Ein bereits im Jahr 2012 erschienendes Buch, dass ich schon länger auf der Liste hatte ist nun auch endlich gekauft und gelesen worden. Um die Firma Google bzw. deren Produkte kommt man im Internet ja nicht unbedingt herum bzw. sucht sich aus Bequemlichkeit keine anderen Anbieter. Von daher hat mich das Buch "Google Inside - Wie Google denkt, arbeitet und unser Leben verändert" von Steven Levy umso mehr gereizt.
Denn Levy berichtet nicht nur seit Anfang des 21. Jahrhunderts über das Unternehmen selbst sondern hatte über Jahre auch direkten Zugang unter anderem zu den Google-Gründern Larry Page und Sergey Brin und bietet daher durchaus den ein oder anderen Einblick in die Denkweise der beiden. Gleiches gilt für viele weitere Mitarbeiter der ersten Stunde, zu denen er entsprechend Zugang hat(te).
Dazu werden auch weitere Themen in Angriff genommen. Zum Beispiel die Tatsache, dass Google beispielsweise in China mehr oder weniger gescheitert ist. Und dies eben nicht nur an der Zensur vor Ort sondern auch an anderen Kleinigkeiten, dass man zum Beispiel keine Bestechungsgeschenke oder ähnliches verteilen möchte, da dies mit der Firmenphilosophie (Don't be evil) nicht vereinbar ist.
Ansonsten kann der geneigte Leser bzw. die geneigte Leserin den Aufstieg des Unternehmens im Endeffekt von Beginn an nachverfolgen und nachvollziehen sowie zum Teil sicherlich auch die Motivation verstehen. Aber auch die Probleme, die das Unternehmen beispielsweise in den Sozialen Netzwerken hat, wo man gegenüber Facebook und Twitter ins Hintertreffen geraten ist und dies wohl auch nicht mehr aufholen kann (und will - denn die Firmenphilosophie besagt zum Beispiel auch, dass man eigentlich nichts nachmachen bzw. hinterherhecheln möchte). Ein guter, aber auch über 500 Seiten starker Wälzer, den man sich, sofern an der Materie interessiert, durchaus einmal zu Gemüte führen kann.
Das Buch:
Google Inside
Wie Google denkt, arbeitet und unser Leben verändert
Steven Levy
mitp, 2012, München
ISBN 978-3-8266-9243-7
Preis 24,95€
1. Auflage
Kontakt www.mitp.de
Posts mit dem Label Google werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Google werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Sonntag, 21. Dezember 2014
Buchrezension "Google Inside"
Labels:
Buch,
China,
Facebook,
Google,
Google Inside,
Larry Page,
Rezension,
Sergey Brin,
Steven Levy,
Twitter
Standort:
Nordstadt, Hannover, Germany
Montag, 7. November 2011
Facebook vs. Google+
Nach einigen Monaten der Nutzung von Facebook und Google+ will ich mich mal hinsetzen und versuchen, einen ersten Vergleich zwischen den beiden sozialen Netzwerken zu ziehen bzw. es zumindest zu versuchen.
Festzuhalten bleibt so auf jeden Fall erst einmal, dass zumindest bei mir im Bereich von Facebook wesentlich mehr Leben drin ist als bei Google+. Zum einen gibt es wesentlich mehr "Freunde", zum anderen wird auch wesentlich mehr geschrieben.
Wesentlich übersichtlicher finde ich bei Google+ allerdings die Möglichkeiten, Personen in verschiedene Kreise zu packen und vor allem auch, dass man sich nicht unbedingt in beiderseitigem Einvernehmen "adden" muss. So kann man auch einfach jemandem folgen, der vielleicht interessantes zu berichten hat, aber diese Person muss dazu nicht irgendeinen Freundschaftsantrag, etc. annehmen. Das macht das ganze im Vergleich zu Facebook recht angenehm.
Ein Nachteil bei Google+ mag sicherlich sein, dass bisher kaum Unternehmen, Musiker, Vereine, etc. vertreten sind. Zumindest trifft dies auf viele Personen zu, die ich bei Facebook zu meinem Freundeskreis zähle. Auffällig ist allerdings, dass viele Personen mittlerweile gar keine bzw. wesentlich weniger E-Mails schreiben udn stattdessen die Nachrichtenfunktion von Facebook nutzen. Ich hoffe mal, dass entwickelt sich nicht allgemein in eine Richtung die es bereits früher einmal mit Compuserve oder AOL gab, also im Prinzip eine Art Intranet.
Bisher wenig bis gar nicht genutzt habe ich zum Beispiel Dinge wie Videochat (Facebook) oder Hangout (Google+). Von daher kann ich da auch wenig zu schreiben. Was mich bei meiner Internetrecherche so allgemein ein wenig verwundert hat ist die Tatsache, dass es in den letzten Wochen kaum noch Berichte, Artikel, usw. zu den beiden sozialen Netzwerken gibt. Und wenn doch, kommen sie zumeist aus dem englischsprachigen Raum.
Fest steht eigentlich nur, dass beide Dienste alles mögliche an Daten sammeln und verwenden (werden). Daher sollte man/frau schon wissen was er/sie dort tut und von sich preisgibt!
Links zum Thema:
Festzuhalten bleibt so auf jeden Fall erst einmal, dass zumindest bei mir im Bereich von Facebook wesentlich mehr Leben drin ist als bei Google+. Zum einen gibt es wesentlich mehr "Freunde", zum anderen wird auch wesentlich mehr geschrieben.
Wesentlich übersichtlicher finde ich bei Google+ allerdings die Möglichkeiten, Personen in verschiedene Kreise zu packen und vor allem auch, dass man sich nicht unbedingt in beiderseitigem Einvernehmen "adden" muss. So kann man auch einfach jemandem folgen, der vielleicht interessantes zu berichten hat, aber diese Person muss dazu nicht irgendeinen Freundschaftsantrag, etc. annehmen. Das macht das ganze im Vergleich zu Facebook recht angenehm.
