Posts mit dem Label Windows werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Windows werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 23. Juni 2011

Tool "MozBackup"

Hin und wieder bin ich im Job auch mal "gefordert", mich mit irgendwelchen Windows-Geschichten herumzuplagen. Vor ein paar Tagen stand mal wieder eine solche Sache an: Aufstellung eines neuen Arbeitsplatz-PCs unter Windows 7 als Ersatz einer älteren Windows XP-Maschine. Dazu sollten natürlich alle Daten, etc. die lokal gespeichert waren mit auf die neue Maschine umziehen. Und es war einiges lokal gespeichert. Unter anderem auch die ganzen E-Mails, da von der betreffenden Person noch POP3 anstatt IMAP verwendet wird. Kann und darf hier aber jeder selbst entscheiden, von daher will ich mich nicht beschweren ;-)

Das eigentliche Backup aller anfallenden Daten, Dokumente, usw. ist nicht weiter kompliziert, wenn man sie denn einmal lokalisiert hat. Etwas kniffliger wird es da schon bei den E-mails oder aber den Einstellungen von Programmen wie Mozilla Firefox oder Mozilla Thunderbird. Gerade auch dann, wenn man den Leuten nicht noch irgendwelche Add-Ons aufs Auge drücken möchte.

Lösung dieses Problems war dann aber doch recht einfach und hört auf den Namen MozBackup. MozBackup ist ein Tool, entwickelt vom Tschechen Pavel Cvrcek, dass Backup- und Restore-Funktionen für die folgenden Programme bereithält (Stand: 23.06.2011):
  • Firefox 1.0 - 5.0
  • Thunderbird 1.0 - 3.3a
  • Sunbird 0.3 - 0.9
  • Flock 1.0 - 2.6
  • Postbox (Express) 1.0 - 1.1
  • SeaMonkey 1.0a - 2.0
  • Mozilla Suite 1.7 - 1.7.x
  • Spicebird 0.4 - 0.8
  • Songbird 1.0 - 1.7
  • Netscape 7.x, 9.x
  • Wyzo
Zwar wird offiziell dazu geraten, bei Backup und Restore immer die gleiche Version der jeweiligen Software zu verwenden, allerdings ging es bei mir auch zwischen folgenden Versionen problemlos:
  • Thunderbird 3.1.10 Deutsch -> Thunderbird 3.1.11 Deutsch
  • Firefox 4.0.1 Deutsch -> Firefox 4.0.1 Englisch
Alle Daten da, wo sie hingehören und damit bekommt das Tool auf jeden Fall eine Empfehlung! :-)

Montag, 16. August 2010

Mails versenden unter Windows Mobile

Jaja, ich weiß: Wer setzt denn noch die Krücke Windows Mobile ein? Und dann noch in der Version 6.1?

Passend zum Urlaub ergab sich bei mir das Problem, dass ich unter Windows Mobile vom Handy aus zwar jede Menge E-Mails empfangen konnte, allerdings ging der Versand von einem der insgesamt zwei Konten die ich eingerichtet hatte nicht. Es gab immer nur die Fehlermeldung
Nachricht(en) konnte(n) nicht gesendet werden. Überprüfen Sie Ihre Netzabdeckung und Ihre Kontoinformationen. Versuchen Sie es dann erneut.
Hat aber natürlich alles nichts geholfen. Die Einstellungen waren soweit alle korrekt und der Mailversand hat seinen Dienst auch von heute auf morgen eingestellt, ohne das am Gerät oder an irgendwelchen Konfigurationen etwas geändert wurde. Zudem bin der Mailprovider in diesem Falle mehr oder weniger ich selbst :-)

Die Problembeschreibung findet man zudem recht häufig im Netz. Entweder hat sich das Problem dann aber meist von selbst erledigt oder aber es besteht nach wie vor bzw. wurde, wenn es behoben wurde, keine Lösung gepostet.

Fündig geworden bin ich dann über einen Foreneintrag bei Microsoft selbst. Und zwar gibt es einen Hotfix für Windows Mobile 6.1, der genau dieses behebt. Zu finden unter http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?FamilyID=d9d71b2e-d2dd-44f2-86e5-1e53aad7fb7a&DisplayLang=en. Zumindest scheint mein Problem damit erst einmal behoben zu sein ...

