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Samstag, 21. Juni 2014

Nordstadt CLXXXVI

Am Meckern ist laut der Neuen Presse Hannover (NP) vom 12. Juni 2014 der Niedersächsische Landesrechnungshof. Und zwar wird dem Land vorgeworfen, an einigen Stellen nicht genügend zu sparen bzw. allgemein an anderen Stellen mal mit dem Sparen anzufangen. Hier in der Nordstadt wird vor allem die Mensa am Schneiderberg angeführt. Diese sei seinerzeit für 14.000 Essen/Tag geplant gewesen und ist demnach viel zu groß! Im Jahr 2013 sind dort täglich "nur" 2.465 Essen verkauft worden. Planungen für eine Modernisierung laufen bereits, was aber natürlich auch zu Personaleinsparungen führen wird.

Von einer Auszeichnung für das Stadtteilzentrum Nordstadt berichtet der Stadt-Anzeiger Nord in seiner Printausgabe vom 12. Juni 2014. Die Stiftung Niedersachsen zeichnete das Projekt "HausMusikBesuch" aus, was mit einer Geldsumme von bis zu 20.000 Euro verbunden ist. Unter anderem wird es am 22.11.2014 einen "Tag der Hausmusik" geben. Dieser soll im Endeffekt das Abschlußkonzert einer Reihe von vier Konzerten an vier verschiedenen Wohnorten in unserem Stadtteil sein.

Auf der Suche nach Studienteilnehmern ist einmal mehr die Leibniz Universität Hannover, genauer gesagt die Abteilung Ernährungsphysiologie und Humanernährung des Am kleinen Felde beiheimateten Instituts für Lebensmittelwissenschaft und Humanernährung. Gesucht werden 160 Teilnehmer für eine Ernährungsstudie, Voraussetzung ist ein Alter zwischen 18 und 70 Jahren und es dürfen keine schweren Begleiterkrankungen vorliegen. Bewerben können sich Interessierte bis Anfang Juli, Fragen werden von Mitarbeiterinnen Katharina Möller (Telefon 0511-762-3317, E-Mail) und Tina Heinz (Telefon 0511-762-5931, E-Mail) montags bis freitags zwischen 10:00 Uhr und 16:00 Uhr beantwortet.

Termine:
  • Montag, 23.06.2014, 15:30 Uhr: Bilderbuchkino (Nordstadtbibliothek)
  • Mittwoch, 25.06.2014, 15:30 Uhr: Lange Tafel des Generationendialoges (Herrenhäuser Allee, Höhe Stadtbahnhaltestelle Schneiderberg; bis 18:00 Uhr)
  • Donnerstag, 26.06.2014, 15:00 Uhr: Stadtteil-Spaziergang (Familienzentrum)
  • Freitag, 27.06.2014, 15:00 Uhr: Kinderlesung "Die kleine Klara und die Herrenhäuser Gärten" (Familienzentrum)
  • Freitag, 27.06.2014, 20:00 Uhr: Fotovortrag Brasilien (Stadtteilzentrum; Eintritt frei, Spenden erwünscht)

Sonntag, 12. Januar 2014

Nordstadt CLXIV

Eine Bewerbungsfrist endet am 15. Januar 2014. Und zwar an der Leibniz Universität Hannover. Hier wird zum 01.11.2014 die Stelle des Uni-Präsidenten vakant und Mitte Januar endet die Bewerbungsfrist. Mitte Februar wird sich eine Kommission dann erstmals zusammensetzen und die Bewerber sichten. Vielleicht hat ja noch jemand Interesse? ;)

Damit dürfte Erich Barke am vergangenen Freitag (10.01.2014) auch das letzte Mal als Präsident durch den Neujahrsempfang an der Leibniz Universität Hannover geführt haben. Auf Einladung waren diesmal rund 930 Gäste vor Ort, die sich unter anderem Barkes Kritik am Land Niedersachsen, dass seiner Meinung nach zu wenig Geld in die Hochschulen investiere, anhören. So vertrat er auch die Meinung, dass man zu gegebener zeit wieder auf die Frage des privaten Anteils an der Studienfinanzierung zurückkommen wird. Vor allem, wenn die Universität international mit der Konkurrenz Schritt halten will.