Ein Nachteil bei Google+ mag sicherlich sein, dass bisher kaum Unternehmen, Musiker, Vereine, etc. vertreten sind. Zumindest trifft dies auf viele Personen zu, die ich bei Facebook zu meinem Freundeskreis zähle. Auffällig ist allerdings, dass viele Personen mittlerweile gar keine bzw. wesentlich weniger E-Mails schreiben udn stattdessen die Nachrichtenfunktion von Facebook nutzen. Ich hoffe mal, dass entwickelt sich nicht allgemein in eine Richtung die es bereits früher einmal mit Compuserve oder AOL gab, also im Prinzip eine Art Intranet.
Bisher wenig bis gar nicht genutzt habe ich zum Beispiel Dinge wie Videochat (Facebook) oder Hangout (Google+). Von daher kann ich da auch wenig zu schreiben. Was mich bei meiner Internetrecherche so allgemein ein wenig verwundert hat ist die Tatsache, dass es in den letzten Wochen kaum noch Berichte, Artikel, usw. zu den beiden sozialen Netzwerken gibt. Und wenn doch, kommen sie zumeist aus dem englischsprachigen Raum.
Fest steht eigentlich nur, dass beide Dienste alles mögliche an Daten sammeln und verwenden (werden). Daher sollte man/frau schon wissen was er/sie dort tut und von sich preisgibt!
Links zum Thema:
- Facebook vs. Google Plus: Why It Will Benefit You In The End (05.10.2011)
- Google Plus -vs- Facebook: Drei Monate High-Speed-Schlacht (22.09.2011)
- Google Plus vs. Facebook: Who's Winning? (20.09.2011)
- Facebook vs. Google plus aus Usability-Sicht (19.07.2011)
- 10 Gründe, warum Google Plus Facebook nicht schlagen wird (13.07.2011)
- Facebook gegen Google: Mark Zuckerberg kämpft gegen den Plus-Hype (07.07.2011)
- Google plus vs. Facebook minus (05.07.2011)
- Google Plus vs Facebook – An Overview (30.06.2011)
- Google Plus ausprobiert: Kein Facebook-Killer, aber auch kein zweites Wave (30.06.2011)
Labels:
Daten,
Datenschutz,
Facebook,
Google,
Informationen,
Network,
Netzwerk,
Social,
Soziales,
Vergleich
Mittwoch, 6. Oktober 2010
RSS-Reader II
Am 8. August hatte ich ja kurz darüber geschrieben, dass ich mit Tiny Tiny RSS eine Alternative zum Google Reader gefunden habe.
Nach nun gut zwei Monaten intensiver Tests werde ich wohl dabei bleiben. Allerdings bringt Tiny Tiny RSS meinen Webbrowser nachweislich immer mal wieder zum Absturz. Und zwar dann, wenn ich eine MP3-Datei vom Podcast "Das Streiflicht" der Süddeutschen Zeitung herunterladen will. Ansonsten läuft der neue Reader einwandfrei. Kann das mit dem Absturz jemand nachvollziehen? Browser ist Firefox 3.6.10 aus dem momentan noch aktuellen Ubuntu 10.04.
Nach nun gut zwei Monaten intensiver Tests werde ich wohl dabei bleiben. Allerdings bringt Tiny Tiny RSS meinen Webbrowser nachweislich immer mal wieder zum Absturz. Und zwar dann, wenn ich eine MP3-Datei vom Podcast "Das Streiflicht" der Süddeutschen Zeitung herunterladen will. Ansonsten läuft der neue Reader einwandfrei. Kann das mit dem Absturz jemand nachvollziehen? Browser ist Firefox 3.6.10 aus dem momentan noch aktuellen Ubuntu 10.04.
Sonntag, 8. August 2010
RSS-Reader
Auf der Suche nach einem Ersatz für den von mir aktuell eingesetzten Google Reader bin ich nach einiger Herumsucherei auf den Tiny Tiny RSS-Reader gestoßen. Da ich selbst auch einige Server betreibe, war die Voraussetzung der Nutzung von PHP (hier PHP 5.3) und einer SQL-Datenbank (hier MySQL 5.1) auch kein Problem.
Die gesamte Einrichtung ist entsprechend gut dokumentiert und kann unter anderem in den folgenden Blogs auch auf Deutsch nachgelesen werden
Die gesamte Einrichtung ist entsprechend gut dokumentiert und kann unter anderem in den folgenden Blogs auch auf Deutsch nachgelesen werden
- Alternative zum Google Reader: Tiny Tiny RSS (via IT-Blogger)
- Tiny Tiny RSS (via Ressourcenkonflikt.de)
- Tiny Tiny RSS (via F!XMBR)
- RSS Feedreader (via Unerklärliches am Rande)
Montag, 5. Juli 2010
How Does Google Work?
Infographic by PPC Blog
Update 31.10.2016:
I got an e-mail from Wesley, that PPC Blog wasn't updated for about five years. He published some of the most detailed data backed PPC blog post online which you can check out here: http://clicteq.com/blog/
Update 31.10.2016:
I got an e-mail from Wesley, that PPC Blog wasn't updated for about five years. He published some of the most detailed data backed PPC blog post online which you can check out here: http://clicteq.com/blog/
Sonntag, 17. Januar 2010
Buch "Googling Security"
Ein weiteres Buch über Google stand ebenfalls schon etwas länger auf meiner Liste: "Googling Security" von Greg Conti. Und der Untertitel "How Much Does Google Know About You?" verrät dann auch schon ein bißchen, in welche Richtung es einmal mehr gehen soll. Relativ zu Anfang des Buches (Seite 10f.) gibt es dann auch erst einmal eine tabellarische Aufstellung der Dienste mit der Gegenüberstellung, welche Informationen der Suchmaschinengigant daraus ziehen kann, wenn man diese Dienste nutzt und welche Risiken hier für den Benutzer bestehen bzw. bestehen können.Gelesen habe ich dieses Buch mal wieder im englischen Original. Ging einfach schneller und auch besser, als auf eine deutsche Übersetzung zu warten bzw. diese zu nutzen. Der Autor selbst ist Assistenzprofessor an der US-Militärakademie in West Point und hat unter anderem auch auf einigen Sicherheitskonferenzen gesprochen.