Samstag, 5. Juni 2010

Windows 7-Handbücher

Im Rahmen meiner beruflichen Tätigkeit sind mir auch wieder zwei Handbücher zum Thema Microsoft Windows untergekommen. Auch wenn wir das (zum Glück) so gut wir gar nicht einsetzen. Und zwar handelt es sich um die RRZN-Handbücher
  • Windows 7 - Grundlagen für Anwender
  • Windows 7 - Systembetreuer
Wie immer sind diese Bücher für Studierende und Mitarbeiter der Universitäten zu recht günstigen Konditionen bei den am Programm teilnehmenden Universitäten erhältlich. Für alle anderen verlegt die HERDT-Verlags für Bildungsmedien GmbH diese Titel.

Beim Handbuch "Windows 7 - Grundlagen für Anwender" geht es auf 164 Seiten im DIN A4-Format um allgemeine Fragen und Probleme mit Windows 7. Wie passe ich Design oder Programme an, wie löse ich evtl. auftretende Hardware-Probleme oder auch was bietet mir diese Windows-Version an Sicherheitsfunktionen.

Das Handbuch "Windows 7 - Systembetreuer" richtet sich, wie der Titel auch schon vermuten lässt, eher an Systembetreuer/Administratoren. Hier geht es dann neben Themen wie Hardware hinzufügen oder Internetzugang einrichten auch um Themen wie Gruppenrichtlinien, Registry oder auch das Thema Datensicherung. Dies auf insgesamt 192 Seiten im DIN A4-Format.

An der Universität sind diese Bücher für unter 10 Euro zu haben, beim HERDT-Verlag für unter 20 Euro.

Freitag, 30. April 2010

Druckprobleme Foxit PDF Reader

Ein recht merkwürdiges Problem hatte ich bei einem Kollegen in den vergangenen Tagen mit dem Foxit PDF Reader auf einem Microsoft Windows 7 (64-Bit).

Normale Ausdrucke auf diversen HP-Druckern haben ohne Probleme funktioniert. Auch der doppelseitige Ausdruck von DIN A4-Seiten klappte problemlos. Der Kollege wollte dann aber papiersparend drucken und hatte sich überlegt, zwei Seiten des PDFs auf eine Druckseite zu drucken und das ganze dann auch noch doppelseitig (im Tumble-Modus, also auf der kurzen Seite gedreht). Ergebnis:
  • Drucker 1 hat lediglich leere Seiten "gedruckt"
  • Drucker 2 hat zwei schwarze Kästen pro Seite gedruckt
Das ganze mal flugs mit dem schnell (naja) installierten Adobe Reader probiert. Ergebnis: Auf beiden Druckern ohne Probleme! Die Software lag auch in der jeweils aktuellesten Version vor und die Druckertreiber sind auch in Ordnung und korrekt installiert.

Falls noch jemand eine Idee oder gar eine Lösung hat, höre ich mir das gerne an. Ansonsten sind wir jetzt erst einmal nach der Lösung verfahren, die ich in einer FAQ-Sammlung gefunden habe:

1.0 PDF-Druck
1.1

Foxit! Reader

Beim Ausdruck aus dem Foxit! Reader kann es vorkommen, dass bestimmte Dateien gar nicht oder Fehlerhaft gedruckt werden (Unterlängen werden abgeschnitten).

Behebung:

Einsatz des aktuellen Adobe Acrobat Readers.

Freitag, 16. April 2010

Durchsuchung verschiedener Arten von Dateien/Dokumenten

Durch einen Eintrag auf der deutschen openSUSE-User-Mailingliste bin ich auf eine Fragestellung bzgl. der Durchsuchung von Dokumenten verschiedenster Arten aufmerksam geworden.

Das ganze ist eine Problematik, die bei uns auch des öfteren mal autritt. Daher habe ich die beiden neben "Google Desktop" genannten Tools Recoll und DocFetcher einmal einer näheren Überprüfung unterzogen. Wichtig war hier neben der Tatsache, dass es nicht unbedingt das Google-Produkt sein sollte/musste, der Punkt, das es möglichst auf verschiedenen Plattformen (Linux, Solaris, Windows, etc.) lauffähig sein sollte.

