Ein interessantes Tool hat Charly Kühnast einmal mehr im Linux Magazin (Ausgabe 01/10, Seite 67) vorgestellt: Sslh.
Bei Sslh handelt es sich um eine Mischung aus SSL und SSH. Gedacht ist es für den Einsatz auf einem Server, auf dem ein Webserver läuft. Das Tool selbst schaltet sich vor den Port 443 und versucht anhand der gesendeten Daten herauszufinden, ob eine SSL- oder aber eine SSH-Verbindung aufgebaut werden soll.
Interessant ist das Tool sicherlich für diejenigen, die häufiger mal unterwegs sind und schon des öfteren festgestellt haben, dass man sich zum Beispiel vom Hotel oder Flughafen aus zwar auf Port 80 (HTTP) bzw. 443 (HTTPS) verbinden kann, aber nicht auf Port 22 (SSH). Dieses Problem kann man durch Sslh umgehen. Es sollte im allgemeinen mit Apache und Lighttpd zusammenarbeiten.
Sonntag, 13. Dezember 2009
Buch "Die Piratenpartei"
Passend zur Piratenpartei hat Henning Bartels im September 2009 sein Buch "Die Piratenpartei – Entstehung, Forderungen und Perspektiven der Bewegung" veröffentlicht.Auf 290 Seiten und in fünf Kapiteln geht der Autor hier auf diese noch recht junge Partei ein. Von den Anfängen der Bewegung in Schweden und die eigentlichen Ursachen die zur Parteigründung geführt haben über den "Ableger" in Deutschland und das Thema "Zensursula". Ab Kapitel 3 wird dann auf die Forderungen der Partei eingegangen und diese entsprechend ausführlich dargestellt.
Kapitel 4 beschäftigt sich dann mit dem Unterschied bzw. den Gemeinsamkeiten zwischen der Piratenpartei und den anderen im Bundestag vertretenden Parteien. Das letzte Kapitel schaut dann ein bißchen in die Zukunft, geht auf Stärken und Schwächen sowie die Chancen und die Gefahren ein.
Das Buch steht unter der Creative Commons License und kann unter folgendem Link kostenlos heruntergeladen werden: http://ebooks.contumax.de/nb.
Das Buch:
Die Piratenpartei
Entstehung, Forderungen und Perspektiven der Bewegung
Bartels, Henning
Contumax-Verlag, 2009, Berlin
ISBN 978-3-86199-001-7
Preis 0€ (Creative Commens License) bzw. 19,90€ in der gedruckten Fassung
Bildquelle: http://ebooks.contumax.de/nb
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Freitag, 11. Dezember 2009
Scheiß AFD! #6
Und mal wieder ein Fanzine, das ich bisher nicht kannte. Scheiß AFD! ist mittlerweile in der 6. Ausgabe erschienen und kommt aus dem Dunstkreis des SV Darmstadt 98. AFD steht hierbei für Allesfahrer Darmstadt.Wie bei einigen anderen hier auch schon vorgestellten Zines handelt es sich ebenfalls um einen Saisonrückblick auf die Saison 2008/09. Neben den Spielen des eigenen Klubs wurden auch fleißig Spiele der Young Boys Bern in der Schweiz besucht, zu denen man sehr gute Kontake pflegt.
Dazu gibt es dann noch weitere Berichte von 37 Spielen aus 12 Ländern und das Lilienlexikon.
Das Heft:
Scheiß AFD
Fanzine der Allesfahrer Darmstadt
DIN A5, Umschlag Farbe, Rest Schwarz-Weiß, 92 Seiten
Preis 1,98€
Donnerstag, 10. Dezember 2009
Verfassungsbeschwerde Vorratsdatenspeicherung
Heute kam Post vom Anwalt per E-Mail an. Inhalt: Informationen zum Termin am 15.12.2009 zur Verfassungsbeschwerde zum Thema Vorratsdatenspeicherung vor dem Bundesverfassungsgericht.
Na, dann warten wir doch mal ab, was dabei rumkommt.Mandantenrundschreiben – zur Verfassungsbeschwerde Vorratsdatenspeicherung
Sehr geehrte Damen und Herren,
Sie haben sich mit 34.450 weiteren Antragstellerinnen und Antragstellern an der Verfassungsbeschwerde gegen das Gesetz zur Einführung der Vorratsdatenspeicherung beteiligt und mich mit Ihrer Vertretung beauftragt. Damit haben Sie mitgeholfen, ein eindrucksvolles Signal gegen den bisher größten Angriff auf das Recht jedes Bürgers auf Privatheit und unbeobachtete Kommunikation zu setzen. Zu den Antragstellern unserer Verfassungsbeschwerde gehören auch Abgeordnete aller demokratischen Parteien.
Weitere Verfassungsbeschwerden wurden von bekannten FDP-Politikern, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Hirsch, und zahlreichen Bundestagsabgeordneten der Fraktion „Die Grünen“, vertreten durch Prof. Dr. Schneider, eingelegt.
