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Freitag, 9. Dezember 2011

Internet über Kabel Deutschland, die nächste

Am 26. November 2011 hatte ich ja gebloggt, dass ich mich mal an die Geschäftsführung der Kabel Deutschland Vertrieb und Service GmbH wenden werde, um mir einmal eine schriftliche Begründung für die Verbindungsprobleme gerade in den Abendstunden hier in der Nordstadt geben zu lassen.

Momentan bin ich irgendwie noch sprachlos. Am Mittwoch (07.12.2011) war ein entsprechender Brief der Firma im Briefkasten. Geöffnet, und was steht drin?
[...] In den nächsten Tagen werden unsere Kollegen Sie bis zu fünf Mal anrufen. Mindestens einmal auch nach 18:00 Uhr. [...]
Benutze Kopf mit Wand! Mal ganz abgesehen davon, dass das Unternehmen einem ja immer eine E-Mail schickt, wenn Sie versucht haben, einen anzurufen! Das war laut meiner Inbox
  • Montag, 05.12.2011, 08:47 Uhr
  • Montag, 05.12.2011, 16:23 Uhr
  • Dienstag, 06.12.2011, 11:55 Uhr

Und in der letzten Mail wie immer die Standardantwort:

Bitte entschuldigen Sie die verspätete Antwort.

Wir freuen uns auf Ihren Anruf

Wir möchten Ihre Anfrage natürlich bestmöglich beantworten – und Ihr Anliegen daher gern persönlich besprechen! Bislang waren Sie aber leider telefonisch nicht erreichbar.

Deshalb unsere Bitte an Sie: Rufen Sie uns einfach unter unserer kostenlosen Service-Nummer an! Wir freuen uns auf Sie!

Manchmal frage ich mich echt, was solche Personen denken?! Viel kann es ja nicht sein!

Samstag, 26. November 2011

Internet über Kabel Deutschland

Aus aktuellem Anlaß mal wieder etwas zum Thema Kabel Deutschland hier in der Nordstadt. Da ich in den vergangenen Wochen u. a. mit ein, zwei weiteren Personen persönlich gesprochen habe, die mit ihren über Kabel Deutschland laufenden Internetverbindungen Probleme hatten (Verbindung bricht ab und/oder ist wesentlich langsamer als die bestellte Leistung) hier mal kurz die Frage: Haben noch weitere Inhaber eines Kabel Deutschland-Internetanschlusses derartige Probleme?

Ich hatte ja bereits mal darüber geschrieben, dass es mich aufregt, dass das Unternehmen weiterhin im gefühlten Zwei-Wochen-Takt Werbung an alle Haushalte hier verteilt, es allerdings nicht einmal schafft, schriftlich auf entsprechend über das Kundenportal gestellte Fragen zu antworten. Denn immerhin gibt es das Problem ja seit Mai 2011!

Ich werde mich daher in der kommenden Woche mal schriftlich an die Geschäftsführung der Kabel Deutschland Vertrieb und Service GmbH in Erfurt wenden. Mal schauen, ob sich die Herren Dr. Adrian v. Hammerstein, Dr. Manuel Cubero del Castillo-Olivares, Erik Adams und/oder Dr. Andreas Siemen dazu äußern werden. Momentan gehe ich aber auch wieder von der üblichen aus Textbausteinen bestehenden Antwort aus, sofern es überhaupt eine geben wird.

Samstag, 4. Juni 2011

Kabel Deutschland, die 2.

Nach dem ja bereits vor einiger Zeit, genauer gesagt am 9. Mai 2011, angesprochenen Ausfall von Fernsehen, Telefon und Internet über den Betreiber Kabel Deutschland Vertrieb und Service GmbH & Co. KG hatte ich so ab ca. dem 17. Mai 2011 zuerst nur sporadische Probleme und dann eigentlich fast täglich ab ca. 19:30 Uhr bis ca. 21:00 Uhr größere Probleme.

Diese größeren Probleme äußerten sich dadurch, dass teilweise überhaupt keine Internetverbindung bestand. Und das durchaus auch schon einmal über etwas längere Zeit. Auch Neustart bzw. Reset des Routers, etc. brachten keine Besserung.

Am 30. Mai 2011 habe ich daraufhin einmal den Betreiber über das Kundenportal angeschrieben. Nachdem mich die dortigen Hotline-Mitarbeiter dreimal telefonisch nicht erreichen konnte (war zugegebenermaßen in diesem Zeitraum auch schwierig) wurde ich um einen für mich kostenfreien Rückruf gebeten.