Da Recoll ein Tool für Linux/Unix ist, fällt es daher eigentlich schon einmal raus. Angesehen habe ich es mir trotzdem einmal, da ich selbst eigentlich nur unter Linux bzw. Unix arbeite. Nach dem Start fängt das Tool dann auch gleich erst einmal an, das gesamte Homeverzeichnis zu indizieren. Neben der Tatsache, dass dies recht lange dauern kann, werden auch alle möglichen Cache-Dateien, Logdateien, usw. durchlaufen. Ist nicht so wirklich praktisch. Der "normale" Anwender will es sicherlich auf Office-Dokumente, PDF-dateien, etc. beschränken. Kann man aber auch entsprechend konfigurieren. Klickt man nach dem Start so allerdings erst einmal auf weiter, muss man die Indizierung entweder einmal komplett durchlaufen lassen oder aber abbrechen.

Komfortabler ist da schon das Tool DocFetcher. Auffällig hier: Es gibt auch eine portable Version, die sich zum Beispiel auch für USB-Stick o. ä. eignet. Nach dem Start sind auf der linken Seite alle Dokumenttypen ausgewählt. In der Spalte drunter kann man dann zum Beispiel das zu indizierende Verzeichnis festlegen. Die eigentliche Indizierung der Dateien dauert dann je nach Anzahl und Größe aber natürlich auch wieder seine Zeit. Anschließend kann man recht komfortabel in diesen Dateien suchen.

Fazit: Bei uns auf der Arbeit wird wohl DocFetcher bei den Kolleginnen und Kollegen einmal einen ausführlichen Test machen.

Montag, 15. März 2010

eGroupware & Funambol

Aus aktuellem Anlaß und damit ich mich das nächste mal auch wieder daran erinnere.

Von der Groupware eGroupware ist am 8. März 2010 ein Sicherheitsupdate auf die Version 1.6.003 erschienen. Die Installation an sich verlief eigentlich problemlos und hinterher funktionierte auch fast alles sofort. Lediglich die Synchronisation von einem Windows-Client mit Funambol haute nicht hin. Hier gab es immer nur die Fehlermeldung
Error: Can't access your account. Please check your server location, username or password.
Nach einiger Sucherei und Auswertung der Logfiles bin ich in selbigen des Funambol-Clients fündig geworden. Das Tool hatte ein Problem mit einem Eintrag in der SQL-Datenbank. Und zwar werden im eGroupware-Table
syncmldeviceowner
Daten für den jeweiligen Benutzer, der synchronisieren will, hinterlegt. Die entsprechenden Einträge bzw. den Eintrag mit der passenden owner_devid gelöscht und schon ging es wieder. Nur zu ärgerlich, dass nach jedem Sicherheitsupdate irgendwelche Probleme auftreten.

Links zum Thema:

Dienstag, 9. März 2010

Shinken - Ein weiterer Nagios-Fork

Ich hatte ja bereits vor knapp einem Jahr schon einmal darüber geschrieben, dass mit Icinga ein Nagios-Fork oder -Clone entstanden ist, weil man mit der aktuellen Entwicklung von Nagios nicht mehr wirklich zufrieden ist. Es tut sich einfach viel zu wenig.

Nun gab es in der aktuellen Ausgabe 04/2010 des Linux Magazins einen Artikel mit dem Titel "Auf Messers Schneide - Ein neuer Nagios-Fork bietet bereits vielversprechende Features". Hierbei geht es um das Monitoring-Tool Shinken, welches federführend vom Franzosen Jean Gabès entwickelt wird.

Eigentlich hat er Shinken (Erklärung der Namensherkunft bei Wikipedia) entwickelt um zu verhindern, dass ein neues Produkt oder ein Abkömmling von Nagios selbigem den Rang ablaufen. Hintergrund ist, dass sich in der Entwicklung von Nagios seit geraumer Zeit nicht mehr wirklich etwas tut. Zudem wirkt es teilweise recht altbacken und unmodern, ist in C geschrieben und laut dem Artikel aus dem Linux Magazin wohl auch schlichtweg nicht mehr wartbar.