In Kapitel 4 wird beispielsweise auf Suchmaschinen allgemein eingegangen. Weltweit soll es demnach über eine halbe Million solcher Dienste geben! So durchsucht zum Beispiel DogPile viele verschiedene Suchmaschinen zugleich. Zum anderen wird aber auch auf die Probleme eingegangen, was Suchmaschinen an Daten über die Sucheingaben gewinnen. Erklärt wird dies am Beispiel von AOL, die im August 2006 einmal entsprechende Daten veröffentlichte. Hier haben es einige Personen geschafft, die Ergebnisse "zusammenzusetzen" und Personen zuzuordnen.
Insgesamt geht Conti mehr oder weniger alle entsprechenden Dienste, aber auch ihre Pendants zum Beispiel von AOL oder Yahoo!, durch. Schließen tut das Buch mit einer Online-Umfrage des San Francisco Chronicle, bei der die Benutzer der Meinung waren, dass Google in der Zukunft mehr über einen weiß als man selbst. Und der Autor selbst gibt auch seinen Ausblick in die Zukunft.
Das Buch:
Googling Security
How Much Does Google Know About You?
Conti, Greg
Pearson Education, 2009, Boston
ISBN: 978-0-321-51866-8
Preis: 49,99$
Labels:
Buch,
Datenschutz,
Google,
Security,
Sicherheit
Donnerstag, 12. November 2009
Buch "Website Boosting 2.0"
Das zweite Buch zum Thema Suchmaschinenoptimierung (SEO), dass ich mir nach einiger Recherche im Netz rausgesucht hatte, ist "Website Boosting 2.0" von Mario Fischer. Der Autor selbst kommt aus dem Bereich Wirtschaftsinformatik mit dem Themenschwerpunkt E-Commerce.Fischer untergliedert sein Buch in vier Teile. Der erste Teil beschäftigt sich auf gut 130 Seiten mit dem Thema Online-Marketing an sich. Welche Möglichkeiten gibt es, worauf muss man achten, was könnte bzw. sollte man nutzen und was eher nicht. Von der Bannerwerbung über Newsletter bis hin zu den verschiedensten Marketingformen (Virales Marketing, Guerilla-Marketing, etc.) sowie Blogs und RSS-Feeds wird alles ausführlich dargestellt und anhand von Beispielen besprochen.
Interessanter ist da schon der zweite Teil des Buchs. Hier geht es darum, wie man sich bzw. seine Internetseiten von Besuchern/Kunden über die Suchmaschinen finden lässt. Hier gibt es selbstverständlich auch erst einmal eine Einweisung in den Aufbau und die Funktionsweise von Suchmaschinen. Natürlich auch "ein wenig" mit dem Schwerpunkt Google. Es findet sich vieles wieder, was auch schon im ersten besprochenen Buch stand. Allerdings geht man hier dann teilweise noch etwas intensiver auf Firmenkunden ein, die evtl. auch selbst kostenpflichtige Werbung schalten möchte. Hier kommt es dann ja zum Beispiel auch auf den Werbetext an. Zudem kommen auch Stolperfallen im Bereich der Optimierung und ein strategischer Blick in Richtung des Suchmaschinen-Marktführers nicht zu kurz.
Der dritte Teil ab Seite 471 beschäftigt geht es dann um die eigentlichen Besucher der zu optimierenden Internetseite. Was hat es mit dem sogenannten Ähnlichkeitsgesetz oder dem Fortsetzungsgesetz auf sich? Ist die Symmetrie einer Internetseite wichtig? Was erwartet der Besucher meiner Seiten eigentlich? Dieses und vieles weitere wird in dem dritten Teil des Buchs vorgestellt und besprochen. Auch ist zum Beispiel die richtige Wahl der Worte wichtig, ganz abgesehen von einfacher und aussagekräftiger Navigation auf den Seiten.
Im vierten und letzten Kapitel geht es dann um Werkzeuge die einem bei der Optimierung und auch bei der Kontrolle weiterhelfen. Wichtig ist halt auch immer wieder die erneute Überprüfung der eigenen Seiten. Auch werden dem Leser diverse Checklisten zur Verfügung gestellt, die er für seine Domain abarbeiten kann.
Auch wenn sich einiges aus dem ersten Buch wiederholt (wäre andersherum gelesen genauso gewesen) ebenfalls eine absolut zu empfehlende Lektüre!
Das Buch:
Website Boosting 2.0
Suchmaschinen-Optimierung, Usability, Online-Marketing
2. Auflage
Fischer, Mario
REDLINE GMBH, 2009, Heidelberg
ISBN 978-3-8266-1703-4
Preis 34,95€
Labels:
Buch,
Google,
Internet,
Optimierung,
SEO,
Suchmaschine
Freitag, 6. November 2009
Buch "Suchmaschinen-Optimierung"
Beruflich bedingt beschäftige ich mich aktuell gerade auch mit dem Thema Suchmaschinenoptimierung bzw. Search Engine Optimization (SEO). Neben vielen im Netz verfügbaren Informationen sollten hier auch ein bis zwei Bücher angeschafft werden. Eine Recherche im Netz ergab, dass einige Bücher immer wieder empfohlen wurden.Eines davon ist "Suchmaschinen-Optimierung - Das umfassende Handbuch" von Sebastian Erlhofer. Dieses Buch wird aus meiner Sicht auch zu Recht immer wieder empfohlen. Mit über 500 Seiten ist es vielleicht nicht gerade dünn, arbeitet aber dafür das gesamte Thema gut und verständlich ab.
In den ersten drei Kapiteln erlärt der Autor erst einmal die Grundlagen überhaupt. Was ist die Suche im Internet und wie funktioniert sie? Wie ist das Internet selbst aufgebaut und wie verschiedenste Arten von Suchmaschinen? Wonach werden Suchergebnisse sortiert und welche Bedeutung haben hierbei statische Modelle, Pagerank oder die Click-Popularity? Und zu guter Letzt wird in Kapitel 5 noch erklärt, wie die Suche eigentlich abläuft, also was hier genau passiert.
