Mal wieder ein wenig (IT-) Fachlektüre 😉 Da ich im Berufsleben unter anderem auch für das Monitoring der Systeme bei uns im Unternehmen zuständig bin wird natürlich auch entsprechende Software benötigt. War dies früher - zumindest wenn man Open Source-Software einsetzt - meist Nagios wird seit einigen Jahren verstärkt Icinga eingesetzt. Ein bekanntes Unternehmen in Deutschland, das die Entwicklung, etc. fördert ist hierbei die Firma NETWAYS GmbH aus Nürnberg. So verwundert es wahrscheinlich wenig, dass die beiden Autoren Lennart Betz und Thomas Widhalm, die das Buch "Icinga 2 - Ein praktischer Einstieg ins Monitoring" herausgebracht haben auch dort arbeiten. Die hier kurz besprochene 2., aktualisierte und erweitert Auflage aus dem Jahr 2018 ist mehr als doppelt so umfangreich wie die 1. Auflage!
Deutlich über 600 Seiten haben die beiden zusammengeschrieben und bieten damit aus meiner Sicht im Endeffekt zwei Sachen an. Zum einen haben Menschen, die sich bisher noch nicht mit Icinga auseinandergesetzt haben die Möglichkeit sich quasi durch das Buch zu arbeiten und ein laufendes System aufzubauen, dass Standard-Überwachungen auf Linux- und Windows-Systemen locker abdeckt. Zum anderen haben Menschen, zu denen ich mich dann auch zähle, die die Software bereits einsetzen ein entsprechend gutes Nachschlagewerk falls es bei der Einrichtung eines Checks doch mal hakt oder irgendwo ein Problem auftritt.
Das Buch gliedert sich zuerst einmal in fünf größere Abschnitte: "Einführung", "Betriebssystemüberwachung", "Fortgeschrittene Überwachung", "Integration" und "Anhang". Diese Abschnitte sind dann noch wieder in einzelne Kapitel und Unterkapitel unterteilt. Während sich "Einführung" und "Betriebssystemüberwachung" im Endeffekt mit der Installation von Icinga selbst und beispielsweise Informationsabfragen mittels SNMP, dem Icinga-Agent, SSH oder NRPE befassen geht es ab dem Abschnitt "Fortgeschrittene Überwachung" schon eher ans Eingemachte: Vom Aufbau und Konfiguration von Satelliten, die die Abfragen übernehmen über Aufteilung der Konfiguration auf Zonen bis hin zu Überwachungen von Diensten wie Datenbanken, SAP, VMware vSphere oder Hardware. Auch spielt - fürs Monitoring nicht unwichtig - das Thema Hochverfügbarkeit eine entsprechende Rolle.
Der Abschnitt "Integration" beschäftigt sich dann mit solchen Themen wie der Erweiterung der Benutzeroberfläche Icinga Web 2, den Businessprozessen (auch eine sehr interessante Sache!), der recht umfangreichen REST-API oder der Erstellung von Graphen aus den gewonnenen Performancedaten beispielsweise mit Graphite oder Grafana. Der letzte Abschnitt "Anhang" kümmert sich dann noch um einige Themen wie Troubleshooting, Konfigurationsergänzungen oder auch einigen goldenen Regeln, die man beachten sollte. Insgesamt eine runde Sache, deren Anschaffung sich lohnt und rentiert.
Das Buch:
Icinga 2
Ein praktischer Einstieg ins Monitoring
2., aktualisierte und erweiterte Auflage
Lennart Betz, Thomas Widhalm
dpunkt.verlag GmbH, 2018, Heidelberg
ISBN 978-3-86490-556-8
Preis 44,90€
Kontakt feedback@icinga-book.net
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Samstag, 20. Juli 2019
Buchrezension "Icinga 2"
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Thomas Widhalm,
Zone
Standort:
Nord, Hannover, Deutschland
Freitag, 4. Dezember 2015
Buchrezension "PostgreSQL Replication"
Tja, Thema Fachbücher :) Hier liegt noch so einiges an Büchern rum, die ich mir entweder so privat für diverse Projekte gekauft habe oder aber welche, die ich beruflich brauche bzw. gebraucht habe. Aus letzterer Kategorie stammt das Buch "PostgreSQL Replication" der Autoren Zoltan Boszörmenyi und Hans-Jürgen Schönig. Gekauft hatte ich es noch, als ich bei pizza.de beschäftigt war, da der Datenbank-Schwerpunkt dort eindeutig auf PostgreSQL lag.