Gesagt, getan. Am Freitagabend (03.06.2011) kurz vor 20:00 Uhr einmal die angegebene Rufnummer angerufen bekam ich auch eine recht schnelle Antwort von meinem Gegenüber. Und zwar gebe es "[...] bei Ihnen in der Region [...]" (was auch immer das jetzt heißen mag bzw. was diese "Region" genau umfasst) ein Bandbreitenproblem. Soll wohl heißen: Zu bestimmten Zeiten sind einfach zu viele Kunden im Netz und es kann schon einmal zum Stillstand bzw. Verbindungsproblemen/-abbrüchen kommen. Laut Aussage soll das Problem aber bis spätestens 15.06.2011 gehoben sein. Na, da bin ich ja mal gespannt. Und auch schön, dass natürlich trotzdem immer die gesamte Monatsgebühr abgebucht wird und es da kein "Bankproblem" gibt ...

Montag, 9. Mai 2011

Kabel Deutschland ...

Die Kabel Deutschland Vertrieb und Service GmbH & Co. KG wirbt ja auch hier in Hannover speziell damit, dass man hier Internet mit einer Geschwindigkeit von bis zu 100 MBit/s im Downstream nutzen kann. Wobei man seit dem letzten Wochenende wohl mal wieder eher sagen müsste: Könnte ...

Über einen etwas längeren Zeitraum gab es kaum Störungen, zumindest was Totalausfälle angeht. Leistungseinbrüche bei der Geschwindigkeit und kurzzeitige Ausfälle gab es allerdings nach meiner Erfahrung immer wieder regelmäßig. Aber über nur einen Reset des Routers rege ich mich da schon gar nicht mehr auf!

Am Samstag, den 7. Mai 2011, gab es dann im Großraum hannover einen etwas größeren Blackout. Der Großteil der Haushalte hatte kein Kabelfernsehen mehr und, sofern Sie auch Internet und Festnetztelefon über diesen Anbieter haben, eben auch jene Zugänge nicht mehr. Und zwar beginnend gegen ca. 09:30 Uhr. Behoben, zumindest für den Samstag, war es dann bei mir gegen ca. 13:30 Uhr. Also mal eben vier Stunden Komplettausfall! Die Hannoversche Allgemeine Zeitung (HAZ) schrieb dazu auch nur, dass nichts mehr ginge. Der Anbieter könne angeblich auch keine Auskunft über Ausmaß und Dauer der Störung geben. Im Gegensatz zu anderen Dienstleistern wie zum Beispiel der Hetzner Online AG betreibt man natürlich auch keine eigene Störungs-Informationsseite im Internet. Warum auch? Sieht der Kunde nachher ja noch, dass irgendetwas nicht stimmt!

Auf meine entsprechende Mail-Anfrage (der Kunde hat ja für den Fall der Fälle vorgesorgt ...) an den Kundenservice (Eingangsbestätigung 07.05.2011, 11:20 Uhr; also grob zwei Stunden nach Beginn der Störung) ist zumindest bis heute noch keine Antwort angekommen.

Die vier Stunden Ausfall vom Samstag ließen sich so zeitlich natürlich nicht mehr wirklich aufholen. Also Sonntagmorgen früh aufgestanden und siehe da: Gegen 08:20 Uhr ging das Internet nicht. Router resettet: Nichts. Festnetztelefon: Auch tot! Immerhin hat es dann nur ca. eine Stunde gebraucht, bis wieder alles lief (war so etwa gegen 09:15 Uhr). Schien diesmal aber auch "nur" ein regionales Problem hier in der Nordstadt zu sein.

Was ich mich bei solchen Anbietern halt immer nur frage ist, ob man dort vielleicht schon einmal etwas von Redundanz oder Fallback gehört hat? Und falls ja, warum man es dann nicht einsetzt. Oder wie kann es ansonsten sein, dass mehr oder weniger eine komplette Großstadt bzw. ein Großraum wie die Region mit insgesamt ca. 1,1 Millionen Einwohnern für vier Stunden lahmgelegt wird? Wird ja wohl (hoffentlich!) kaum an einem Baggerfahrer gelegen haben, der EIN Kabel durchtrennt hat.

Immerhin hat es der Anbieter aber geschafft, mir bereits am Sonntagmittag/-nachmittag auf den Anrufbeantworter zu sprechen und die Störung als behoben zu melden und auch kurz zu erklären. Und auch in der Neuen Presse gab es einen kleinen Artikel zu dem Thema. Demnach waren ca. 200.000 Haushalte von dem Ausfall betroffen und die Ursache soll der "Ausfall eines technischen Bauteils in einer Kabelkopfstelle" gewesen sein ...