Da ich am Samstag (26.05.2012) sowieso arbeitstechnisch den ganzen Tag über am PC saß, dachte ich mir, dass ich ja auch "mal eben kurz" einen meiner eigenen Server "so nebenbei" auf das aktuelle Release Ubuntu Server 12.04 LTS bringen könnte ...
Das mit dem "mal eben kurz" und "so nebenbei" hatte sich dann aber recht bald erledigt. Zwar verlief die eigentliche Installation ohne Probleme und der Server kam nach dem notwendigen Neustart auch problemlos wieder hoch, allerdings wollte der Webserver nicht starten, die Datenbank verweigerte ebenfalls den Dienst und da hing dann doch noch so einiges dran. Die Nacht wurde also etwas länger (arbeitstechnisch) bzw. kürzer (schlaftechnisch).
Zumindest das Problem mit dem nicht startenenden Webserver konnte recht schnell behoben werden. Der eingesetzte Apache 2 verweigerte den Start, da das Modul ModSecurity die Bibliothek libxml2 nicht finden konnte. Eine kurze Internetsuche brachte mich dann auf das Blog von Knowledge Republic, wo unter dem Titel "Ubuntu 12.04 Missing libxml2.so.2 File [Mod-Security2]" die entsprechende, manuelle Lösung beschrieben ist. Durchgeführt und für gut/funktionsfähig befunden.
So, Webserver lief also wieder. Half aber nicht wirklich viel, da die Datenbank den Start nach wie vor komplett verweigerte. Dies lag an Problemen, die nach dem Upgrade der eingesetzten MySQL-Datenbank von der Version 5.1 auf die Version 5.5 auftraten. So viel war recht schnell klar. Nur, wie beheben? Nachdem ich einige Zeit gesucht hatte, bin ich dann auf die einfachste aller Lösungen gestoßen: Das temporäre Verzeichnis war für den MySQL-Daemon nicht schreibbar! Das entsprechend angepasst und schon kam die Datenbank auch wieder hoch. Schöner Nebeneffekt: Auch der Mailserver (Postfix in Verbindung mit Dovecot) tat auf dieser Maschine wieder seinen Dienst :-)
Nun gab es "nur" noch ein paar Kleinigkeiten. So beschwerte sich beispielsweise mein RSS-Reader (Tiny Tiny RSS) in der Art und Weise, dass sein Update-Daemon nicht laufen würde. Dies lag daran, dass das Init-Skript schon recht alt war und daher einige Informationen nicht mehr stimmten und die aktuelle Version daher den Dienst verweigerte. Da ich keine Lust hatte, dass auch noch komplett neu zu schreiben, wurde mal kurz im Netz gesucht. Gestoßen bin ich dabei auf die Seite von Mathias (noctus.net), der unter dem Titel "Initscript mit Tiny Tiny RSS 1.5.10" ein entsprechendes Skript für Tiny Tiny RSS 1.5.10 anbietet. Danke, läuft! :-)
Jetzt gibt es nur noch ein paar Kleinigkeiten zu bereinigen. In erster Linie mittlerweile obsolet gewordene Einstellungen in Konfigurationsdateien, etc. Aber das hat auch Zeit, bis das Wetter mal wieder schlechter ist, da es den laufenden Betrieb in keinster Weise stört oder beeinträchtigt! Jetzt geht es lieber raus in die Sonne! Welfengarten? Biergarten? Herrenhäuser Gärten? Mal schauen :-)
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Sonntag, 27. Mai 2012
Freitag, 1. Mai 2009
Tool: Siege
Durch den Artikel "Harren bis zum Siege" von Charly Kühnast aus dem Linux Magazin 12/08 bin ich auf das Lasttest-/Benchmarktool Siege aufmerksam geworden und habe nun auch einmal etwas Zeit gefunden, mich damit auseinander zu setzen.
Ich habe mal ein paar der von mir betriebenen/betreuten Server getestet. Um es nicht zu simpel zu machen, kann man Siege unter anderem eine Datei mit URLs übergeben, die dann verwendet werden. Hierzu werden die URLs in den Arbeitsspeicher eingelesen, dort vorgehalten und zufällig ausgewählt. Weitere für erste Schritte interessante und/oder wichtige Parameter sind
Ich habe mal ein paar der von mir betriebenen/betreuten Server getestet. Um es nicht zu simpel zu machen, kann man Siege unter anderem eine Datei mit URLs übergeben, die dann verwendet werden. Hierzu werden die URLs in den Arbeitsspeicher eingelesen, dort vorgehalten und zufällig ausgewählt. Weitere für erste Schritte interessante und/oder wichtige Parameter sind
-c Anzahl der simulierten BenutzerGerade wenn Seiten für die Ausgabe erst generiert werden müssen. Weiterhin sind GET- und POST-Direktiven möglich. Waren recht interessante Versuche um mal herauszufinden, was die einzelnen Installationen so abkönnen. Reicht aber mehr als aus ;-) Falls es jemand mit diesem oder einem anderen/ähnlichen Tool auch ausprobieren möchte, sei hier noch kurz auf das Strafgesetzbuch (§202 und §303) verwiesen! Selbst betriebene Server sind OK, aber selbst im eigenen Betrieb würde ich mir vorher eine (schriftliche) Genehmigung einholen.
-f Datei mit URLs
-i Zufällig ausgewählte URL aus der bei -f übergebenen Datei
-t Dauer des Tests in Sekunden, Minuten oder Stunden
Mittwoch, 10. Dezember 2008
Groupware
Um allen Beschäftigten den Zugriff auf Daten, Termine und auch Mails bspw. auch von unterwegs zu ermöglichen, setzen auch wir eine entsprechende Groupware ein. Dabei handelt es sich um eGroupware. Da habe ich gerade einmal das Update auf die Version 1.6 vollzogen.
Nachdem dann ein paar Fallstricke beim Update speziell für die Verwendung des Mailclients (Stichwort: egw-pear) umschifft waren, läuft alles auch einwandfrei. Und wie mir Ralf Becker, einer der Entwickler, bereits im Juli 2008 versprochen hatte, ist gerade auch der Filemanager für einiges mehr zu verwenden. Zumal man jetzt auch ohne größere Probleme Linux-Verzeichnisse mounten kann. Das war ja vorher immer noch so ein kleines Problem. Das Warten auf die Version 1.6 hat sich also gelohnt :-)
Nachdem dann ein paar Fallstricke beim Update speziell für die Verwendung des Mailclients (Stichwort: egw-pear) umschifft waren, läuft alles auch einwandfrei. Und wie mir Ralf Becker, einer der Entwickler, bereits im Juli 2008 versprochen hatte, ist gerade auch der Filemanager für einiges mehr zu verwenden. Zumal man jetzt auch ohne größere Probleme Linux-Verzeichnisse mounten kann. Das war ja vorher immer noch so ein kleines Problem. Das Warten auf die Version 1.6 hat sich also gelohnt :-)
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