Vor jedem Datenbankbetrieb liegt erst einmal die Frage auf der Hand: Master-Slave-Replikation? Multi-Masterbetrieb? Im Bereich PostgreSQL würde ich mich wohl auch aktuell noch für eine Master-Slave-Replikation entscheiden, natürlich auch abhängig von der Tatsache, was ich ansonsten eventuell noch benötige (Connection-Pooling, etc.). Also muss ich neben dem eigentlichen Masterserver auch einen oder mehrere Slaves aufsetzen.
Dabei soll unter anderem das vorliegende Buch helfen. Die über 230 Seiten wurden auf insgesamt 13 Kapitel verteilt. Die ersten drei davon beschäftigen sich erst einmal damit, das Konzept, dass hinter PostgreSQL steht sowie das Transaction Log und Point-In-Time-Recovery zu verstehen. Das ist vor gewisse Sachen auch nicht verkehrt, sich bereits im Vorfeld einmal damit auseinandergesetzt zu haben!
Weiter geht es dann mit den Themen asynchrone und synchrone Replikation. Auch eine Entscheidung, die man sich entsprechend überlegen sollte. Damit wäre die eigentliche Unterstützung im Bezug auf die Replikation auch mehr oder weniger schon durch. Weitere Kapitel im Buch beschäftigen sich dann mit dem Monitoring, dem Connection-Pooling, Slony, den Skytools oder auch mit Postgres-XC, einer Multimaster-Lösung für PostgreSQL.
Insgesamt gibt es das Buch einen guten Einblick in das Thema Replikation unter PostgreSQL. Zumal auch beide Autoren auf jeweils über 15 Jahre Erfahrung mit dieser Datenbanklösung zurückblicken können. Das ganze ist verständlich geschrieben und auch mit den entsprechenden Beispielen untermalt. Das Buch selbst ist, wie fast alle Lektüre zu diesem Thema, auf Englisch verfasst. Da muss man auf jeden Fall durch, sollte aber in der IT eigentlich auch kein Problem sein! Deutsche Bücher zu dem Thema gibt es eigentlich kaum und wenn sind sie doch recht veraltet, da es sich meist um Übersetzungen handelt.
Das Buch:
PostgreSQL Replication
Zoltan Böszörmenyi, Hans-Jürgen Schönig
Packt Publishing Ltd., 2013, Birmingham
ISBN 978-1-84951-672-3
Preis 30,99£
Kontakt www.packtpub.com
Vor jedem Datenbankbetrieb liegt erst einmal die Frage auf der Hand: Master-Slave-Replikation? Multi-Masterbetrieb? Im Bereich PostgreSQL würde ich mich wohl auch aktuell noch für eine Master-Slave-Replikation entscheiden, natürlich auch abhängig von der Tatsache, was ich ansonsten eventuell noch benötige (Connection-Pooling, etc.). Also muss ich neben dem eigentlichen Masterserver auch einen oder mehrere Slaves aufsetzen.
Dabei soll unter anderem das vorliegende Buch helfen. Die über 230 Seiten wurden auf insgesamt 13 Kapitel verteilt. Die ersten drei davon beschäftigen sich erst einmal damit, das Konzept, dass hinter PostgreSQL steht sowie das Transaction Log und Point-In-Time-Recovery zu verstehen. Das ist vor gewisse Sachen auch nicht verkehrt, sich bereits im Vorfeld einmal damit auseinandergesetzt zu haben!
Weiter geht es dann mit den Themen asynchrone und synchrone Replikation. Auch eine Entscheidung, die man sich entsprechend überlegen sollte. Damit wäre die eigentliche Unterstützung im Bezug auf die Replikation auch mehr oder weniger schon durch. Weitere Kapitel im Buch beschäftigen sich dann mit dem Monitoring, dem Connection-Pooling, Slony, den Skytools oder auch mit Postgres-XC, einer Multimaster-Lösung für PostgreSQL.
