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Donnerstag, 8. März 2018

Nordstadt #379

Wie das hallo Wochenblatt berichtet gibt es weitere Neuigkeiten im Bezug auf neue Mieter im ehemaligen Güterbahnhof. Die Fitnesskette McFit soll demnach 2.650m² beziehen. Damit sind laut dem Eigentümer Aurelis rund 85% der gesamten Hallenfläche vermietet. Einzelhandel ist, wie bereits immer wieder betont, dort nicht vorgesehen.

Vorgestellt wurde im Bezirksrat Nord ein neuer Ordnungsdienst, der sich dem Müll, Lärm und Drogenhandel im Bezirk entgegenstellen soll. Wie die Hannoversche Allgemeine Zeitung (HAZ) berichtet, soll der neue Dienst bereits im März 2018 starten und gegen aggressive Bettelei, illegales Übernachten im Freien, Müll und Parkverstöße vorgehen. Die etwa 50 Bürgerinnen und Bürger die sich zu der Informationsveranstaltung in der Lutherschule einfanden sehen Bedarf aber auch noch an anderen Punkten.

Einem Thema, dass sicherlich noch kontrovers diskutiert werden wird, hat sich die HAZ jetzt in ihrer Printausgabe vom 3. März 2018 angekommen. Unter dem Titel "Polizei veröffentlicht Einbruchskarte von Hannover" gibt es einen ausführlichen Artikel über die Aufschlüsselung über den Wohnungseinbruchdiebstahl 2017 in hannover, Aufgeteilt in die 13 Stadtbezirke. Entsprechende Informationen inkl. Downloadmöglichkeit gibt es auf den Internetseiten der Polizeidirektion Hannover. Passend dazu gibt es im printartikel auch noch einen Kommentar von Conrad von Meding, der einige Schwachstellen in dieser Statistik aufdeckt, an deren Beseitigung aber von polizeilicher (und/oder politischer?) Seite aber wohl nicht gedacht. Denn beispielsweise stehen die Zahlen für einen kompletten Stadtbezirk und nicht für einzelne Stadtteile und zum anderen gibt es auch keinen Hinweis auf die Anzahl der Menschen die zum Beispiel in einem Stadtbezirk wohnen.Auch seien laut von Meding andere Städte bei solchen Aufschlüsselungen mittlerweile wesentlich weiter.

Ausstellungen:
  • 09.02.2018 bis 05.05.2018: Ausstellung "Urbane Begegnungen" (Galerie Robert Drees; Mittwoch bis Freitag 10:00 Uhr bis 18:30 Uhr, Samstag 11:00 Uhr bis 14:00 Uhr, weitere Termine nach Vereinbarung möglich; vom 30.03.2018 bis 02.04.2018 geschlossen!)
Termine:
  • Freitag, 09.03.2018, 20:00 Uhr: Theater "Brennen" (te-Studiobühne; Eintritt 15€, ermäßigt 10€, Schüler 6,50€, HannoverAktivPass kostenlos)
  • Freitag, 09.03.2018, 20:00 Uhr: Table-Quiz mit QM Bodo (Kuriosum; Bereits ausgebucht!)
  • Freitag, 09.03.2018, 20:30 Uhr: Film "Three Billboards Outside Ebbing, Missouri" (Kino im Sprengel; Eintritt 5€, HannoverAktivPass 2,50€)
  • Freitag, 09.03.2018, 22:00 Uhr: Sau-Party (Schwule Sau)
  • Freitag, 09.03.2018, 23:00 Uhr: orsten Kanzler "HOME ALBUM TOUR" (Weidendamm; Eintritt 10€)
  • Samstag, 10.03.2018, 14:00 Uhr: Repaircafé (Kniestraße 10)
  • Samstag, 10.03.2018, 20:00 Uhr: Theater "Brennen" (te-Studiobühne; Eintritt 15€, ermäßigt 10€, Schüler 6,50€, HannoverAktivPass kostenlos)
  • Samstag, 10.03.2018, 20:00 Uhr: Konzert "Zwischen die Ohren: laute und leuchten" (Bürgerschule; Eintritt 10€, ermäßigt 8€, HannoverAktivPass 4€)
  • Samstag, 10.03.2018, 20:30 Uhr: Film "Kaleidoscope" (Kino im Sprengel; Eintritt 5€, HannoverAktivPass 2,50€)
  • Samstag, 10.03.2018, 21:00 Uhr: Cabaret Vertigo (Schwule Sau)
  • Samstag, 10.03.2018, 23:00 Uhr: Frühlicht mit Bebetta (Weidendamm; Abendkasse 10€)
  • Sonntag, 11.03.2018, 15:00 Uhr: Sunday Hop "Swing and fun for everyone*14" (Bürgerschule; Eintritt frei, Spenden gerne gesehen)
  • Dienstag, 13.03.2018, 20:00 Uhr: Kuriosums Akustik Klub (Kuriosum; Eintritt frei)

Sonntag, 15. Juli 2012

Single-Hauptstadt Hannover?!

