Auch das zweite Buch ist eine Monographie und beschäftigt sich mit "Nelson Mandela" und wurde von Albrecht Hagemann herausgebracht. Der Autor selbst hat Neuere sowie Osteuropäische Geschichte sowie Slawistik studiert und seine Dissertation zum Thema "Südafrika und das Dritte Reich" geschrieben.
Mandela ist auch so eine Person, die mich geschichtlich interessiert. Zumal ich im Jahr 2013 im Rahmen einer Südafrika-Reise zur Fußball-Afrikameisterschaft auch so im Land unterwegs war und unter anderem auch die Gefängnisinsel Robben Island besichtigt habe auf der Mandela einige Zeit inhaftiert war.
Es ist schon sehr interessant zu lesen, wie ein Mensch über 10.000 Tage Gefängnis (also über 27 Jahre!) überlebt und dann bei seiner Entlassung auch noch so motiviert weitermacht, die Apartheid zumindest offiziell mit abschafft und 1994 schließlich der erste schwarze Staatspräsident Südafrikas wird. Großen Anteil unter anderem an der Freilassung hatten sicherlich auch große Konzerte wie "Free Mandela" 1988 im Londoner Wembley-Stadion.
Auch dieses Büchlein beinhaltet wieder eine Zeittafel der Landesgeschichte sowie entsprechende Hinweise auf weiterführende Literatur zum Thema.
Das Buch:
Nelson Mandela
Albrecht Hagemann
Rowohlt Taschenbuch Verlag, 2013, Reinbek
8. Auflage
ISBN 978-3-499-50580-5
Preis 8,99€ (hier: Preisreduziertes Mängelexemplar 0,99€)
Kontakt www.rororo.de
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Montag, 13. Juni 2016
Samstag, 14. Mai 2016
Buchrezension "Dalai Lama XIV."
Einer der von mir genutzten Internet-Versandhändler hatte vor einiger Zeit mal einige Schnäppchen in seinem Newsletter angeboten, so dass auf der Internetseite vorbeigeschaut und insgesamt acht Bücher für unter 20 Euro bestellt wurden.
Das zuerst gelesene Buch trägt hierbei den Titel "Dalai Lama XIV." und wurde von Sabine Wienand herausgebracht und ist eine Monographie mit etwa 150 Seiten. Die Autorin selbst hat Sprache und Kultur Indiens und Tibets studiert und kennt sich daher in diesem Kulturkreis demnach auch entsprechend aus. Mitgeordert hatte ich das Buch einmal aufgrund des Preises und zum anderen, weil einem das Thema immer mal wieder über den Weg läuft und mich daher doch ein wenig interessiert :)
Das Büchlein selbst gibt einen guten Einblick in die Funktionsweise des Buddhismus und vor allem auch in den (geschichtlichen) Konflikt zwischen China und Tibet und welche Rolle Indien hier spielt. Denn hier wurde beispielsweise 1956 ein Asylgesuch des Dalai Lama abgelehnt. Im März 1959 flüchtete er dann aufgrund der politischen Lage nach Indien, durfte sich von dort aus aber nicht entsprechend (politisch) betätigen, was bis etwa 1979 anhielt! Denn auch bei Indien wird sehr schnell klar, dass entsprechend Angst vor China herrscht.
Ab etwa 1987 gab es dann international politische Auftritte des 14. Dalai Lamas, der mit bürgerlichem Namen Tenzin Gyatso heißt, in denen er auch immer wieder zu einerLösung der Tibetfrage und vor allem aber auch gewaltlosem Widerstand aufruft. Diese Auftritte sind dann aber meistens nicht-offizielle Empfänge (wie auch beispielsweise der in Deutschland mit Angela Merkel) im Jahr 2007 , damit sich China nicht brüskiert fühlt.
Man gewinnt so einen einigermaßen einfachen Einblick in die gesamte Problematik und kann anhand einer Zeittafel ein wenig die wechselhafte Geschichte Tibets nachvollzoiehen und findet bei Interesse einige Hinweise auf weiterführende Literatur.
Das Buch:
Dalai Lama XIV.
Sabine Wienand
Rowohlt Taschenbuch Verlag, 2009, Reinbek
ISBN 978-3-499-50673-4
Preis 8,95€ (hier: Preisreduziertes Mängelexemplar 0,99€)
Kontakt www.rororo.de
Das zuerst gelesene Buch trägt hierbei den Titel "Dalai Lama XIV." und wurde von Sabine Wienand herausgebracht und ist eine Monographie mit etwa 150 Seiten. Die Autorin selbst hat Sprache und Kultur Indiens und Tibets studiert und kennt sich daher in diesem Kulturkreis demnach auch entsprechend aus. Mitgeordert hatte ich das Buch einmal aufgrund des Preises und zum anderen, weil einem das Thema immer mal wieder über den Weg läuft und mich daher doch ein wenig interessiert :)
Das Büchlein selbst gibt einen guten Einblick in die Funktionsweise des Buddhismus und vor allem auch in den (geschichtlichen) Konflikt zwischen China und Tibet und welche Rolle Indien hier spielt. Denn hier wurde beispielsweise 1956 ein Asylgesuch des Dalai Lama abgelehnt. Im März 1959 flüchtete er dann aufgrund der politischen Lage nach Indien, durfte sich von dort aus aber nicht entsprechend (politisch) betätigen, was bis etwa 1979 anhielt! Denn auch bei Indien wird sehr schnell klar, dass entsprechend Angst vor China herrscht.
Ab etwa 1987 gab es dann international politische Auftritte des 14. Dalai Lamas, der mit bürgerlichem Namen Tenzin Gyatso heißt, in denen er auch immer wieder zu einerLösung der Tibetfrage und vor allem aber auch gewaltlosem Widerstand aufruft. Diese Auftritte sind dann aber meistens nicht-offizielle Empfänge (wie auch beispielsweise der in Deutschland mit Angela Merkel) im Jahr 2007 , damit sich China nicht brüskiert fühlt.
Man gewinnt so einen einigermaßen einfachen Einblick in die gesamte Problematik und kann anhand einer Zeittafel ein wenig die wechselhafte Geschichte Tibets nachvollzoiehen und findet bei Interesse einige Hinweise auf weiterführende Literatur.
Das Buch:
Dalai Lama XIV.
Sabine Wienand
Rowohlt Taschenbuch Verlag, 2009, Reinbek
ISBN 978-3-499-50673-4
Preis 8,95€ (hier: Preisreduziertes Mängelexemplar 0,99€)
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Nordstadt, Hannover, Germany
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