Interessant für den Webentwickler und/oder Texter wird es dann ab Kapitel 6. Hier wird erklärt, worauf man achten sollte oder muss. Wer ist meine Zielgruppe? Was möchte ich mit dem Auftritt erreichen? Was machen meine Mitbewerber? Was nutze ich eigentlich für Schlüsselwörter bzw. welche nutzen meinen Kunden/Besucher um mich zu finden. Auf welche Quellen im Netz kann ich noch zur Unterstützung zurückgreifen? Ab Kapitel 7 geht es dann um die Umsetzung dieses Wissens, aber auch um die Verwendung von CSS oder aber den eigentlichen Aufbau der Seite (findet sich der Benutzer zurecht? Macht die Navigation Sinn? Etc.). Was muss ich zum Beispiel auch beachten, wenn ich ein Content Management Systems (CMS) und damit vielleicht dynamisch generierte Seiten einsetze?
Ab Kapitel 8 geht es dann um weitere Fragen. Wie zum Beispiel den richtigen Domainnamen. Oder aber, warum es evtl. auch in Frage kommen sollte, eine Domain zu kaufen. Dazu kommen Fakten wie Optimierung von Dateinamen, Seitenstruktur, interne Verlinkungen, etc. Die Nutzung von Wikis, RSS-Feeds, usw. Weitere Themen unter anderem: Suchmaschinen-Spam, Brückenseiten, Aufnahme in Suchmaschinen, Monitoring und Controlling, Optimierung bspw. für CMS,WordPress auch auch Online-Shops.
Aus meiner Sicht ein absolut empfehlenswertes Buch!
Das Buch:
Suchmaschinen-Optimierung
Das umfassende Handbuch
Erlhofer, Sebastian
Galileo Press, 2008, Bonn
4. aktualisierte Auflage
ISBN 978-3-8362-1233-5
Preis 34,90€
Labels:
Buch,
Google,
Internet,
Optimierung,
SEO,
Suchmaschine
Samstag, 15. August 2009
Buch "Was würde Google tun?"
Da Google ja immer wieder in aller Munde ist, standen und stehen auch ein paar Bücher zu diesem Thema auf meiner Liste. Unter anderem "Was würde Google tun? - Wie man von den Erfolgsstrategien des Internet-Giganten profitiert" von Jeff Jarvis.Jarvis selbst ist gerade in den USA auch als Internetexperte bekannt. Er betreibt selbst einen Blog und diskutiert hier auch mit seinen Lesern. Und dies ist auch das Konzept, was er bei Google selbst sieht. Google versuche auch nicht, seine "Kunden" zu überzeugen, sondern sie zu Partnern zu machen. Ähnlich wie es auch Stefan Keulich auf seinem Vortrag an der Leibniz Universität Hannover darstellte.
Das Buch ist bei etwas über 400 Seiten in 26 Abschnitte unterteilt. Er beschreibt, wie er überhaupt dazu gekommen ist, sich öffentlich zu äußern und Google zu nutzen. Er ruft den Leser auch auf, selbst entsprechend aktiv zu werden. Teilweise wirkt es schon wie ein entsprechendes Loblied. Jarvis stellt auch einiges an Regeln und Empfehlungen auf, an die man sich als Privatperson als auch als Unternehmen halten sollte, um erfolgreich im Internet unterwegs zu sein. Zum Ende hin widerlegt er es aber teilweise auch selbst. Denn Apple beispielsweise hält sich an so gut wie keine dieser Regeln und Empfehlungen und ist durch Steve Jobs trotzdem entsprechend erfolgreich!
Interessant sind auch die Ausführungen zu den Problemen, die beispielsweise der Zeitungs- und Magazinmarkt hat. Laut Jarvis war und ist dies alles vorhersehbar gewesen. Auch versucht er, Googles "Geschäftspraktiken" auf andere Bereich zu übertragen. Wie würde eine Google-Regierung aussehen? Was wäre mit Google-Food oder Google-Shops? Google-Strom? Google-Airline? Google-Bank? Aus seiner Sicht würde alles entsprechend funktionieren und dies auch durchaus erfolgreich. Jeder müsse nur von Google lernen um erfolgreich zu sein.
Das Hauptproblem liegt laut Jeff Jarvis darin, dass viele Regierungen, etc. versuchen Regulierungen und Verbote anzubringen, anstatt auf Erfindungen und Investitionen zu bauen. Oder wie er es schreibt: "Man kann etwas tun" anstatt "Man sollte etwas nicht tun".
Wirklich ein gutes und interessant geschriebenes Buch. Und das ich beim Lesen abends immer mal wieder eingeschlafen bin, lag nicht an selbigem :-)
Das Buch:
Was würde Google tun?
Wie man von den Erfolgsstrategien Internet-Giganten profitiert
Jarvis, Jeff
Wilhelm Heyne Verlag, 2009, München
ISBN 978-3-453-15537-4
Preis 19,95€
Samstag, 8. August 2009
Buch "Das Google-Imperium"
Ein Buch, bei dem ich mal wieder ein paar Monate gebraucht habe um es durchzulesen, ist "Das Google-Imperium" von Lars Reppesgaard.Der Untertitel "Google kennt dich besser, als du denkst" sagt ja auch schon eine Menge aus. Reppesgaard arbeitet sich kapitelweise an Google ab. Dabei geht es natürlich in erster Linie wieder einmal um die Datenmengen, die Google im Laufe der Zeit so angehäuft hat. Verbunden damit natürlich auch die Probleme, dass viele, persönliche Informationen in der Hand eines Unternehmens sind.
Aber Google sagt ja selbst, dass die Konkurrenz nur einen Klick entfernt wäre. Der Mensch an sich ist halt nur (zu) bequem. Und es gibt ja genügend Konkurrenzprodukte wie Mail über GMX oder Web.de, Onlineanwendungen über Zoho, Desktopsuche über Copernic, Fotodienst über Flickr, MySpace anstatt Orkut, Blog.de anstatt Blogger.com und vieles andere mehr. Man müsste halt nur die Bequemlichkeit aufgeben und verschiedene Anbieter nutzen.