Insgesamt gibt es das Buch einen guten Einblick in das Thema Replikation unter PostgreSQL. Zumal auch beide Autoren auf jeweils über 15 Jahre Erfahrung mit dieser Datenbanklösung zurückblicken können. Das ganze ist verständlich geschrieben und auch mit den entsprechenden Beispielen untermalt. Das Buch selbst ist, wie fast alle Lektüre zu diesem Thema, auf Englisch verfasst. Da muss man auf jeden Fall durch, sollte aber in der IT eigentlich auch kein Problem sein! Deutsche Bücher zu dem Thema gibt es eigentlich kaum und wenn sind sie doch recht veraltet, da es sich meist um Übersetzungen handelt.
Das Buch:
PostgreSQL Replication
Zoltan Böszörmenyi, Hans-Jürgen Schönig
Packt Publishing Ltd., 2013, Birmingham
ISBN 978-1-84951-672-3
Preis 30,99£
Kontakt www.packtpub.com
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Zoltan Boszörmenyi
Standort:
Nordstadt, Hannover, Deutschland
Dienstag, 28. Januar 2014
Rezension "PostgreSQL 9.0 High Performance"
Das letzte Buch in dieser Datenbank-Rezensionsreihe hört auf den Titel "PostgreSQL 9.0 High Performance" und ist von Gregory Smith verfasst. Wie Name des Autors und Buchtitel bereits verraten, ist auch dieses Buch auf Englisch verfasst worden.
Was steht bei einer neuen Datenbank noch so an? Neben, zumindest meist, neuer Hardware die eine entsprechende Performace bringt, kann und muss man eigentlich noch zwei weitere Sachen optimieren. Zum einen gibt es die Möglichkeit, über Einstellungen im Betriebssystem entsprechende Optimierungen vorzunehmen, zum anderen natürlich an der Datenbanksoftware selbst.
Auch wenn ich im aktuellen Fall mit einer PostgreSQL in der Version 9.2 arbeiten musste, ist das vorliegende Buch eines der wenigen überhaupt, dass sich mit Hochverfügbarkeit und Optimierung beschäftigt. Wichtig zudem, da sich zwischen der 8er und 9er Reihe doch einiges getan und geändert hat!
Smith hat das Buch in 16 Kapitel unterteilt und diese entsprechend hierarchisch aufgebaut. So beginnt er mit der Entwicklungsgeschichte von PostgreSQL und geht dann zuerst einmal auf die darunter liegende Hardware sowie entsprechendes Benchmarking ein. Auch finden sich trotz des Erscheinungsjahrs 2010 bereits SSDs als Festplatten (-ersatz?) im Buch wieder! Weitere Kapitel beschäftigen sich mit dem Festplattensetup und Speicher für das Caching oder dem Tuning von Konfigurationseinstellungen sowie Hinweisen darauf, wie man entsprechenden Einstellungen in Verbindung mit der eigenen Hardware und den eigenen Anforderungen auf die Spur kommt.
Weitere umfangreiche Kapitel beschäftigen sich mit den Themen Index, Abfrageoptimierungen sowie Datenbankstatistiken und -aktivitäten sowie deren Analyse. Allesamt wichtige Punkte gerade im Betrieb einer Datenbank, um frühzeitig etwaige Probleme oder Engpässe erkennen zu können.
Insgesamt sicherlich das empfehlenswerteste der drei hier kurz vorgestellten Bücher, sofern man sich mit PostgreSQL beschäftigt bzw. beschäftigen muss.
Das Buch:
PostgreSQL 9.0 High Performance
Accelerate your PostgreSQL system and avoid the common pitfalls that can slow it down
Smith, Gregory
Packt Publishing Ltd., 2010, Birmingham
ISBN 978-1-849510-30-1
Preis 30,99£
Was steht bei einer neuen Datenbank noch so an? Neben, zumindest meist, neuer Hardware die eine entsprechende Performace bringt, kann und muss man eigentlich noch zwei weitere Sachen optimieren. Zum einen gibt es die Möglichkeit, über Einstellungen im Betriebssystem entsprechende Optimierungen vorzunehmen, zum anderen natürlich an der Datenbanksoftware selbst.