Die Leibniz Universität Hannover bzw. genauer gesagt das Institut für Lebensmittelwissenschaft und Humanernährung sucht für eine Studie Personen, die Abnehmen möchen. Gesucht werden 150 übergewichtige Teilnehmer (Body Maß Index zwischen 28 und 35 kg/m2) im Alter zwischen 30 und 65 Jahren ohne chronische Erkrankungen. Weitere Informationen gibt es im hallo Sontag-Artikel hier.

Um Mithilfe bittet auch die Polizei im Zusammenhang mit einem Überfall auf eine Gaststätte am Engelbosteler Damm am Freitagmorgen, 10.01.2014, gegen ca. 03:00 Uhr. Zitat aus hallo Sonntag:
"Ein Mann hat am Freitagmorgen gegen 3 Uhr eine Gaststätte am Engelbosteler Damm überfallen und dabei Geld und ein Handy erbeutet. Der Täter ist laut Polizei 1,70 Meter groß, schlank, 20 bis 25 Jahre alt, hat schwarze, leicht gewellte Haare. Er trug blaue Jeans und eine helle Jacke. Zeugen wenden sich an den Kriminaldauerdienst, Telefon 0511/1 09 55 55."

Sonntag, 15. Juli 2012

Single-Hauptstadt Hannover?!

Am Mittwochnachmittag/-abend bzw. dann am Donnerstag in den Printmedien (11./12.07.2012) gab es ja mal wieder einiges auf die Ohren (oder Augen). Da hatte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mit einer Pressekonferenz Statistikdaten darüber veröffentlicht, in welchen Städten mit über 500.000 Einwohner die meisten Einpersonenhaushalte (!) existieren. Und hier liegt Hannover mit 33% vor Berlin und Leipzig mit jeweils 31%.

Aber was heisst das nun? Das hängt wohl mal wieder sehr stark von der Interpretation der einzelnen Medien ab. Wenn man der Neuen Presse Hannover (NP) glauben schenkt, sind diese 33% mehr oder weniger alle Single. Ob nun gewollt oder nicht und dem Printartikel nach sogar noch mehr als nach der kurzen Onlineversion. Und auch der Kommentar von Sebastian Scherer in der Donnerstagsausgabe der NP macht da nicht unbedingt mehr Hoffnung. Aber hat die NP die Statistik überhaupt richtig gelesen? Und warum frage ich mich in diesem Zusammenhang gerade wieder, warum man aus der Neuen Presse ein Konkurrenzblatt zur BILD auf lokaler Ebene schaffen möchte? Wer mag, kann sich im Gegenzug ja mal den Artikel der Hannoverschen Allgemeine Zeitung (HAZ) durchlesen (die Printversion dazu habe ich leider nicht) :-)

Was steht denn nun genau in der Statistik (PDF, 690 kB) drin? Die Studie spricht von Alleinlebenden in allen Privathaushalten wohnenden Menschen. Dies waren 2011 insgesamt 19,6% und entspricht rund 15,9 Millionen Personen. Bis zum Jahr 2030 sollen es laut Roderich Engeler, seines Zeichens Präsident des Statistischen Bundesamtes, voraussichtlich 23% aller Einwohner sein. Dies entspräche nach meiner Berechnung dann 18,66 Millionen Alleinlebenden, bei der angenommenen Einwohnerzahl von 81,12 Millionen.

Die Neue Presse macht daraus natürlich gleich mal wieder 15,9 Millionen Singles, in Berlin sind es 31% ohne Familienanschluss oder festen Lebenspartner. Da ist natürlich die Frage, wo man diese Zahlen her hat bzw. warum man diese so interpretiert!? Denn die Statistik sagt ja lediglich aus, wie es zum Beispiel auch Claudia Fromme von der Süddeutschen Zeitung (SZ) formuliert hat, dass diese Menschen allein leben, aber nicht auch allein sind. Und auch der dortige Artikel liest sich "etwas" anders.

Vielleicht sollte ich aber auch einfach mal (wieder) intensiv darüber nachdenken, eine andere Zeitung zu abonnieren!? War mir aber gerade mal nach, etwas darüber zu schreiben. Kommt vielleicht davon, wenn man am Wochenende ausnahmsweise mal etwas mehr Zeit hat und sich intensiver mit Sachen beschäftigen kann ;-) Eine komplette Auflistung zum Beispiel nach Stadtteilen konnte ich so leider nicht finden, daher kann ich auch nichts zur Nordstadt im speziellen sagen/schreiben.