Insgesamt ein recht lesenswertes Buch. Wenn wohl auch etwas langatmig. Anders kann ich mir die Zeit, die ich dafür benötigte, nicht wirklich erklären. Nur an der Arbeit hat es nicht gelegen ...
Das Buch:
Das Google-Imperium
Google kennt dich besser, als du denkst
Reppesgaard, Lars
Murmann Verlag GmbH, 2008, Hamburg
ISBN 978-3-86774-046-3
Preis 19,90€
Donnerstag, 2. Juli 2009
Vortrag "Die Google-Geschichte"
Am heutigen Donnerstag gab es ab 16:00 Uhr an der Leibniz Universität Hannover einen Vortrag mit dem Titel "Die Google-Geschichte". Referent vor rund 50 Zuhörern war Stefan Keuchel, Pressesprecher von Google Deutschland.
Zu Beginn, nach der Einleitung durch Dr. Claus Kupferschmidt für das veranstaltende Projekt Starting Business, gab es erst einmal ein paar Zahlen. Google hat momentan rund 2 Milliarden Suchanfragen am Tag und rund 210 Milliarden E-Mails ab Tag zu bewältigen. Weltweit gibt es über 1.000 Datencenter deren Standorte im allgemeinen geheim gehalten werden. Insgesamt werden über 100 Dienste und Services von dem Unternehmen Google angeboten. Auf die Nachfrage nach dem insgesamt verbrauchten Speicher für die gesammelten Informationen gab es aus der Antwort "ganz klar im Terabyte-Bereich" keine weiteren Aussagen.
Der Name Google an sich kommt von der Bezeichnung Googol, was für eine Eins und dahinter folgende 100 Nullen steht. Die Farben stammen von verschiedenfarbigen DUPLO Steinen, die das erste Datacenter des Unternehmens zusammengehalten haben (davon gab es auch Fotos zu sehen). Aktuell hat man rund 20.000 Mitarbeiter, davon circa die Hälfte Software Engineers.
Das Geschäftsmodell von Google besteht zu 98% aus Keyword-Advertising, also letztendlich der Werbung. Allerdings würde man laut Aussage niemals (!) Fremdwerbung auf der Startseite von http://www.google.com bzw. den entsprechenden Länderstartseiten wie http://www.google.de zulassen. Insgesamt gibt es die Google-Startseite mittlerweile in über 100 Sprachen, darunter auch Klingonisch. Weltweit hat Google bei den Suchmaschinen einen Marktanteil von über 60%, in Deutschland wesentlich mehr.
Für den universitären Bereich bzw. Studierende wurden in erster Linie Dienste wie Google Books, Google Scholar oder Youtube EDU (noch in diesem Quartal auch auf Deutsch) angepriesen. Auf allgemeine Probleme wie Datenanhäufungen von privaten Daten oder auch die Geschichte mit Google Street View wurde weniger eingegangen. Evtl. beim anschließenden Umtrunk, aber da war ich dann auch nicht mehr dabei. Laut Aussage von Keuchel ist mit Google Wave voraussichtlich noch Ende diesen Jahres zu rechnen.
Alles in allem ging die Veranstaltung über zwei Stunden. Richtig viel Neues oder weitergehend interessante Informationen gab es aber aus meiner Sicht leider nicht wirklich.
Zu Beginn, nach der Einleitung durch Dr. Claus Kupferschmidt für das veranstaltende Projekt Starting Business, gab es erst einmal ein paar Zahlen. Google hat momentan rund 2 Milliarden Suchanfragen am Tag und rund 210 Milliarden E-Mails ab Tag zu bewältigen. Weltweit gibt es über 1.000 Datencenter deren Standorte im allgemeinen geheim gehalten werden. Insgesamt werden über 100 Dienste und Services von dem Unternehmen Google angeboten. Auf die Nachfrage nach dem insgesamt verbrauchten Speicher für die gesammelten Informationen gab es aus der Antwort "ganz klar im Terabyte-Bereich" keine weiteren Aussagen.
Der Name Google an sich kommt von der Bezeichnung Googol, was für eine Eins und dahinter folgende 100 Nullen steht. Die Farben stammen von verschiedenfarbigen DUPLO Steinen, die das erste Datacenter des Unternehmens zusammengehalten haben (davon gab es auch Fotos zu sehen). Aktuell hat man rund 20.000 Mitarbeiter, davon circa die Hälfte Software Engineers.
Das Geschäftsmodell von Google besteht zu 98% aus Keyword-Advertising, also letztendlich der Werbung. Allerdings würde man laut Aussage niemals (!) Fremdwerbung auf der Startseite von http://www.google.com bzw. den entsprechenden Länderstartseiten wie http://www.google.de zulassen. Insgesamt gibt es die Google-Startseite mittlerweile in über 100 Sprachen, darunter auch Klingonisch. Weltweit hat Google bei den Suchmaschinen einen Marktanteil von über 60%, in Deutschland wesentlich mehr.
Für den universitären Bereich bzw. Studierende wurden in erster Linie Dienste wie Google Books, Google Scholar oder Youtube EDU (noch in diesem Quartal auch auf Deutsch) angepriesen. Auf allgemeine Probleme wie Datenanhäufungen von privaten Daten oder auch die Geschichte mit Google Street View wurde weniger eingegangen. Evtl. beim anschließenden Umtrunk, aber da war ich dann auch nicht mehr dabei. Laut Aussage von Keuchel ist mit Google Wave voraussichtlich noch Ende diesen Jahres zu rechnen.
Alles in allem ging die Veranstaltung über zwei Stunden. Richtig viel Neues oder weitergehend interessante Informationen gab es aber aus meiner Sicht leider nicht wirklich.