Auch wenn ich im aktuellen Fall mit einer PostgreSQL in der Version 9.2 arbeiten musste, ist das vorliegende Buch eines der wenigen überhaupt, dass sich mit Hochverfügbarkeit und Optimierung beschäftigt. Wichtig zudem, da sich zwischen der 8er und 9er Reihe doch einiges getan und geändert hat!
Smith hat das Buch in 16 Kapitel unterteilt und diese entsprechend hierarchisch aufgebaut. So beginnt er mit der Entwicklungsgeschichte von PostgreSQL und geht dann zuerst einmal auf die darunter liegende Hardware sowie entsprechendes Benchmarking ein. Auch finden sich trotz des Erscheinungsjahrs 2010 bereits SSDs als Festplatten (-ersatz?) im Buch wieder! Weitere Kapitel beschäftigen sich mit dem Festplattensetup und Speicher für das Caching oder dem Tuning von Konfigurationseinstellungen sowie Hinweisen darauf, wie man entsprechenden Einstellungen in Verbindung mit der eigenen Hardware und den eigenen Anforderungen auf die Spur kommt.
Weitere umfangreiche Kapitel beschäftigen sich mit den Themen Index, Abfrageoptimierungen sowie Datenbankstatistiken und -aktivitäten sowie deren Analyse. Allesamt wichtige Punkte gerade im Betrieb einer Datenbank, um frühzeitig etwaige Probleme oder Engpässe erkennen zu können.
Insgesamt sicherlich das empfehlenswerteste der drei hier kurz vorgestellten Bücher, sofern man sich mit PostgreSQL beschäftigt bzw. beschäftigen muss.
Das Buch:
PostgreSQL 9.0 High Performance
Accelerate your PostgreSQL system and avoid the common pitfalls that can slow it down
Smith, Gregory
Packt Publishing Ltd., 2010, Birmingham
ISBN 978-1-849510-30-1
Preis 30,99£
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Datenbank,
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High Performance,
Index,
PostgreSQL,
Rezension,
Tuning
Standort:
Hannover-Nordstadt, Hanover, Germany
Freitag, 17. Januar 2014
Buchrezension "PostgreSQL 9"
Wie bereits vor einiger Zeit mal angedacht, nun endlich eine der ersten Buchrezensionen zum Thema dDatenbanken. Zudem wird es auch noch einen Artikel über eine durchgeführte Datenbankmigration geben. Momentan fehlt mir aber einfach zu sehr die Zeit, dass alles endlich mal unter einen Hut zu bringen. Der Arbeit sei Dank ...
Den Auftakt macht nun das Buch "PostgreSQL 9 - Praxisbuch für Administratoren und Entwickler" von Lutz Fröhlich. Beruflich musste ich mich von MySQL zumindest schwerpunktmäßig auf PostgreSQL umstellen. Zudem stand hier im Auftrag meines Arbeitgebers eine Migration von einer älteren, selbst kompilierten PostgreSQL 8.2 auf eine PostgreSQL 9.2 an.
Einen passenden Einstieg in das Thema PostgreSQL bietet das Buch von Lutz Fröhlich daher auf jeden Fall. Neben den Changelogs, um entsprechende Änderungen zwischen den einzelnen Versionen zu erfassen, bietet gerade dieses Buch einen recht guten Überblick über die Version 9 von PostgreSQL. Zudem ist es eines der wenigen auf Deutsch erhätlichen Werke!
Fröhlich gibt zum Einstieg einen Überblick in die Geschichte dieser Datenbanksoftware und führt dann kurz über zur Installtion. Dies alles abgehandelt auf den ersten 14 Seiten. Also nicht zu überladen. Ab Seite 15 geht es dann um entsprechende Parametereinstellungen in den Konfigurationsdateien inkl. solcher für Entwickler. Aber gerade diese sind bei einer Migrationen mit einem größeren Versionssprung auch für Administratoren entsprechend interessant, um Sachen austesten zu können, etc.
Weiter wird dann auf elementare Dinge die Datensicherung und -wiederherstellung sowie Datenbanküberwachung und -absicherung gesprochen. Ab ca. Seite 100 geht es dann kurz um sogenanntes Performance Tuning sowie die Aufsetzung von Standby- bzw. Slave-Servern die seit Version 9 nicht mehr nur den Notfall und einen notwendigen Switchover mitlaufen, sondern auch laufende, lesende Abfragen bedienen können.