Endlich ist es so weit und das Bundesverfassungsgericht verhandelt am 15.12.2009 die Verfassungsbeschwerden gegen die Vorratsdatenspeicherung.
Was ist bisher geschehen?
Das Bundesverfassungsgericht hat mit mehreren einstweiligen Anordnungen seit dem 11.03.2008 Auskünfte über die auf Vorrat gespeicherten Telekommunikationsdaten erheblich eingeschränkt, die Vorratsdatenspeicherung selbst aber vorläufig zugelassen.
Praktisch heißt das, dass zurzeit alle Verbindungsdaten von Telefongesprächen, Telefaxen, E-Mail-Abrufen und Internetnutzungen gespeichert werden, Auskunft hierzu wird aber nur unter einschränkenden Voraussetzungen erteilt.
Für alle von Ihnen, die sich über das Verfahren und aktuell über den Verlauf der mündlichen Verhandlung informieren wollen, werden auf der Webseite des Arbeitskreises Vorratsdatenspeicherung Informationen angeboten: http://verfassungsbeschwerde.vorratsdatenspeicherung.de
Am 15.12.2009 wird unter dieser Adresse ab 8 Uhr eine Pressekonferenz der Beschwerdeführer zu sehen sein und wird ab 10 Uhr live aus der Mündlichen Verhandlung des Bundesverfassungsgerichts berichtet werden. Darüber hinaus wird der Arbeitskreis am 15.12.2009 einen öffentlichen Informationsraum in Karlsruhe bereitstellen. Sitzplätze im Gerichtssaal sind leider keine mehr vorhanden!
Weitere Informationen zum Verfahren erhalten Sie auch auf meiner Seite: www.starostik.de.
Mit freundlichem Gruß und bestem Dank für Ihre bisherige Unterstützung bin ich Ihr
Meinhard Starostik
Rechtsanwalt
Mittwoch, 9. Dezember 2009
Übersetzungen von Spammern
Heute ist mal wieder eine Spammail durchgekommen, die wohl mit einem "etwas schlechteren" Übersetzungstool übersetzt wurde.
Ist in letzter Zeit ja eher die Ausnahme geworden. Aber anscheinend kommt da trotz allem immer noch mal etwas durch.Attn:Ise.
Im Namen des Kuratoriums und Testamentsvollstrecker des Nachlasses von Late Engr.Thomas Ise. Ich noch einmal versuchen, Sie als mein früheres Schreiben mitteilen zurückgegeben wurden nicht zugestellt werden. Ich möchte Ihnen mitteilen, dass Ende Engr.Thomas Ise gemacht Sie einen Empfänger zu seinem Willen. Er verließ die Summe von dreißig Millionen, hunderttausend Dollar (USD $ 30, 100.000.000), Sie in der Codicil und letzte Beweis für seinen Willen. Das klingt vielleicht seltsam und unglaublich Ihnen, aber es ist wirklich und wahr. Als weitgereiste Mann, muss er in Kontakt mit Ihnen wurden in der Vergangenheit oder einfach Sie wurden ihm von einem seiner zahlreichen Freunde im Ausland, die
gewünscht gute nominiert. Engr.Thomas Ise bis zu seinem Tod war ein Mitglied der Helicopter Society und des Institute of Electronic & Electrical Engineers. Bitte, wenn ich sie, wie ich bin zuversichtlich, sich bemühen, wieder zu mir so bald wie
möglich, damit Sie mich zum Schluss meiner Arbeit. Sie sind Beratung, mich mit meiner persönlichen E-Mail-Kontakt: bengateprivate@rocketmail.com
Warten auf Ihre,
prompte Antwort.
Ben Gate, Esq.
Montag, 7. Dezember 2009
Open Access
Das Thema Open Access geistert ja seit einiger Zeit durch die Medienlandschaft. Zum einen hat man noch bis einschließlich 22.12.2009 die Möglichkeit, die Onlinepetition "Wissenschaft und Forschung - Kostenloser Erwerb wissenschaftlicher Publikationen" mitzuzeichnen (Aktuell: 19.050 Unterzeichner). Auch Markus Beckedahl von netzpolitik.org hatte da vor einigen Wochen bereits drauf hingewiesen.Zum anderen findet hier in Hannover am 15.12.2009 eine Podiumsdiskussion zum Thema "Open Access für Bildungsmaterialien" statt. Weitere Informationen dazu gibt es auf den Internetseiten von Open Acess in Hannover. Ich werde auch mal versuchen, vor Ort zu sein. Weiterhin möchte man dort (also von Open Access in Hannover) wohl auch entsprechende Pod- bzw. Videocasts produzieren. Einen ersten gibt es bereits online, dieser ist allerdings ca. 1 GB groß ...
Bild: Markus Trapp.
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