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Montag, 1. Juni 2015

Nachgekocht #32

Das auch IT-Zeitschriften einiges zu bieten haben, bewies das Linux Magazin vor einigen Jahren. In der Ausgabe vom März 2009 (!) gab es noch eine Rubrik, die sich "Projekte" nannte und dort wurden auf drei bis vier Seiten immer einige Softwareprojekte vorgestellt. Der Clou: Das letzte Projekt ist immer ein Kochrezept gewesen. Das wurde leider bereits vor einiger Zeit eingestellt :(

Aber in dieser erwähnten Ausgabe gab es ein Rezept für Putenbrust-Curry-Spaghetti, dass jetzt endlich einmal nachgekocht wurde. Als Zutaten werden benötigt:
  • 500g Spaghetti
  • 250g Putenbrust
  • 1 kleine Dose Mandarinen (Saft aufheben!)
  • 1 Teelöffel Gemüsebrühenpulver
  • Olivenöl
  • 2 Knoblauchzehen
  • Gewürze (Basilikum, Curry, Koriander, Oregano, Pfeffer, Salz)

Die Spaghetti werden al dente gekocht. Hierbei berücksichtigen, dass die parallel zubereitete Soße rund 15 Minuten benötigt.

Das Fleisch

Für die Soße zuerst einmal das Putenfleisch in schmale Streifen schneiden und im Olivenöl mit Basilikum und Oregano nach Geschmack anbraten. Wenn sich das Fleisch weißlich verfärbt, den gepressten Knoblauch hinzugeben.

Anbraten
Einen Teelöffel Gemüsebrühenpulver in den Saft der Mandarinen verrühren und damit das Fleisch ablöschen. Die Mandarinen hinzufügen, mit einem guten Teelöffel Curry sowie Pfeffer und Salz würzen und das ganze rund zehn Minuten köcheln lassen.

Köcheln
Zum Abschluß mit Koriander würzen/abschmecken. Fertig! :)

Guten Appetit

Samstag, 22. November 2014

Nachgekocht #29

Einmal in der Woche, genauer gesagt am Samstag, gibt es in der Neuen Presse Hannover (NP) die Rubrik "Kreativ & Köstlich", in der in der Regel ein oder mehrere Rezepte vorgestellt werden. In der Ausgabe vom 11. Oktober 2014 ging es um das Thema Brot und Oliver Hodemacher, Küchenchef vom Mövenpick am Kröpcke, hat vier Brotvarianten vorgestellt, darunter ein gefülltes Rollbrot aus Weizenteig.

Von daher musste das jetzt auch mal ausprobiert werden. Entschieden habe ich mich dabei für eine eher herzhaftere Füllung mit Käse- und Schinkenwürfeln. Die Zutaten:
  • 450g Mehl (550)
  • 100g Mehl (450)
  • 12g Salz
  • 20g Frischhefe
  • 340ml Wasser
  • Senf
  • Käsewürfel
  • Schinkenwürfel
  • Pfeffer
  • Salz

Zuerst einmal den Teig: Mehlsorten, Salz und Frischhefe mit dem Wasser vermissen und zu einem Teig kneten.

Der Teig
Diesen dann ca. 20 Minuten gehen lassen. Das habe ich im Backofen bei geringer Wärme gemacht. Anschließend den Teig mehr oder weniger in Rechteckform ausrollen und mit Senf bestreichen.

Der Teig mit Senf
Nun die Fläche mit den Käse- und Schinkenwürfeln bestreuen und alles noch ein wenig mit Pfeffer und Salz würzen und von der langen Seite her aufrollen. Den Backofen auf 250° (bei Ober- und Unterhitze) vorheizen und das Brot selbst noch gut fünf bis zehn Minuten auf dem Backblech ruhen lassen.

Der Teig mit Rolle
Anschließend den Backofen auf 220° herunterdrehen und das Brot eine gute halbe Stunde backen. Fertig.

Das fertige und angeschnittene Rollbrot

Mittwoch, 11. Juni 2014

Nachgekocht XIX

Das Wetter war am Muttertags-Sonntag (11.05.2014 - Jaja, ist schon ein bißchen her ;) ) ja nicht so wirklich klasse und der Kühlschrank gab auch noch ein paar Zutaten her, die doch mal eher heute als morgen aufgebraucht bzw. verkocht werden sollten. So fand sich aus einem Angebot noch ein Kilogramm roter Paprika sowie desweiteren noch fünf große Tomaten wieder.

Eine kurze Suche im allwissenden Internet (oder so ähnlich) ergab dann einige Treffer zu Paprika-Tomaten-Suppe. Hört sich gut an und schmeckt bei dem etwas kühleren Wetter sicherlich ganz gut. Ein wenig orientiert habe ich mich daher an dem hier zu findenen Rezept von Chefkoch.de.