Sonntag, 21. Juni 2009
Legales Hacken dank Google
Unter dem Titel "Legales Hacken dank Google" hatte die synergetic AG Ende Dezember 2008 eine entsprechende Pressemitteilung herausgebracht die auf irgendwelchen Wegen auch bei mir gelandet war. Kann ich so jetzt aber nicht mehr genau nachvollziehen. Ist mir jetzt aber wieder in die Hände gefallen und ich habe mal ein bißchen "rumgespielt".
Es geht dabei einmal mehr um die Gefahr im Internet, dass vertrauliche Daten/Dateien plötzlich weltweit verfügbar sind. Und das Internet vergisst ja bekanntlich nichts. So findet man über entsprechende Suchanfragen über Google teilweise auch vertrauliche Dokumente, etc.
Ein einfaches googlen nach "live view - axis" liefert zum Beispiel jede Menge Webcams des Herstellers Axis. Teilweise halt auch aus Büro- oder Serverräumen. Da kann man dann schon einmal ein bißchen "rumschauen". Oder eine Suche nach "Liveapplet inurl:dyndns.org" liefert auch einiges an privaten Webcams.
Gleiches gilt natürlich auch für die Suche nach vertraulichen oder geheimen Dokumenten. Die Google-Optionen "filetype:xls" oder "filetype:ppt" gegeben entsprechende Suchergebnisse mit Excel- oder Powerpintdateien aus. Kombiniert mit weiteren Stichwörtern lassen sich dann so beispielsweise auch Mailadressen, Telefonnummer, etc. leicht finden und entsprechend nutzen.
Es geht dabei einmal mehr um die Gefahr im Internet, dass vertrauliche Daten/Dateien plötzlich weltweit verfügbar sind. Und das Internet vergisst ja bekanntlich nichts. So findet man über entsprechende Suchanfragen über Google teilweise auch vertrauliche Dokumente, etc.
Ein einfaches googlen nach "live view - axis" liefert zum Beispiel jede Menge Webcams des Herstellers Axis. Teilweise halt auch aus Büro- oder Serverräumen. Da kann man dann schon einmal ein bißchen "rumschauen". Oder eine Suche nach "Liveapplet inurl:dyndns.org" liefert auch einiges an privaten Webcams.
Gleiches gilt natürlich auch für die Suche nach vertraulichen oder geheimen Dokumenten. Die Google-Optionen "filetype:xls" oder "filetype:ppt" gegeben entsprechende Suchergebnisse mit Excel- oder Powerpintdateien aus. Kombiniert mit weiteren Stichwörtern lassen sich dann so beispielsweise auch Mailadressen, Telefonnummer, etc. leicht finden und entsprechend nutzen.
Samstag, 28. Februar 2009
Wer hat Angst vor Google
Durch GoogleAdmin bin ich auf die Dokumentation "Wer hat Angst vor Google?" aufmerksam geworden. Ist zwar schon aus dem Jahr 2007, ich kannte sie aber so bisher auch noch nicht. Der Film gibt in knapp 1,5 Stunden einen netten Ein- und Überblick in die Geschichte, die Firma und die Ziele von Google. Durchaus sehenswert!
Montag, 16. Februar 2009
blogger.com
Samstag, 7. Februar 2009
Google-Artikel
DIE ZEIT hat in ihrer aktuellen Printausgabe vom 5. Februar einen dreiseitigen Artikel über Google im Wirtschaftsteil. Ich hätte mir die Ausgabe sicherlich nicht gekauft, aber das Google-Logo auf ersten Seite mit dem Titel "Google - Der Spion, den wir lieben" hat mich dann doch dazu bewogen.
Vorab bleibt erst einmal festzuhalten, dass die Artikel selbst nicht wirklich viel Neues zu diesem Thema liefern. Sieht man einmal vom recht neuen Google-Handy G1 und den damit verbundenen Diensten ab. Auch der Bericht des ZEIT-Autors über ein Treffen mit Larry Page bringt da nicht mehr. Und der neue Google-Dienst Latitude, mit dem man Freunde bzw. bekannte und freigegebene Handynummern orten kann, findet gar keine Erwähnung.
DIE ZEIT bringt dann drei kurze Artikel mit Google-Nutzern. Aber auch darin gibt es von der Sängerin, dem Berater oder dem Informatiker nicht wirklich viel interessantes dazu zu hören, warum sie Google in einem derartigen Umfang nutzen.
Der Hauptartikel weist allerdings immerhin auf die ganzen Gefahren hin, die sich ergeben (können), wenn ein Anbieter im Besitz von zu vielen persönlichen Daten ist. Google selbst verkauft es allerdings als Vorteil und Service für den Benutzer, der wesentlich besser auf ihn zugeschnittene Angebote, Werbung, etc. erhält. Und einen Datenskandal wie bei anderen Unternehmen gab es bei Google ja bisher auch noch nicht. Zudem scheinen die Leute es ja auch durchaus so haben zu wollen. Ist ja auch recht einfach.
DIE ZEIT ruft dann unter der Internetadresse http://www.zeit.de/leben-ohne-google noch zu einer Diskussion auf, wie und mit welchen Tools man ohne Google leben kann bzw. könnte. Oder will? Alles in allem war das Geld für die Ausgabe dieser Wochenzeitung aus informativer Sicht nicht gut investiert.
Vorab bleibt erst einmal festzuhalten, dass die Artikel selbst nicht wirklich viel Neues zu diesem Thema liefern. Sieht man einmal vom recht neuen Google-Handy G1 und den damit verbundenen Diensten ab. Auch der Bericht des ZEIT-Autors über ein Treffen mit Larry Page bringt da nicht mehr. Und der neue Google-Dienst Latitude, mit dem man Freunde bzw. bekannte und freigegebene Handynummern orten kann, findet gar keine Erwähnung.
DIE ZEIT bringt dann drei kurze Artikel mit Google-Nutzern. Aber auch darin gibt es von der Sängerin, dem Berater oder dem Informatiker nicht wirklich viel interessantes dazu zu hören, warum sie Google in einem derartigen Umfang nutzen.
