesmal 60 Seiten zusammengekommen und mit Erscheinen sollte dann auch die Vorgängerausgabe 103 online verfügbar sein. Das ist allerdings bis heute nicht der Fall und auch im Jahr 2022 ist bisher keine weitere Ausgabe erschienen.

Auf insgesamt sieben Seiten gibt es ein Interview mit dem neuen Vorstand des CCC und der jeweiligen Motivation, den Interessen, etc. der fünf Personen. Und auch das Projekt Hardware for Future, das gespendete Computer aufbereitet und an Leipziger Schülerinnen und Schüler ausgibt stellt sich einmal vor. 

Aber auch das Thema Chaos macht Schule wird wieder einmal ausführlicher beleuchtet. Dies vor allem natürlich auch vor dem Hintergrund der COVID-19-Pandemie. So wird aus Hannover, Hamburg, Paderborn und Berlin berichtet, was hier die Erfahrungen und Herausforderungen waren und sind. Und in Köln widmet man sich ausführlicher der polizeilichen Kameraüberwachung in der rheinischen Metropole.

Das Heft:
die datenschleuder
das wissenschaftliche fachblatt für datenreisende
ein organ des chaos computer club
DIN A5, 60 Seiten, Farbe
Preis 2,50€
Kontakt ds.ccc.de

Mittwoch, 29. Mai 2019

Fotos Hamburger Hafen

Ein Ausflug nach Hamburg wurde am 18. Mai 2019 genutzt um nach über20 Jahren mal wieder eine Hafenrundfahrt zu unternehmen. Zwar "nur" die kleine einstündige Tour, aber ein paar Fotos sind dabei trotzdem zusammengekommen :)


20190518_HamburgerHafen

Dienstag, 17. Juni 2014

Die Pendlerrepublik

Unter dem Titel "Die Pendlerrepublik" hat DIE ZEIT in ihrer Printausgabe vom 22. Mai 2014 einen schönen Artikel über Pendler in Deutschland veröffentlicht. Online ist der Artikel mittlerweile hier zu finden.

Im Artikel selbst berichten vier Pendler über ihren tägliche Pendelei zur und von der Arbeit, wobei jeweils 50% der Personen die Pendelei freiwillig so gewählt haben, indem sie extra ihren alten Job aufgegeben oder bewusst aus der Stadt hinaus gezogen sind. Für die beiden anderen kommt ein Umzug nicht in Frage (kommt mir irgendwie bekannt vor ;) ). Aber auch wissenschaftlich wird ein Blick auf das Pendeln geworfen. Hier kommt man zu dem Schluß, dass pendeln die Gesundheit kosten kann und Arbeitgeber aber auch noch viel zu wenig tun, um das Pendeln entweder zu verringern oder angenehmer zu machen.

Besonders identifizieren kann ich mich so mit Kai Gercke, der jeden Tag von Neumünster aus nach Hamburg zur Arbeit pendelt. Ein Umzug kommt für ihn nicht in Frage, da seine Frau in Kiel arbeitet und auch täglich pendelt. Er selbst fährt täglich mit dem Zug und seine Beschwerden über die Deutsche Bahn AG kann ich sehr gut nachvollziehen (wie ja hier im Blog im Wochenrückblick "Meine Bahnwoche" teilweise auch nachzulesen):
  • "Stellwerkprobleme, Unwetter. Irgendwas ist immer."
  • "Aber das Schlimmste ist, dass nie jemand Auskunft geben kann, wie es weitergeht."

Laut der im Artikel zitierten Wissenschaftlicher haben Pendler vor allem auch mehr Probleme damit, Sport zu treiben, brauchen mehr Schlaf, leben ungesünder (Essen, aber auch mit Problemen wie Dauererkältungen, psychischen Belastungen, Nacken- oder Rückenschmerzen) und setzen auch häufiger ihre Beziehung(en) und ihr Sozialleben aufs Spiel. Das es auch anders gehen mag, zeigt der im Artikel porträtierte Jörg Asmussen, der seinen alten Job als EZB-Direktor gekündet und arbeitet nun als Staatssekretär in Berlin, "pendelt" mit dem Fahrrad zur Arbeit und sieht seine Kinder wieder häufiger (die auch Hauptgrund für diese Entscheidung waren). Aber es ist ja nun mal nicht jeder EZB-Direktor ...

Bei den beiden anderen Personen aus dem Artikel verhält es sich ähnlich wie bei den beiden oben genannten. Eine ist aus München aufs land gezogen und pendelt nun täglich, ist damit aber glücklich, da sie die Lärmbelastung aus der Stadt nicht mehr hat und die zweite Person war aufgrund extremer Pendelei und damit verbundenen Stress nach einem Zusammenbruch sogar in ärztlicher Behandlung.

Insgesamt soll es in Deutschland rund 17 Millionen (!) Berufstätige geben, die für die Arbeit ihre Gemeindegrenzen verlassen. 8,5 Millionen davon sind täglich über eine Stunde unterwegs und insgesamt 6 Millionen pendeln über 25 Kilometer zwischen Wohn- und Arbeitsort. Da klage noch mal einer über Fachkräftemangel ...

Als Schlusswort mag vielleicht durchaus folgende Aussage aus dem Artikel passen: "Pendler sind eine sehr unterschätzte Macht am Arbeitsmarkt. Und eine sehr unzufriedene."

Update: Der Auto des ZEIT-Artikels, der Hannoveraner Claas Tatje, hat mittlerweile auch ein Buch zu diesem Thema herausgebracht: "Fahrtenbuch des Wahnsinns - Unterwegs in der Pendlerrepublik"

Samstag, 18. August 2012

All to nah #F

Passend zum Fanturnier Cup der Angst ist die Sonderausgabe F der All to nah erschienen. Schwerpunkt ist natürlich das Turnier an sich mit Mannschaftsvorstellungen, etc. Die Spenden der diesjährigen Veranstaltung gehen an eine Hamburger Initiative, die Roma unterstützt.

Das Heft:
All to nah
DIN A5, 32 Seiten, Schwarz-Weiß
Preis Spende

Samstag, 7. Juli 2012

nordvier #19

Auch aus hannoverschen Händen gibt es (mal wieder) eine Neuerscheinung: nordvier ist passend zum Ende der Saison 2011/2012 mit der 19. Ausgabe erschienen. Unter anderem geht es um die "neue" Regionalliga und damit verbunden auch um die Zukunft der Oberliga. Denn diese sieht erst einmal nicht mehr so interessant aus. Sind Regionalliga und Landesligen doch aufgrund vieler interessanter Duelle wesentlich interessanter.

Till Scholtz-Knobloch gräbt ein wenig in der Breslauer Fußballgeschichte herum und in Bremerhaven gibt es einen Ausblick auf eine anstehende Fusion zwischen dem FCB und Sparta.