Bildquelle: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Coat_of_arms_of_Hannover.svg&filetimestamp=20090822130540 (Wappen der Stadt Hannover)

Donnerstag, 19. Januar 2012

Nordstadt LI

Mit dem Online-Shop eckball.de hat die Nordstadt bereits zum Jahresende 2011 ein weiteres Geschäft verloren. Man ist nun in der Spichernstraße 24a (Oststadt) ansässig.

Ebenfalls seit Ende Dezember 2011 ist die Cille geschlossen. laut einem Aushang an den Fenstern wird derzeit fleissig renoviert und ab Februar 2012 wieder geöffnet sein.

Und noch etwas über die Gaststätte Klein Kröpcke: Der Blog Klausenkultur - Der Hannöversche Kneipen-Blog hat einen etwas längeren Artikel dazu veröffentlicht.

Die Abteilung Ernährungsphysiologie und Humanernährung des Instituts für Lebensmittelwissenschaft und Humanernährung sucht für eine sechs Monate dauernde Ernährungsstudie derzeit noch Teilnehmer, die unter diagnostizierter Arthrose im Knie leiden und weder mit Cortison noch mit Hyaluronsäure behandelt werden. Weitere Informationen dazu hier.

Termine:
  • Freitag, 20.01.2012, 15:00 Uhr: Kinder-Mitmachtheater "Klimaversprechen" (Spunk)
  • Freitag, 20.01.2012, 19:00 Uhr: Vernissage "Tageschaos" (Stadtteilzentrum Nordstadt)
  • Samstag, 21.01.2012, 20:00 Uhr: Standard- und Latein-Tanztee (Spokusa)
  • Montag, 23.01.2012, 15:30 Uhr: Bilderbuchkino "Ach, Boris" (Nordstadtbibliothek)
  • Donnerstag, 26.01.2012, 10:00 Uhr: Kindertheater "Die Glücksfee" (Bürgerschule; Eintritt 3€, HannoverAktivPass frei)
  • Donnerstag, 26.01.2012, 15:30 Uhr: Geocaching für Kinder (Spunk; Voranmeldung notwendig!)

Mittwoch, 4. Februar 2009

Open Source-Studie

heise open hat zusammen mit der Wilken GmbH bereits vor einiger Zeit eine Studie zum Thema Open Source in deutschen Unternehmen und öffentlichen Verwaltungen durchgeführt. Das Linux-Magazin titelte sogar, dass Open Source-Anwender zufriedener sind.

Zuerst einmal muss man sicherlich sagen, dass in erster Linie Open Source-Anwender an der Studie teilgenommen haben. Daher mag der Eindruck vielleicht etwas täuschen. Aber das ist ja bei anderen Umfragen nicht unbedingt anders.

Etwas auffällig ist, dass kleinere Unternehmen in der Studie nicht so zahlreich vertreten sind. Dies wird aus meiner Sicht aber wohl auch daran liegen, dass man für Open Source Mitarbeiter/Personal benötigt, dass in den Bereichen auch entsprechend "drin" ist. Da bleibt meist halt nicht viel Zeit, um zu experimentieren. Und wenn man sich die entsprechende Grafik zur Verteilung anschaut, sieht man auch, dass man mit der Open Source-Offensive beim Staat anscheinend noch nicht ganz so weit gekommen ist. Dass im Bereich der Universitäten bzw. Forschung und Lehre eigentlich schon immer derartige Produkte eingesetzt wurden und werden ist ja durchaus bekannt. Aber der Bereich der Verwaltung kommt auch "nur" auf 5%.

Etwas überrascht war man bei der Präsentation von heise open-Chefredakteur Oliver Diedrich auf der OSMB-Konferenz wohl, dass bei den Server-Betriebssystemen Debian die Nase (weit) vorn hatte. Mit fast 50% vor Ubuntu und SUSE Linux Enterprise Server. Aber da ich ja auch durchaus alle drei einsetze, wundert es mich eigentlich nicht unbedingt. Bei Servern reichen in erster Linie stabile Komponenten und minimale Installation.

Passend dazu gab es heute dann noch die Meldung, dass Sun Microsystems sein Wachstum Open Source verdankt und selbst das Department of Defense der USA hat, nur für den internen Gebrauch mit beschränktem Zugriff, eine Seite für interne Open Source-Projekte aufgesetzt.