Der Hauptartikel weist allerdings immerhin auf die ganzen Gefahren hin, die sich ergeben (können), wenn ein Anbieter im Besitz von zu vielen persönlichen Daten ist. Google selbst verkauft es allerdings als Vorteil und Service für den Benutzer, der wesentlich besser auf ihn zugeschnittene Angebote, Werbung, etc. erhält. Und einen Datenskandal wie bei anderen Unternehmen gab es bei Google ja bisher auch noch nicht. Zudem scheinen die Leute es ja auch durchaus so haben zu wollen. Ist ja auch recht einfach.
DIE ZEIT ruft dann unter der Internetadresse http://www.zeit.de/leben-ohne-google noch zu einer Diskussion auf, wie und mit welchen Tools man ohne Google leben kann bzw. könnte. Oder will? Alles in allem war das Geld für die Ausgabe dieser Wochenzeitung aus informativer Sicht nicht gut investiert.
Freitag, 18. April 2008
Buch "Die Google Falle"
Nach einigen (Online-) Kritiken aus Tageszeitschriften habe ich mich dann auch für den Kauf des Buches "Die Google Falle - Die unkontrollierte Weltmacht im Internet" von Gerald Reischl entschieden.Um es zumindest aus meiner Sicht vorweg zu nehmen: Allzu viel Neues steht aus meiner Sicht bzw. nach meinem Kenntnisstand nicht über das Unternehmen Google darin. Reischl geht in erster Linie auf die Vergangenheit des Unternehmens, dessen Datensammelwut (um es einmal so zu nennen) ein und wagt einen Blick in die Zukunft, was aus der Richtung vielleicht noch alles zu erwarten ist (Gen-/DNA-Analyse, etc.).
Das es bedenklich stimmen sollte, wenn ein Unternehmen zu viele private Daten sammelt und auswertet, dürfte aber durchaus schon bekannt sein. Und auch, dass diese Daten vielleicht für die Industrie, aber auch die staatlichen Sicherheitsorgane von Interesse sind und auf richterliche Anweisung herausgegeben werden müssen, ist nicht unbedingt neu.
Etwas nachdenklicher stimmt es mich da schon eher, dass nach einer Umfrage im Auftrag des Buches viele Internetnutzer auf die Frage "Stellen Sie sich vor, dass Google einige Tage nicht aufrufbar wäre. Welche Alternative würden Sie stattdessen wählen, um nach Informationen zu suchen?" nicht wirklich weiter wussten. 4,3% würden warten, bis Google wieder erreichbar ist. Insgesamt 90% würden Google gar teilweise sehr vermissen. Sind wir wirklich schon so weit? Oder nehmen die Leute wirklich nur das, was man ihnen direkt vor die Tastatur serviert?
Eine Internetseite gibt es zu dem Buch auch: http://www.googlefalle.com.
Das Buch:
Die Google Falle
Die unkontrollierte Weltmacht im Internet
Gerald Reischl
Verlag Carl Ueberreuter, 2008, Wien
ISBN 978-3-8000-7323-8
Preis 19,95€
Edit: Passend dazu noch kurz zwei Links: Google grows profit and revenue in Q1 (InfoWorld) und Zwischenbilanz: Google überrascht mit hohem Gewinn (FAZ.net)
Freitag, 25. Januar 2008
Google - Pro und/oder Kontra?
Als was möchte man Google bezeichnen? Datenkrake? Gefahr für die Menschheit? Aufkommen tut diese Frage einmal mehr, wenn man sich die Berichterstattung der vergangenen Wochen und Monate einmal genauer anschaut.
So ist am 30. September 2007 eine internationale Studie unter dem Vorsitz von Hermann Maurer von der TU Graz mit dem Titel "Report on dangers and opportunities posed by large search engines, particularly Google" erschienen. Google ist definitiv Marktführer bei den Suchmaschinen, hat sich aber mittlerweile ein recht umfassendes Imperium (Dokumente, eMail, Foto, Video, Blogs, etc.) aufgebaut. Und dies könnte in Zukunft durchaus einmal gefährlich werden, sofern es dies nicht schon ist. Denn Google an sich ist ein kommerzielles Unternehmen, das auf Gewinne aus ist bzw. dies auch sein muss.
Wie das alles so abläuft bzw. ablaufen könnte, wurde nun teilweise bekannt, als sich Googles Repräsentant Peter Fleischer vor dem Europäischen Parlament äußern musste. So behauptete er, dass sein Unternehmen eMails scannen müsse. Zum einen zur Abwehr von Viren und Spam, zum anderen aber auch, "um Schlüsselworte für die Werbung herauszufiltern". Sprich, nicht nur wer in der Suchmaschine nach etwas bestimmten sucht, bekommt die passende Werbung angezeigt, sondern auch die Person, die bestimmte Wörter in eMails über den Google-Account verschickt! Und dies ist aktuell nicht einmal ein Verstoss gegen den Datenschutz ([1], [2], [3])!
Auch sind zum Beispiel Usenet-Nachrichten bis in das Jahr 1981 zurückzuverfolgen. Durch eine bestimmte Kombination von Suchbegriffen läßt sich so das ein oder andere über Personen herausfinden. Das Internet vergißt nie! Zumal wenn ALLES lebenslang gespeichert wird. Durch die immer weitere Verbreitung von Flatrates, etc. läßt sich so beispielsweise eine IP-Adresse einer bestimmten Person bzw. einem bestimmten Haushalt zuordnen und daraus eventuell weiteres Verhalten ableiten. Derartige Fälle sind zwar bisher noch nicht bekanntgeworden und daher kann auch nicht gesagt werden, ob es welche gibt. Aber ... Oder, wie es Peter Fleischer so schön ausgedrückt hat: Die Menschen schauen halt lieber Videos, als sich rechtliche Hinweise durchzulesen. Da ist wohl was dran.