Abgerundet wird dieses empfehlenswerte Buch durch Kapitel zu den Themen PostGIS, Migrationshinweisen zu Umstiegen von MySQL und Oracle sowie Tipps zur Einbindung der Datenbank in die bestehende IT-Landschaft. Ein Buch, dass ich so wirklich empfehlen kann.
Das Buch:
PostgreSQL 9
Praxisbuch für Administratoren und Entwickler
Fröhlich, Lutz
Carl Hanser Verlag, 2013, München
ISBN 978-3-446-42239-1
Preis 39,90€
Den Auftakt macht nun das Buch "PostgreSQL 9 - Praxisbuch für Administratoren und Entwickler" von Lutz Fröhlich. Beruflich musste ich mich von MySQL zumindest schwerpunktmäßig auf PostgreSQL umstellen. Zudem stand hier im Auftrag meines Arbeitgebers eine Migration von einer älteren, selbst kompilierten PostgreSQL 8.2 auf eine PostgreSQL 9.2 an.
Einen passenden Einstieg in das Thema PostgreSQL bietet das Buch von Lutz Fröhlich daher auf jeden Fall. Neben den Changelogs, um entsprechende Änderungen zwischen den einzelnen Versionen zu erfassen, bietet gerade dieses Buch einen recht guten Überblick über die Version 9 von PostgreSQL. Zudem ist es eines der wenigen auf Deutsch erhätlichen Werke!
Fröhlich gibt zum Einstieg einen Überblick in die Geschichte dieser Datenbanksoftware und führt dann kurz über zur Installtion. Dies alles abgehandelt auf den ersten 14 Seiten. Also nicht zu überladen. Ab Seite 15 geht es dann um entsprechende Parametereinstellungen in den Konfigurationsdateien inkl. solcher für Entwickler. Aber gerade diese sind bei einer Migrationen mit einem größeren Versionssprung auch für Administratoren entsprechend interessant, um Sachen austesten zu können, etc.
Weiter wird dann auf elementare Dinge die Datensicherung und -wiederherstellung sowie Datenbanküberwachung und -absicherung gesprochen. Ab ca. Seite 100 geht es dann kurz um sogenanntes Performance Tuning sowie die Aufsetzung von Standby- bzw. Slave-Servern die seit Version 9 nicht mehr nur den Notfall und einen notwendigen Switchover mitlaufen, sondern auch laufende, lesende Abfragen bedienen können.
Abgerundet wird dieses empfehlenswerte Buch durch Kapitel zu den Themen PostGIS, Migrationshinweisen zu Umstiegen von MySQL und Oracle sowie Tipps zur Einbindung der Datenbank in die bestehende IT-Landschaft. Ein Buch, dass ich so wirklich empfehlen kann.
Das Buch:
PostgreSQL 9
Praxisbuch für Administratoren und Entwickler
Fröhlich, Lutz
Carl Hanser Verlag, 2013, München
ISBN 978-3-446-42239-1
Preis 39,90€
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Administration,
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PostGIS,
PostgreSQL,
Rezension,
Tuning
Standort:
Hannover-Nordstadt, Hanover, Germany
Montag, 25. Februar 2013
Buch "PostgreSQL-Administration"
So ein Arbeitgeberwechsel (auch wenn er jetzt bereits ein gutes Jahr zurückliegt) bringt ja auch immer einige Neuerungen mit sich. Aus fachlicher Sicht steht bei mir dann meist ein Weg zum Versandhändler meines Vertrauens sowie ein Gang zum örtlichen Buchhändler an, um einmal zu schauen, ob es nicht ein paar Restpostenbücher als Themeneinstieg gibt.
Fündig wurde ich diesmal wieder bei der Terrashop GmbH, die unter anderem mit dem Titel "PostgreSQL-Administration" von Peter Eisentraut und Bernd Helmle ein Buch im Angebot hatte, dass sich ganz gutmachte. Darf ich mich bzgl. Datenbanknutzung zumindest im beruflichen Umfeld "ein wenig" von MySQL auf PostgreSQL umstellen. Auch wenn das Buch bereits aus dem Jahr 2009 ist: An den grundlegenden Eigenschaften und Beschreibungen hat sich nichts großartig etwas geändert.