Daher schrieb Gabès Nagios komplett in der Skriptsprache Python neu und schlug auch dem Nagios-Erfinder Ethan Galstad vor, diese Neuimplementierung als Grundlage für die künftige Version 4 von Nagios zu verwenden. Leider erhielt er wie viele andere auch keinerlei Antwort oder eine Reaktion von Galstad selbst, lediglich von anderen Personen.

Aus diesem Grund wird er Shinken nun als Nagios-Fork weiterentwickeln. Es wird damit gerechnet, dass Shinken bereits im Mai 2010 zu 100% kompatibel mit den Konfigurationsdateien von Nagios ist. Zudem hat Gabès die Tür für eine Rückführung des Codes in das Nagios-Projekt nicht ganz zugeschlagen.

Wird für mich heißen: Neben einem Test von Icinga steht wohl auch einer von Shinken an ...

Freitag, 30. Oktober 2009

Bitvise SSH-Produkte

Wie vor einiger Zeit schon angekündigt, habe ich mir nun einmal die SSH-Software der Firma Bitvise Ltd. näher angesehen.

Das Unternehmen vertreibt die Software-Tools WinSSHD und Tunnelier bzw. stellt diese auf den eigenen Internetseiten zum Download zur Verfügung. Wichtig sind hierbei auch die jeweils zur Software gehörenden Lizenzbedingungen, die man sich vorab einmal durchlesen sollte. So ist bspw. für den Einsatz von WinSSHD eine Kauflizenz notwendig, sobald das Produkt im persönlichen UND nicht-kommerziellen Bereich eingesetzt wird. Also zum Beispiel auch, wenn ein Studierender es nicht nur zum persönlichen Gebrauch einsetzt sondern damit auch arbeitet (bspw. als Hilfskraft). Weiterhin ist die kostenlose Personal Edition noch darauf beschränkt, dass lediglich lokale Windows-Accounts genutzt werden können. Einschließlich nur einer Windows- bzw. eine virtuelle Gruppe und auch maximal zehn Windows- und virtuelle Accounts. Auch GSSAPI wird nicht unterstützt. Zudem ist WinSSHD eher ein Serverdienst und kommt auch daher vielleicht nicht unbedingt in Frage.

Bliebe Tunnelier. Diese Software ist dem SSH Secure Shell Client schon wesentlich ähnlicher. Sie bietet neben dem Terminal auch einen Datei-Explorer. Auch die Lizenzbedingungen sind für Privatanwender wesentlich angenehmer. So darf die Software von bis zu vier Personen auf bis zu vier Computern in Einzelumgebungen genutzt werden. Auch die Handhabung ist ähnlich wie beim SSH Secure Shell Client. Von daher kann man diese Software auch problemlos weiterempfehlen. Zumal sie im Entwicklungsstand wesentlich aktueller ist als der frei nicht mehr weiterentwickelte SSH Secure Shell Client. Für den kommerziellen Einsatz sollte man es sich allerdings überlegen. Eine Unlimited Project License schlägt immerhin mit 12.500 US-Dollar zu Buche, für den einzelnen User mit je 44,95 US-Dollar ...

Weitere Projekte, aus denen in der Zukunft vielleicht noch einmal etwas wird, seien auch noch kurz genannt. Aktuell sind diese Tools aber wohl nicht wirklich einsatzbereit.

Sonntag, 18. Oktober 2009

PuTTY, SSH und Windows

Da ich sowohl im beruflichen als auch im privaten Umfeld eigentlich fast ausschließlich mit Linux und (Open-) Solaris arbeite, kommt von (Informatik-) Studierenden hin und wieder mal die Frage, wie sie sich auch von Windows aus per SSH mit SSH-Keys einloggen können. Kennwortlogins lassen wir nämlich aus gutem Grund nicht zu :-)

Leider ist die von mir bevorzugt empfohlene SSH Secure Shell-Software so nicht mehr frei erhältlich. Eine ältere Version gibt es aber beispielsweise noch auf den Internetseiten der Universität Köln. Die Software hat die angenehme Eigenschaft, dass sie neben einem Terminalfenster auch einen Dateiexplorer mit anbietet.

