Freitag, 10. Juni 2011

Tool "Perl Auto Connector (PAC)"

Ein weiteres, gerade für Systemadministratoren recht interessantes Tool bzw. einen Artikel zu seiner Verwendung hat das ADMIN Magazin in der Ausgabe 03/2011 veröffentlicht: Perl Auto Connector (PAC).

Der Artikel trägt den Titel "Muschelsammler - SSH- und andere Remote-Verbindungen mit PAC verwalten". Online ist er leider nur als Kaufversion verfügbar. Allerdings sollte sich das Tool nach seiner Installation mehr oder weniger auch von selbst erklären. Weiterhin gibt es beispielsweise eine Installations-Anleitung für ein aktuelles openSUSE 11.4 hier.

Wie der Artikeltitel schon verrät, geht es um das Management von Remoteverbindungen. Wer kennt das nicht: Zig SSH-Verbindungen zu diversen Servern und Clients müssen bearbeitet werden. PAC hilft einem einmal bei der Verwaltung dieser Verbindungen. So kann ich zum Beispiel eine Gruppe "Server" anlegen, in der ich meine Server verwalte und eine andere Gruppe "Rechnerpool", in der zum Beispiel die Maschinen für das freie Arbeiten der Studierenden stehen.

Neben dem Vorteil, die Verbindung dann einfach per Mausklick zu öffnen, habe ich aber dazu auch die Möglichkeit, gleich automatisiert entsprechende Befehle mit abzusetzen. Dazu habe ich die Möglichkeit, eine Art Cluster herzustellen: Also eine Gruppe von Verbindungen zu Clients, auf denen die gleichen Vefehle abgesetzt werden sollen. Wichtig: Immer speichern. Auch und gerade beim Verlassen des Programms! Sonst sind die Änderungen weg.

Etwas problematischer bzw. umfangreicher war bei mir auf dem ersten PC noch die Installation des Programms. Da ich auf der Arbeit noch mit einer openSUSE 11.4, musste ich via Sourceforge erst einmal die für meine Architektur passende Bibliothek libgnome2-vte-perl herunterladen. Danach musste der Quellcode für das eigentliche Tool her. Das Tool selbst kurz via
tar -zxvf pac-2.5.5.10-all.tar.gz
entpackt und mit
cd pac
in das Verzeichnis gewechselt. Eigentlich kann man das Tool nun mit
./pac
direkt aufrufen. Bei mir kamen allerdings noch eine zeitlang Fehler, dass bestimmte Perl-Module oder Bibliotheken fehlen würden. Nachdem diese Probleme durch Nachinstallationen gelöst werden konnten, startete das Programm. Nach dem Anlegen der ersten Verbindung und einem Test eben jener, gab es noch weitere Fehlermeldungen bzgl. fehlender Perl-Module. Nachdem diese auch installiert waren und die Tests erfolgreich verliefen, können nun neben Verbindungen, Verbindungsgruppen und Clustern auch entsprechende Befehlsketten angelegt und ausprobiert werden. Dürfte sich auf die Dauer lohnen!

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