Neben Tomaten und Paprika also noch zwei rote Zwiebeln sowie eine Knoblauchzehe geschält und kleingehackt. Etwas Rapsöl in einem großen Topf erhitzt, Zwiebeln und Knoblauch rein sowie kurz darauf die Paprika. Alles ein wenig anschwitzen und dann die Tomaten dazu. Aufgegossen habe ich das ganze erst einmal nur mit einem Liter kalten Wasser. Als das dann schön kochte, entsprechend vier Teelöffel Gemüsebrühe dazu und köcheln lassen. Als die Paprika dann einigermaßen weich war alles püriert und noch ein wenig auf ganz kleiner Flamme weiterköcheln lassen. Abgeschmeckt mit Paprikapulver, Salz und Pfeffer, fertig war die Suppe.

Genossen mit ein wenig Meersalz sowie Worcestersauce hat das geschmeckt. Allerdings hätte es etwas weniger Wasser wohl auch getan, war mir ein bißchen zu dünn. Und da das dann doch recht viel geworden ist, wird ein Teil davon schön eingefroren und kann dann bspw. zusammen mit eingekochtem Reis genossen werden. Ist auch wieder eine komplette Mahlzeit.

Hier kurz meine Zutatenliste:
  • 5 Tomaten
  • 1 kg rote Paprika
  • 2 rote Zwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 l Wasser
  • 4 TL Gemüsebrühe
  • Rapsöl
  • Pfeffer, Salz, Paprikapulver
Am köcheln

Püriert

Fertig :)

Samstag, 24. Mai 2014

Nachgekocht XVIII

Passend zur Spargelsaison muss natürlich auch ein wenig probiert werden. In der Printausgabe der Neuen Presse Hannover (NP) vom 19. April 2014 gab es vier Rezepte für Spargelmenüs, darunter Spargelrisotto mit gebratenen Garnelen. Recht nah an das veröffentlichte Rezept kommt dieses (ohne den Basilikumschaum) heran. Die eigentlichen Zutaten aus dem NP-Rezept:
  • 300 Gramm frischer weißer Stangenspargel
  • 300 Gramm frischer grüner Stangenspargel
  • 250 Gramm Risottoreis
  • 12 Garnelen (Größe 8/12er)
  • 60 Gramm Schalottenwürfel
  • 500 Milliliter Geflügelbrühe
  • 400 Milliliter Spargelfond
  • 100 Milliliter trockener Weißwein
  • 75 Gramm Butter
  • 100 Gramm frisch geriebener Parmesan
  • 1 Stange Rosmarin und Thymian, gehackt
  • 1 Knoblauchzehe, gewürfelt
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Ich habe so lediglich weißen Spargel und auch kleine Garnelen genommen und mit dem "gewählten Spargelmodell" auch ein wenig Pech gehabt. Der war zum Teil leider holzig. Bei den Gewürzen bin ich dann eher so nach Geschmack, Lust und Laune gegangen :)






Also zuerst einmal den Spargel bissfest gekocht und danach in kleinere Stücke geschnitten. Einen Teil des Spargelwasser dann weiterverwenden (Spargelfond). Danach die Schalotten in etwas Butter anschwitzen, den Reis hinzugeben und anschließend mit Geflügelbrühe und dem Spargelfond aufgießen. Wenn der Reis (fast) fertig ist, den Weißwein und dann die Spargelstücke hinzugeben sowie mit Salz und Pfeffer abschmecken und grob 50% des Parmesans mit hinzugeben.



Zwischendurch sollten auf jeden Fall die Garnelen in einer Pfanne mit Rosmarin und Thymian angebraten werden. Diese dann im Endeffekt auf dem Spargelrisotto servieren. Oder wie ich es getan habe: Alles aus einem Topf :) Ausprobieren werde ich das ganze auf jeden Fall noch mal. Dann vielleicht ja auch mal wieder in einer vegetarischen Variante ...

Sonntag, 27. April 2014

Nachgekocht XV

Krank und "nur" ein paar Reste zu Hause bzw. keine Lust auf Dosenfutter. Vor diesem Punkt stand ich vor einigen Abenden. Also mal schauen, was noch so da ist: Ein Paprikamix, Eier, Zwiebeln und milde Peperoni aus dem Glas sowieso und auch Sachen wie Nudeln und Reis sind eigentlich immer vorhanden. Also mal bei Chefkoch.de ein wenig gegooglet und auf zwei Rezepte gestossen:

So, dann einfach mal Zwiebeln geschnitten und angebraten und den geschnittenen Paprikamix dazugegeben. Im Gefrierfach habe ich zudem noch Rote-Beete-Reis von einem vorherigen Rezept gefunden: Also auch den noch dazu. Gewürzt mit geschnittenen Peperoni den Pfanneninhalt ein wenig gewürzt (ein bißchen Tomatenketchup, Pfeffer, Salz, Paprika und Curry) und letztendlich noch verquirlte Eier dazugegeben. Fertig! Auf dem Teller dann noch ein wenig mit einer griechischen Gewürzmischung, die sich eben auch für Gemüseragout, etc. eignet, abgeschmeckt. War einfach und hat geschmeckt :)