So müsste man nun zwei Programme installieren, um die Funktionalität zu erhalten. Das eine ist PuTTY für das Terminal, dass andere WinSCP für den Dateiexplorer um auch Dateien ohne Probleme und einfach übertragen zu können. Die Installation ist eigentlich selbsterklärend.

Wenn ich mir nun unter Linux schon einen SSH-Key generiert habe, möchte ich diesen natürlich auch in PuTTY importieren. Hierzu starte ich puttygen.exe und importiere den privaten Schlüssel, den ich auf dem Linux-System generiert hatte. Anschließend ist auch alles bereit und kann genutzt werden. Eine ausführliche Anleitung dazu gibt es zum Beispiel hier. Wobei ich beim zusammenschreiben hier gerade noch auf die Software Bitvise WinSSHD und Bitvise Tunnelier gestoßen bin. Beide sind für den persönlichen und nicht-kommerziellen Einsatz anscheinend kostenlos. Das schaue ich mir bei Gelegenheit noch einmal an.

Wer jetzt zum Beispiel auch noch vor hat, auf einem entfernten Linuxsystem ein grafisches Programm auszuführen, wird erst einmal eine Fehlermeldung bekommen. Hintergrund ist hier, dass unter Windows standardmäßig kein X-System installiert ist. Eine Möglichkeit wäre hier zum Beispiel Xming. Ist diese Software installiert und PuTTY noch so konfiguriert, dass es X-Verbindungen durchtunnelt (Configuration -> Connection -> SSH -> X11 -> Enable X11 forwarding), lassen sich auch auf entfernten Linux-PCs grafische Anwendungen ausführen.

Und auch auf der guten Seite HowtoForge gibt es unter dem Titel "Key-basierte SSH Logins mit PuTTY" eine entsprechende Anleitung, wie man zum Beispiel auch direkt unter Windows sein Schlüsselpaar erstellt und den öffentlichen Schlüssel entsprechend auf den Server kopiert. Ist zwar aus dem Jahr 2006, aber nach wie vor aktuell.

Freitag, 22. Mai 2009

Linux-Experiment

Blair und Derek haben in ihrem Blog AyeTea mit dem Artikel "A Room Without Windows" angekündigt, ab dem 1. Juni 2009 für einen Monat alle anfallenden PC-Tätigkeiten unter Linux ausführen zu wollen. Die beiden wollen testen, ob Windows-Anwender ohne Probleme mit Linux-Anwendungen zurechtkommen bzw. ob es unter Linux auch für alle anfallenden Arbeiten ein Pendant gibt.

Die beiden werden in ihrem Blog über alles zu dem Experiment berichten.

Mittwoch, 8. April 2009

Conficker-Wurm

Wer vielleicht unter anderem auch ein paar Windows-Systeme administrieren muss, der würde vielleicht auch gerne wissen, ob sich seine Anwender den Conficker-Wurm eingefangen haben. darkside.org.uk hat dazu in Verbindung mit der aktuellen Beta-Version von Nmap ein Kurztutorial veröffentlicht. Wichtig ist hierbei allerdings, dass Nmap freien Zugang zu den Ports 139 und 445 bekommt, die ja eigentlich gefiltert sein sollten ...

Donnerstag, 5. Februar 2009

Tool - DirSync Pro

Und noch eine kurze Toolvorstellung. Wer viel unterwegs ist und so einfach wie möglich Dateien mit Computern, Notebook, USB-Sticks, etc. synchronisieren möchte, der sollte sich vielleicht einmal das Tool DirSync Pro (Directory Synchronize Pro) anschauen. Es liegt aktuell in der Version 1.01 vor und arbeitet plattformunabhängig. Voraussetzung ist lediglich Java 6. Zumindest lief es bei mir hier mit Java 5 nicht. Weitere Informationen und einen Link zum Download gibt es hier.

Samstag, 20. Dezember 2008

Windows ...

Was man mit Windows nicht so alles machen kann ...

Die Deutsche Bahn AG resettet ganze Züge. Via Fefe.

Die Briten sind froh, dass sie Kosten einsparen können und betreiben ihre Atom-Uboote jetzt mit Windows! Via heise Online.