Am Mittwochnachmittag/-abend bzw. dann am Donnerstag in den Printmedien (11./12.07.2012) gab es ja mal wieder einiges auf die Ohren (oder Augen). Da hatte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mit einer Pressekonferenz Statistikdaten darüber veröffentlicht, in welchen Städten mit über 500.000 Einwohner die meisten Einpersonenhaushalte (!) existieren. Und hier liegt Hannover mit 33% vor Berlin und Leipzig mit jeweils 31%.

Aber was heisst das nun? Das hängt wohl mal wieder sehr stark von der Interpretation der einzelnen Medien ab. Wenn man der Neuen Presse Hannover (NP) glauben schenkt, sind diese 33% mehr oder weniger alle Single. Ob nun gewollt oder nicht und dem Printartikel nach sogar noch mehr als nach der kurzen Onlineversion. Und auch der Kommentar von Sebastian Scherer in der Donnerstagsausgabe der NP macht da nicht unbedingt mehr Hoffnung. Aber hat die NP die Statistik überhaupt richtig gelesen? Und warum frage ich mich in diesem Zusammenhang gerade wieder, warum man aus der Neuen Presse ein Konkurrenzblatt zur BILD auf lokaler Ebene schaffen möchte? Wer mag, kann sich im Gegenzug ja mal den Artikel der Hannoverschen Allgemeine Zeitung (HAZ) durchlesen (die Printversion dazu habe ich leider nicht) :-)

Was steht denn nun genau in der Statistik (PDF, 690 kB) drin? Die Studie spricht von Alleinlebenden in allen Privathaushalten wohnenden Menschen. Dies waren 2011 insgesamt 19,6% und entspricht rund 15,9 Millionen Personen. Bis zum Jahr 2030 sollen es laut Roderich Engeler, seines Zeichens Präsident des Statistischen Bundesamtes, voraussichtlich 23% aller Einwohner sein. Dies entspräche nach meiner Berechnung dann 18,66 Millionen Alleinlebenden, bei der angenommenen Einwohnerzahl von 81,12 Millionen.

Die Neue Presse macht daraus natürlich gleich mal wieder 15,9 Millionen Singles, in Berlin sind es 31% ohne Familienanschluss oder festen Lebenspartner. Da ist natürlich die Frage, wo man diese Zahlen her hat bzw. warum man diese so interpretiert!? Denn die Statistik sagt ja lediglich aus, wie es zum Beispiel auch Claudia Fromme von der Süddeutschen Zeitung (SZ) formuliert hat, dass diese Menschen allein leben, aber nicht auch allein sind. Und auch der dortige Artikel liest sich "etwas" anders.

Vielleicht sollte ich aber auch einfach mal (wieder) intensiv darüber nachdenken, eine andere Zeitung zu abonnieren!? War mir aber gerade mal nach, etwas darüber zu schreiben. Kommt vielleicht davon, wenn man am Wochenende ausnahmsweise mal etwas mehr Zeit hat und sich intensiver mit Sachen beschäftigen kann ;-) Eine komplette Auflistung zum Beispiel nach Stadtteilen konnte ich so leider nicht finden, daher kann ich auch nichts zur Nordstadt im speziellen sagen/schreiben.

Bildquelle: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Coat_of_arms_of_Hannover.svg&filetimestamp=20090822130540 (Wappen der Stadt Hannover)

Sonntag, 17. Juli 2011

Tool "vnStat"

Dann will ich auch noch mal wieder ein paar (Linux-) Tools vorstellen ;-) Den Anfang macht diesmal das Tool vnStat, das einen Netzwerkmonitor für Linux und BSD darstellt und unter Linux mindestens einen Kernel der Version 2.2 voraussetzt. Die von mir aktuell eingesetzte Version ist die 1.11.

Das Tool kann (muss nicht) als Systemdienst gestartet werden und protokolliert dann im Hintergrund den Netzwerkverkehr von der bzw. den Netzwerkkarten. Über diverse Optionen kann man sich dann die Statistiken ausgeben lassen.

Das Tool ist allerdings nicht dafür geeignet, beispielsweise Netzwerkverkehr mitzuschneiden. Dafür sind dann andere Tools gedacht.