Programmiersprachen. Auch so ein Thema, dass sich wunderbar für kleinere Streitigkeiten und Flame-Wars eignet :) Mit Udo Müllers "Perl - Grundlagen, fortgeschrittene Techniken, Übungen" hatte ich mir beim Versandhändler meines Vertrauens die heruntergesetzte Variante dieses Buchs aus dem Jahr 2008 gekauft. Hintergrund auch hier: Perl war bei meinem damaligen Arbeitgeber pizza.de die Sprache der Wahl.
Der Autor selbst unterrichtet an der Hochschule Karlsruhe in den Bereichen Programmiersprachen und Anwendungsentwicklung. Vor diesem Hintergrund und vor allem der Frage, wie man Programmieren lernen kann, ist dann das vorliegende Buch entstanden.
Und so verwundert es auch nicht, dass auf gut 600 Seiten so einiges zusammengekommen ist. Inhaltlich bezieht sich dies auf Perl 5, da im Jahr 2008 erst gut sieben Jahre an Perl 6 gearbeitet wurde :) Ansonsten bietet das Buch so ziemlich alles, was man erwartet wenn man sich das erste Mal mit einer Programmiersprache auseinandersetzt. Variablen? Ein- und Ausgabe? Funktionen? Reguläre Ausdrücke? Module? Klassen? Alles dabei und jeweils sehr ausführlich und anhand von Beispielen erklärt.
Das Buch war für mich jetzt keines der Sorte, dass ich von vorne nach hinten durchgelesen oder durchgearbeitet habe, sondern eher eine Art Nachschlagewerk bei bestimmten Fragestellungen oder wenn mal ein Lösungsansatz gesucht wurde. Und dafür habe ich natürlich auch nicht den unten genannten Preis gezahlt. Wer aber durchaus auch Interesse an ein wenig älteren und runtergesetzten IT-Büchern hat, sollte ruhig hin und wieder mal beim Terrashop vorbeischauen. Da ist manchmal durchaus was brauchbares dabei!
Das Buch:
Perl
Grundlagen, fortgeschrittene Techniken, Übungen
Udo Müller
REDLINE GMBH, 2008, Heidelberg
ISBN 978-3-8266-1776-8
Preis 34,95€
Kontakt www.mitp.de
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Montag, 14. Dezember 2015
Buchrezension "Perl"
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Udo Müller
Standort:
Nordstadt, Hannover, Deutschland
Freitag, 10. Juni 2011
Tool "Perl Auto Connector (PAC)"
Ein weiteres, gerade für Systemadministratoren recht interessantes Tool bzw. einen Artikel zu seiner Verwendung hat das ADMIN Magazin in der Ausgabe 03/2011 veröffentlicht: Perl Auto Connector (PAC).
Der Artikel trägt den Titel "Muschelsammler - SSH- und andere Remote-Verbindungen mit PAC verwalten". Online ist er leider nur als Kaufversion verfügbar. Allerdings sollte sich das Tool nach seiner Installation mehr oder weniger auch von selbst erklären. Weiterhin gibt es beispielsweise eine Installations-Anleitung für ein aktuelles openSUSE 11.4 hier.
Wie der Artikeltitel schon verrät, geht es um das Management von Remoteverbindungen. Wer kennt das nicht: Zig SSH-Verbindungen zu diversen Servern und Clients müssen bearbeitet werden. PAC hilft einem einmal bei der Verwaltung dieser Verbindungen. So kann ich zum Beispiel eine Gruppe "Server" anlegen, in der ich meine Server verwalte und eine andere Gruppe "Rechnerpool", in der zum Beispiel die Maschinen für das freie Arbeiten der Studierenden stehen.
Neben dem Vorteil, die Verbindung dann einfach per Mausklick zu öffnen, habe ich aber dazu auch die Möglichkeit, gleich automatisiert entsprechende Befehle mit abzusetzen. Dazu habe ich die Möglichkeit, eine Art Cluster herzustellen: Also eine Gruppe von Verbindungen zu Clients, auf denen die gleichen Vefehle abgesetzt werden sollen. Wichtig: Immer speichern. Auch und gerade beim Verlassen des Programms! Sonst sind die Änderungen weg.
Etwas problematischer bzw. umfangreicher war bei mir auf dem ersten PC noch die Installation des Programms. Da ich auf der Arbeit noch mit einer openSUSE 11.4, musste ich via Sourceforge erst einmal die für meine Architektur passende Bibliothek libgnome2-vte-perl herunterladen. Danach musste der Quellcode für das eigentliche Tool her. Das Tool selbst kurz via
Der Artikel trägt den Titel "Muschelsammler - SSH- und andere Remote-Verbindungen mit PAC verwalten". Online ist er leider nur als Kaufversion verfügbar. Allerdings sollte sich das Tool nach seiner Installation mehr oder weniger auch von selbst erklären. Weiterhin gibt es beispielsweise eine Installations-Anleitung für ein aktuelles openSUSE 11.4 hier.
Wie der Artikeltitel schon verrät, geht es um das Management von Remoteverbindungen. Wer kennt das nicht: Zig SSH-Verbindungen zu diversen Servern und Clients müssen bearbeitet werden. PAC hilft einem einmal bei der Verwaltung dieser Verbindungen. So kann ich zum Beispiel eine Gruppe "Server" anlegen, in der ich meine Server verwalte und eine andere Gruppe "Rechnerpool", in der zum Beispiel die Maschinen für das freie Arbeiten der Studierenden stehen.
Neben dem Vorteil, die Verbindung dann einfach per Mausklick zu öffnen, habe ich aber dazu auch die Möglichkeit, gleich automatisiert entsprechende Befehle mit abzusetzen. Dazu habe ich die Möglichkeit, eine Art Cluster herzustellen: Also eine Gruppe von Verbindungen zu Clients, auf denen die gleichen Vefehle abgesetzt werden sollen. Wichtig: Immer speichern. Auch und gerade beim Verlassen des Programms! Sonst sind die Änderungen weg.
Etwas problematischer bzw. umfangreicher war bei mir auf dem ersten PC noch die Installation des Programms. Da ich auf der Arbeit noch mit einer openSUSE 11.4, musste ich via Sourceforge erst einmal die für meine Architektur passende Bibliothek libgnome2-vte-perl herunterladen. Danach musste der Quellcode für das eigentliche Tool her. Das Tool selbst kurz via
tar -zxvf pac-2.5.5.10-all.tar.gzentpackt und mit
cd pacin das Verzeichnis gewechselt. Eigentlich kann man das Tool nun mit
./pacdirekt aufrufen. Bei mir kamen allerdings noch eine zeitlang Fehler, dass bestimmte Perl-Module oder Bibliotheken fehlen würden. Nachdem diese Probleme durch Nachinstallationen gelöst werden konnten, startete das Programm. Nach dem Anlegen der ersten Verbindung und einem Test eben jener, gab es noch weitere Fehlermeldungen bzgl. fehlender Perl-Module. Nachdem diese auch installiert waren und die Tests erfolgreich verliefen, können nun neben Verbindungen, Verbindungsgruppen und Clustern auch entsprechende Befehlsketten angelegt und ausprobiert werden. Dürfte sich auf die Dauer lohnen!
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