Dienstag, 25. November 2008

(Windows-) Software

Da ich im beruflichem Umfeld zumindest im Clientbereich teilweise auch nicht um Windowsmaschinen herumkomme, bin ich durchaus auch immer auf der Suche nach Software, die die Verwaltung, Wartung, etc. um einiges vereinfacht.

Zum einen wäre hier sicherlich der Secunia Personal Software Inspector zu erwähnen. Die Software ist jetzt gerade in der Version 1.0.0.1 erschienen und unterstützt den Anwender bei der Überprüfung und Aktualisierung der bei ihm auf dem Gerät eingesetzten Software. Allerdings sollte man nach meinen Erfahrungen den automatischen Start der Software in bestimmten Fällen unterbinden. Ansonsten kann man nach dem Start der Software wirklich erst einmal in Ruhe einen Kaffee trinken gehen! Dann lieber zeitgesteuert oder bspw. dann anwerfen, wenn man in die Mittagspause geht.

Ein weiteres, recht nützliches Tool ist der CCleaner, der aktuell in der Version 2.13.720 vorliegt. Das Programm löscht nicht mehr benötigte Dateien unter Windows und reinigt auch die Registry. Ich konnte so im Betrieb bisher noch keine Probleme feststellen, zumal sich auch ein bißchen was an Einstellungen vornehmen läßt.

Nicht direkt in den Bereich Windows fällt die Software CrossOver Linux. Der Geschäftsführer der Firma CodeWeavers hatte versprochen, seine Software kostenlos abzugeben, wenn US-Präsident George W. Bush eines von fünf vorgegebenen Zielen erreicht. Es waren dann die sinkenden Benzinpreise ... Mit der Software soll und ist es möglich, Windows-Anwendungen unter Linux laufen zu lassen. In erster Linie und laut der Internetseite auch offiziell unterstützt Office-Produkte von Microsoft oder auch Adobe Photoshop. Ich selbst habe es bisher nur mit kleineren, freien Programmen getestet und bin noch nicht so wirklich begeistert.

Da werde ich dann auf jeden Fall auch noch einmal die freie Version, nämlich Wine HQ, was gerade in einer stabilen Version 1.0.1 erschienen ist. Und hier soll sich ja gerade im Bereich Performance einiges getan haben ...

Und falls sich jemand noch ein bißchen mit Linux-Zertifizierungen beschäftigen möchte: Das Linux-Magazin hat einen Großteil seiner Artikel zur Vorbereitung auf die LPIC-1-Prüfung im Netz freigegeben.

Mittwoch, 12. November 2008

Microsoft November-Updates

Da wir hier im beruflichen Umfeld ja durchaus auch noch ein paar andere, kleinere Betriebssysteme wie Microsoft Windows einsetzen, ist für mich natürlich auch der Microsoft Patchday interessant. Denn, aus Erfahrung wird man klug, nicht alle Systeme werden automatisch geupdatet! Und was muß ich da auf Computerworld bzgl. des aktuellen Patchdays lesen?! Microsoft security patch was seven years in the making. Schön, dass nicht alles ignoriert wird ...

Sonntag, 10. August 2008

PDF, Windows & Co.

Auch wenn ich selbst fast ausschließlich mit Linux bzw. Solaris arbeite, werde ich immer mal wieder auf Tools, etc. für Windows angesprochen. Und da auch im beruflichen Umfeld hin und wieder mit Windows gearbeitet wird, hier mal ein paar "Tools".

Im Geschäftsleben und auch im Internet wird gerne mit PDF-Dateien gearbeitet. Den Adobe Reader als Programm zum Ansehen für PDF-Dokumente setze ich hier einmal ebenso als bekannt voraus wie OpenOffice.org als Office-Ersatz und zum Erstellen von PDF-Dokumenten. Zudem gibt es ja zumindest für Microsoft Office 2007 auch ein Plugin um Daten im PDF-Format speichern zu können.

Wem allerdings der Adobe Reader zu langsam oder zu mächtig erscheint, dem sei beispielsweise der Foxit Reader empfohlen. Zudem hat man über Plugins (zu finden unter Help -> Check for Updates now...) bspw. auch einen PDF-Creator oder -Editor zu installieren.