Und wo wir gerade einmal beim Thema Suchen, etc. sind. Ich suche auch, und zwar eine Antwort auf die Frage, was die folgenden Fehlermeldungen verursacht haben könnte:
So ist am 30. September 2007 eine internationale Studie unter dem Vorsitz von Hermann Maurer von der TU Graz mit dem Titel "Report on dangers and opportunities posed by large search engines, particularly Google" erschienen. Google ist definitiv Marktführer bei den Suchmaschinen, hat sich aber mittlerweile ein recht umfassendes Imperium (Dokumente, eMail, Foto, Video, Blogs, etc.) aufgebaut. Und dies könnte in Zukunft durchaus einmal gefährlich werden, sofern es dies nicht schon ist. Denn Google an sich ist ein kommerzielles Unternehmen, das auf Gewinne aus ist bzw. dies auch sein muss.
Wie das alles so abläuft bzw. ablaufen könnte, wurde nun teilweise bekannt, als sich Googles Repräsentant Peter Fleischer vor dem Europäischen Parlament äußern musste. So behauptete er, dass sein Unternehmen eMails scannen müsse. Zum einen zur Abwehr von Viren und Spam, zum anderen aber auch, "um Schlüsselworte für die Werbung herauszufiltern". Sprich, nicht nur wer in der Suchmaschine nach etwas bestimmten sucht, bekommt die passende Werbung angezeigt, sondern auch die Person, die bestimmte Wörter in eMails über den Google-Account verschickt! Und dies ist aktuell nicht einmal ein Verstoss gegen den Datenschutz ([1], [2], [3])!
Auch sind zum Beispiel Usenet-Nachrichten bis in das Jahr 1981 zurückzuverfolgen. Durch eine bestimmte Kombination von Suchbegriffen läßt sich so das ein oder andere über Personen herausfinden. Das Internet vergißt nie! Zumal wenn ALLES lebenslang gespeichert wird. Durch die immer weitere Verbreitung von Flatrates, etc. läßt sich so beispielsweise eine IP-Adresse einer bestimmten Person bzw. einem bestimmten Haushalt zuordnen und daraus eventuell weiteres Verhalten ableiten. Derartige Fälle sind zwar bisher noch nicht bekanntgeworden und daher kann auch nicht gesagt werden, ob es welche gibt. Aber ... Oder, wie es Peter Fleischer so schön ausgedrückt hat: Die Menschen schauen halt lieber Videos, als sich rechtliche Hinweise durchzulesen. Da ist wohl was dran.
Und wo wir gerade einmal beim Thema Suchen, etc. sind. Ich suche auch, und zwar eine Antwort auf die Frage, was die folgenden Fehlermeldungen verursacht haben könnte:
Jan 17 06:00:01 zeus ctl_cyrusdb[5101]: DBERROR db4: Log sequence error:
page LSN 7 1172797; previous LSN 17 2099307
Jan 17 06:00:01 zeus ctl_cyrusdb[5101]: DBERROR db4: Recovery function
for LSN 7 1148884 failed on forward pass
Jan 17 06:00:01 zeus ctl_cyrusdb[5101]: DBERROR db4: PANIC: Invalid argument
Jan 17 06:00:01 zeus ctl_cyrusdb[5101]: DBERROR: critical database situation
Jan 17 06:00:01 zeus idled[5102]: DBERROR db4: PANIC: fatal region error
detected; run recovery
Jan 17 06:00:01 zeus idled[5102]: DBERROR: critical database situation
Jan 17 06:00:02 zeus ctl_cyrusdb[5104]: DBERROR db4: PANIC: fatal region
error detected; run recovery
Jan 17 06:00:02 zeus ctl_cyrusdb[5104]: DBERROR: critical database situation
Jan 17 06:00:04 zeus lmtpunix[5119]: DBERROR db4: PANIC: fatal region
error detected; run recovery
Jan 17 06:00:04 zeus lmtpunix[5119]: DBERROR: critical database situation
[...]
page LSN 7 1172797; previous LSN 17 2099307
Jan 17 06:00:01 zeus ctl_cyrusdb[5101]: DBERROR db4: Recovery function
for LSN 7 1148884 failed on forward pass
Jan 17 06:00:01 zeus ctl_cyrusdb[5101]: DBERROR db4: PANIC: Invalid argument
Jan 17 06:00:01 zeus ctl_cyrusdb[5101]: DBERROR: critical database situation
Jan 17 06:00:01 zeus idled[5102]: DBERROR db4: PANIC: fatal region error
detected; run recovery
Jan 17 06:00:01 zeus idled[5102]: DBERROR: critical database situation
Jan 17 06:00:02 zeus ctl_cyrusdb[5104]: DBERROR db4: PANIC: fatal region
error detected; run recovery
Jan 17 06:00:02 zeus ctl_cyrusdb[5104]: DBERROR: critical database situation
Jan 17 06:00:04 zeus lmtpunix[5119]: DBERROR db4: PANIC: fatal region
error detected; run recovery
Jan 17 06:00:04 zeus lmtpunix[5119]: DBERROR: critical database situation
[...]
Es handelt sich hierbei um einen Cyrus Mailserver (cyrus-imapd 2.2.3) auf einem Linux-Server (SUSE Linux Enterprise 9), der obige Fehlermeldung zu besagter Uhrzeit an jenem Tag ohne vorherige Ankündigungen verursachte und damit auch den Dienst eingestellt hat. Das ließ sich zwar alles recht schnell beheben, aber die Ursache würde mich nun doch einmal interessieren. Google hat zu den durchgeführten Suchen leider überhaupt gar nichts (0 Treffer, kann das denn sein?) gefunden. Hat man auch nicht alle Tage. Falls also jemand eine Idee hat, immer her damit. Gerne auch als Kommentar in diesem Google-Blog oder per eMail an die Google-Adresse ;-)
Weitere verwendete Quellen:
Google - Freund oder Feind? (PDF)
Google vor dem EU-Ausschuss: "Wir müssen E-Mails scannen" (Stern Online)
"Google muss reguliert werden" (Technology Review)
Weitere verwendete Quellen:
Google - Freund oder Feind? (PDF)
Google vor dem EU-Ausschuss: "Wir müssen E-Mails scannen" (Stern Online)
"Google muss reguliert werden" (Technology Review)
Abonnieren
Posts (Atom)