Insgesamt gibt es zehn Kapitel, die auf die verschiedenen Aspekte wie Installation, Konfiguration, Wartung, Datensicherung, Überwachung, Hardware etc. eingehen. Auch werden verschiedene Dritt-Tools vorgestellt, die einen bei den anfallenden Aufgaben unterstützen. Ein gutes Buch, um einen ersten Ein- und Überblick über diese Datenbanksoftware zu bekommen!
Das Buch:
PostgreSQL-Administration
Die fortschrittlichste Open-Source-Datenbank
Eisentraut, Peter; Helmle, Bernd
O'Reilly Verlag, 2009, Köln
ISBN 978-3-89721-777-5
Preis 12,99€ (Originalpreis 34,90€)
Fündig wurde ich diesmal wieder bei der Terrashop GmbH, die unter anderem mit dem Titel "PostgreSQL-Administration" von Peter Eisentraut und Bernd Helmle ein Buch im Angebot hatte, dass sich ganz gutmachte. Darf ich mich bzgl. Datenbanknutzung zumindest im beruflichen Umfeld "ein wenig" von MySQL auf PostgreSQL umstellen. Auch wenn das Buch bereits aus dem Jahr 2009 ist: An den grundlegenden Eigenschaften und Beschreibungen hat sich nichts großartig etwas geändert.
Insgesamt gibt es zehn Kapitel, die auf die verschiedenen Aspekte wie Installation, Konfiguration, Wartung, Datensicherung, Überwachung, Hardware etc. eingehen. Auch werden verschiedene Dritt-Tools vorgestellt, die einen bei den anfallenden Aufgaben unterstützen. Ein gutes Buch, um einen ersten Ein- und Überblick über diese Datenbanksoftware zu bekommen!
Das Buch:
PostgreSQL-Administration
Die fortschrittlichste Open-Source-Datenbank
Eisentraut, Peter; Helmle, Bernd
O'Reilly Verlag, 2009, Köln
ISBN 978-3-89721-777-5
Preis 12,99€ (Originalpreis 34,90€)
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Datenbank,
MySQL,
PostgreSQL,
Programmierung
Sonntag, 27. Mai 2012
Ubuntu Server 12.04 LTS
Da ich am Samstag (26.05.2012) sowieso arbeitstechnisch den ganzen Tag über am PC saß, dachte ich mir, dass ich ja auch "mal eben kurz" einen meiner eigenen Server "so nebenbei" auf das aktuelle Release Ubuntu Server 12.04 LTS bringen könnte ...
Das mit dem "mal eben kurz" und "so nebenbei" hatte sich dann aber recht bald erledigt. Zwar verlief die eigentliche Installation ohne Probleme und der Server kam nach dem notwendigen Neustart auch problemlos wieder hoch, allerdings wollte der Webserver nicht starten, die Datenbank verweigerte ebenfalls den Dienst und da hing dann doch noch so einiges dran. Die Nacht wurde also etwas länger (arbeitstechnisch) bzw. kürzer (schlaftechnisch).
Zumindest das Problem mit dem nicht startenenden Webserver konnte recht schnell behoben werden. Der eingesetzte Apache 2 verweigerte den Start, da das Modul ModSecurity die Bibliothek libxml2 nicht finden konnte. Eine kurze Internetsuche brachte mich dann auf das Blog von Knowledge Republic, wo unter dem Titel "Ubuntu 12.04 Missing libxml2.so.2 File [Mod-Security2]" die entsprechende, manuelle Lösung beschrieben ist. Durchgeführt und für gut/funktionsfähig befunden.