Ein weiteres nettes Tool aus dem PDF-Bereich ist der PDFCreator. Hiermit wird ein sogenannter PDF-Drucker angelegt. Damit hat man eigentlich aus fast jeder Anwendung die Möglichkeit, vorhandene Daten in eine PDF-Datei zu überführen.

Und wer zum Beispiel aus mehreren PDF-Dateien eine machen bzw. PDF-Dateien editieren möchte, dem sei das Tool PDFsam ans Herz gelegt. Sam steht hierbei für Split and Merge.

Einen Ersatz für den Task-Manager unter Windows gibt es im übrigen auch: SystemExplorer. Dieses Tool ist wesentlich umfangreicher und bietet zum Beispiel auch die Möglichkeit, Programme die beim Hochfahren gestartet werden zu deaktivieren. Auch gibt es die Möglichkeit zu schauen, welche Programme eine Verbindung zum Internet geöffnet haben. Hilfreich, wenn man bspw. unerwünschte Software loswerden möchte. Einen interessanten Bericht über Spionagesoftware (auch für die Überwachung am Arbeitsplatz) gab es vor kurzem bei CHIP Online.

Wer gerne und viel mit dem Windows-Explorer arbeitet kennt vielleicht das Problem, dass man mit einem geöffneten Fenster nicht sonderlich weit kommt um bspw. Dateien hin- und herzukopieren. Eine Alternative stellt da Q-Dir dar, dass mit vier Fenstern arbeitet. So können problemlos Dateien und Ordner verschoben werden. Und wer mit Windows XP arbeitet und sich immer mal wieder über lange Kopierzeiten von Dateien oder Ordnern ärgert, sollte einmal einen Blick auf TeraCopy der Firma Code Sector werfen. Es könnte sich lohnen.

Und selbst wer sein Windows und die darauf installierten Programme immer aktuell hält, sollte hin und wieder einmal in der Systemsteuerung im Bereich Software nachschauen. Java beispielsweise installiert zwar neuere Version, deinstalliert die alten aber nicht! Die müssen dann manuell entfernt werden. Und eventuell findet sich da ja auch das eine oder andere Programm wieder, was man so eigentlich gar nicht mehr benötigt.

Donnerstag, 31. Juli 2008

Adeona

Durch das Blog sale e pepe, beheimatet an der Universität Erlangen, bin ich auf das Opensource-Projekt Adeona aufmerksam geworden.

Adeona wird an der University of Washington entwickelt und dient nach der Installation dazu, auf einem OpenDHT-Server Daten über die Netzwerkumgebung bspw. eines Notebooks verschlüsselt abzuspeichern. So ist es also möglich, bei einem verlorenen oder gestohlenem Gerät nachzuvollziehen, wo sich dieses gerade herumtreibt. Die Macintosh-Version der Software ist zudem in der Lage, über die im Notebook eingebaute Kamera Fotos von der Person zu machen, die das Gerät gerade benutzt. Die verschlüsselt abgelegten Daten holt man sich dann mittels eines entsprechenden Programms und seiner Zugangsdaten vom Server ab. Funktioniert natürlich auch nur, wenn das verlorengegangene oder gestohlene Gerät Verbindung zu einem Netzwerk hat um die Daten hochzuladen.

Ich habe in den letzten Tagen einmal ein bißchen mit der Software herumprobiert und bin eigentlich recht angetan davon. Allerdings muss man gerade auch in Deutschland aufgrund datenschutzrechtlicher Voraussetzungen vorsichtig bei der Umsetzung sein. Eine zentrale Installation kommt daher auch bei uns nicht in Frage. Aber die Kolleginnen und Kollegen überlegen durchaus, die Software vor Auslandsreisen, etc. auf dem Notebook zu installieren und nur ihnen bekannte Zugangsdaten zu verwenden. Sollte nichts weiter passiert sein, können sowohl die Daten (die laut Projektseite auch nur eine Woche gespeichert werden) als auch die Software selbst problemlos wieder entfernt werden.

Was ich dagegen noch nicht ausprobiert habe ist, ob sich die Software auch auf kleinen Mobilgeräten wie PDAs oder ähnlichem einsetzen lässt. Wäre auch noch ein interessantes Einsatzgebiet.