So, Webserver lief also wieder. Half aber nicht wirklich viel, da die Datenbank den Start nach wie vor komplett verweigerte. Dies lag an Problemen, die nach dem Upgrade der eingesetzten MySQL-Datenbank von der Version 5.1 auf die Version 5.5 auftraten. So viel war recht schnell klar. Nur, wie beheben? Nachdem ich einige Zeit gesucht hatte, bin ich dann auf die einfachste aller Lösungen gestoßen: Das temporäre Verzeichnis war für den MySQL-Daemon nicht schreibbar! Das entsprechend angepasst und schon kam die Datenbank auch wieder hoch. Schöner Nebeneffekt: Auch der Mailserver (Postfix in Verbindung mit Dovecot) tat auf dieser Maschine wieder seinen Dienst :-)
Nun gab es "nur" noch ein paar Kleinigkeiten. So beschwerte sich beispielsweise mein RSS-Reader (Tiny Tiny RSS) in der Art und Weise, dass sein Update-Daemon nicht laufen würde. Dies lag daran, dass das Init-Skript schon recht alt war und daher einige Informationen nicht mehr stimmten und die aktuelle Version daher den Dienst verweigerte. Da ich keine Lust hatte, dass auch noch komplett neu zu schreiben, wurde mal kurz im Netz gesucht. Gestoßen bin ich dabei auf die Seite von Mathias (noctus.net), der unter dem Titel "Initscript mit Tiny Tiny RSS 1.5.10" ein entsprechendes Skript für Tiny Tiny RSS 1.5.10 anbietet. Danke, läuft! :-)
Jetzt gibt es nur noch ein paar Kleinigkeiten zu bereinigen. In erster Linie mittlerweile obsolet gewordene Einstellungen in Konfigurationsdateien, etc. Aber das hat auch Zeit, bis das Wetter mal wieder schlechter ist, da es den laufenden Betrieb in keinster Weise stört oder beeinträchtigt! Jetzt geht es lieber raus in die Sonne! Welfengarten? Biergarten? Herrenhäuser Gärten? Mal schauen :-)
Das mit dem "mal eben kurz" und "so nebenbei" hatte sich dann aber recht bald erledigt. Zwar verlief die eigentliche Installation ohne Probleme und der Server kam nach dem notwendigen Neustart auch problemlos wieder hoch, allerdings wollte der Webserver nicht starten, die Datenbank verweigerte ebenfalls den Dienst und da hing dann doch noch so einiges dran. Die Nacht wurde also etwas länger (arbeitstechnisch) bzw. kürzer (schlaftechnisch).
Zumindest das Problem mit dem nicht startenenden Webserver konnte recht schnell behoben werden. Der eingesetzte Apache 2 verweigerte den Start, da das Modul ModSecurity die Bibliothek libxml2 nicht finden konnte. Eine kurze Internetsuche brachte mich dann auf das Blog von Knowledge Republic, wo unter dem Titel "Ubuntu 12.04 Missing libxml2.so.2 File [Mod-Security2]" die entsprechende, manuelle Lösung beschrieben ist. Durchgeführt und für gut/funktionsfähig befunden.
So, Webserver lief also wieder. Half aber nicht wirklich viel, da die Datenbank den Start nach wie vor komplett verweigerte. Dies lag an Problemen, die nach dem Upgrade der eingesetzten MySQL-Datenbank von der Version 5.1 auf die Version 5.5 auftraten. So viel war recht schnell klar. Nur, wie beheben? Nachdem ich einige Zeit gesucht hatte, bin ich dann auf die einfachste aller Lösungen gestoßen: Das temporäre Verzeichnis war für den MySQL-Daemon nicht schreibbar! Das entsprechend angepasst und schon kam die Datenbank auch wieder hoch. Schöner Nebeneffekt: Auch der Mailserver (Postfix in Verbindung mit Dovecot) tat auf dieser Maschine wieder seinen Dienst :-)
Nun gab es "nur" noch ein paar Kleinigkeiten. So beschwerte sich beispielsweise mein RSS-Reader (Tiny Tiny RSS) in der Art und Weise, dass sein Update-Daemon nicht laufen würde. Dies lag daran, dass das Init-Skript schon recht alt war und daher einige Informationen nicht mehr stimmten und die aktuelle Version daher den Dienst verweigerte. Da ich keine Lust hatte, dass auch noch komplett neu zu schreiben, wurde mal kurz im Netz gesucht. Gestoßen bin ich dabei auf die Seite von Mathias (noctus.net), der unter dem Titel "Initscript mit Tiny Tiny RSS 1.5.10" ein entsprechendes Skript für Tiny Tiny RSS 1.5.10 anbietet. Danke, läuft! :-)
Jetzt gibt es nur noch ein paar Kleinigkeiten zu bereinigen. In erster Linie mittlerweile obsolet gewordene Einstellungen in Konfigurationsdateien, etc. Aber das hat auch Zeit, bis das Wetter mal wieder schlechter ist, da es den laufenden Betrieb in keinster Weise stört oder beeinträchtigt! Jetzt geht es lieber raus in die Sonne! Welfengarten? Biergarten? Herrenhäuser Gärten? Mal schauen :-)
Freitag, 21. Mai 2010
Datenbankeintrag vor Löschung exportieren
Gerade auch mal wieder etwas für mich, damit ich beim nächsten mal nicht lange suchen muss :-)
Hin und wieder gibt es das Problem, dass man über eine Weboberfläche einen Eintrag aus einer MySQL-Datenbank löschen möchte. Allerdings möchte man den Eintrag vor der Löschung vielleicht sicherheitshalber noch in eine CSV-Datei sichern. Man weiß ja nie ;-)
Ich hatte für ein paar Personen bei uns ein entsprechendes Frontend via PHP gebaut, so dass diese Personen ohne Probleme Datensätze eintragen, ändern oder auch löschen können. Vor die Löschfunktion ist jetzt noch eine Zeile Code gewandert. Und zwar:
Hin und wieder gibt es das Problem, dass man über eine Weboberfläche einen Eintrag aus einer MySQL-Datenbank löschen möchte. Allerdings möchte man den Eintrag vor der Löschung vielleicht sicherheitshalber noch in eine CSV-Datei sichern. Man weiß ja nie ;-)
Ich hatte für ein paar Personen bei uns ein entsprechendes Frontend via PHP gebaut, so dass diese Personen ohne Probleme Datensätze eintragen, ändern oder auch löschen können. Vor die Löschfunktion ist jetzt noch eine Zeile Code gewandert. Und zwar:
mysql($db,"SELECT * FROM $tabelle WHERE Suchstring = $id INTO OUTFILE '/tmp/$tabelle_$id.csv' FIELDS TERMINATED BY ';' OPTIONALLY ENCLOSED BY '""'");Hierbei stehen
$db Für die verwendete DatenbankDas Suchergebnis wird dann unter
$tabelle Für die verwendete Tabelle in dieser Datenbank
$id Für die gesuchte ID
$tabelle_$id.csv Name der Datei, zusammengesetzt ausUnd? Funktioniert! :-)
Tabellenname mit ID.
Freitag, 9. Januar 2009
Buch "Datenbanksysteme"
Und noch eine kleine Buchrezension, da Schornsteinfeger & Co. noch auf sich warten lassen. Die beiden Professoren Theo Härder (Universität Kaiserslautern) und Erhard Rahm (Universität Leipzig), beide aus dem Bereich der Informatik stammend, hatten bereits vor Jahren die 1. Auflage Ihres Buches "Datenbanksysteme - Konzepte und Techniken der Implementierung" herausgebracht. Das hier vorliegende Exemplar entstammt schon der zweiten, komplett überarbeiteten Auflage aus dem Jahr 2001.Es handelt sich hierbei mal wieder um ein Buch, dass man wohl kaum mal eben so durchliest. Dafür ist das Thema dann doch einfach zu komplex und liest sich zu anstrengend! Aber es eignet sich hervorragend zum Nachschlagen oder aber um sich in bestimmte Thematiken wie zum Beispiel die Pufferverwaltung oder die Zugriffspfade einzulesen. Man sollte sich aber nicht von Begriffen wie Page-Fault-Frequency-Strategie, Prefetching-Verfahren oder Demand-Fetching-Verfahren abschrecken lassen. Und auch ein "bißchen" Mathematik hat Einzug ins Buch gehalten ;-)
Da beide Autoren auch Professoren an Hochschulen sind, mag sich dieses Werk durchaus auch für den einen oder anderen Studierenden eignen, der sich mit Datenbanksystemen beschäftigt bzw. beschäftigen muss.
Das Buch:
Datenbanksysteme
Konzepte und Techniken der Implementierung
Härder, Theo; Rahm, Erhard
Springer-Verlag, 1999/2001, Berlin Heidelberg
ISBN 3-540-42133-5
Preis 39,95€
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