Einer der von mir genutzten Internet-Versandhändler hatte vor einiger Zeit mal einige Schnäppchen in seinem Newsletter angeboten, so dass auf der Internetseite vorbeigeschaut und insgesamt acht Bücher für unter 20 Euro bestellt wurden.
Das zuerst gelesene Buch trägt hierbei den Titel "Dalai Lama XIV." und wurde von Sabine Wienand herausgebracht und ist eine Monographie mit etwa 150 Seiten. Die Autorin selbst hat Sprache und Kultur Indiens und Tibets studiert und kennt sich daher in diesem Kulturkreis demnach auch entsprechend aus. Mitgeordert hatte ich das Buch einmal aufgrund des Preises und zum anderen, weil einem das Thema immer mal wieder über den Weg läuft und mich daher doch ein wenig interessiert :)
Das Büchlein selbst gibt einen guten Einblick in die Funktionsweise des Buddhismus und vor allem auch in den (geschichtlichen) Konflikt zwischen China und Tibet und welche Rolle Indien hier spielt. Denn hier wurde beispielsweise 1956 ein Asylgesuch des Dalai Lama abgelehnt. Im März 1959 flüchtete er dann aufgrund der politischen Lage nach Indien, durfte sich von dort aus aber nicht entsprechend (politisch) betätigen, was bis etwa 1979 anhielt! Denn auch bei Indien wird sehr schnell klar, dass entsprechend Angst vor China herrscht.
Ab etwa 1987 gab es dann international politische Auftritte des 14. Dalai Lamas, der mit bürgerlichem Namen Tenzin Gyatso heißt, in denen er auch immer wieder zu einerLösung der Tibetfrage und vor allem aber auch gewaltlosem Widerstand aufruft. Diese Auftritte sind dann aber meistens nicht-offizielle Empfänge (wie auch beispielsweise der in Deutschland mit Angela Merkel) im Jahr 2007 , damit sich China nicht brüskiert fühlt.
Man gewinnt so einen einigermaßen einfachen Einblick in die gesamte Problematik und kann anhand einer Zeittafel ein wenig die wechselhafte Geschichte Tibets nachvollzoiehen und findet bei Interesse einige Hinweise auf weiterführende Literatur.
Das Buch:
Dalai Lama XIV.
Sabine Wienand
Rowohlt Taschenbuch Verlag, 2009, Reinbek
ISBN 978-3-499-50673-4
Preis 8,95€ (hier: Preisreduziertes Mängelexemplar 0,99€)
Kontakt www.rororo.de
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Samstag, 14. Mai 2016
Dienstag, 10. November 2015
Buchrezension "Hannover"
Wieder einmal ein Buch, dass aus der Buchhandlung einfach mit musste ;) Diesmal geht es um "Hannover - Vorwärts nach weit" des hannöverschen Autors Detlef H. O. Kopmann, seines Zeichens Historiker und Stadtführer hier aus der Landeshauptstadt.
Das Buch hat knapp 130 Seiten, die sich auf zehn Kapiteln mit der Stadtgeschichte von der Entstehung um etwa 1000 bis hin zur EXPO aus dem Jahr 2000 beschäftigt. Was man hierbei sicherlich nicht erwarten kann und sollte ist eine komplette Zusammenfassung der Historie. Das ist auf so wenig Seiten a) gar nicht möglich und vor allem b) auch gar nicht beabsichtigt gewesen. Dem Autor geht es in erster Linie darum, hannöversche Geschichten zu erzählen.
So nimmt jedes der Kapitel etwa zehn bis 15 Seiten ein und erzählt eine Geschichte aus einer bestimmten Zeit. Seien es die 1920er Jahre mit Friedrich Haarmann und Paul von Hindeburg, der Personalunion des hannöverschen und englischen Königshauses durch Georg Ludwig oder aber den Bau der Stadt-/U-Bahn und die EXPO 2000.
Das Buch bringt in kleinen Geschichten einen schönen Einblick in die Stadthistorie und wer mag, kann den Buchempfehlungen am Ende folgen und wird sicherlich noch das ein oder andere Buch zu vielleicht einem bestimmten Kapitel oder einer bestimmten Zeit finden. Dieses Buch selbst habe ich heruntergesetzt bei der Buchhandlung Decius gefunden.
Das Buch:
Hannover
Vorwärts nach weit
Detlef H. O. Kopmann
Sutton Verlag GmbH, 2002, Erfurt
ISBN 3-89702-427-6
Preis 9,90€ (hier: 3,99€)
Kontakt www.suttonverlag.de
Das Buch hat knapp 130 Seiten, die sich auf zehn Kapiteln mit der Stadtgeschichte von der Entstehung um etwa 1000 bis hin zur EXPO aus dem Jahr 2000 beschäftigt. Was man hierbei sicherlich nicht erwarten kann und sollte ist eine komplette Zusammenfassung der Historie. Das ist auf so wenig Seiten a) gar nicht möglich und vor allem b) auch gar nicht beabsichtigt gewesen. Dem Autor geht es in erster Linie darum, hannöversche Geschichten zu erzählen.
So nimmt jedes der Kapitel etwa zehn bis 15 Seiten ein und erzählt eine Geschichte aus einer bestimmten Zeit. Seien es die 1920er Jahre mit Friedrich Haarmann und Paul von Hindeburg, der Personalunion des hannöverschen und englischen Königshauses durch Georg Ludwig oder aber den Bau der Stadt-/U-Bahn und die EXPO 2000.
Das Buch bringt in kleinen Geschichten einen schönen Einblick in die Stadthistorie und wer mag, kann den Buchempfehlungen am Ende folgen und wird sicherlich noch das ein oder andere Buch zu vielleicht einem bestimmten Kapitel oder einer bestimmten Zeit finden. Dieses Buch selbst habe ich heruntergesetzt bei der Buchhandlung Decius gefunden.
Das Buch:
Hannover
Vorwärts nach weit
Detlef H. O. Kopmann
Sutton Verlag GmbH, 2002, Erfurt
ISBN 3-89702-427-6
Preis 9,90€ (hier: 3,99€)
Kontakt www.suttonverlag.de
Standort:
Nordstadt, Hannover, Deutschland
Samstag, 23. März 2013
Buch "Kinder der Westkurve"
Ächz! So mal der Kurzkommentar zum Buch "Kinder der Westkurve - Die Geschichte der HSV-Fans". Und zwar nicht aufgrund des Inhalts, den eine Autorengemeinschaft mit diesem Buch geschaffen hat, sondern aufgrund der 660 Seiten im DIN A4-Format die mit insgesamt gut drei Kilogramm zur Geltung kommen.
Inhaltlich geht es um die 125jährige Geschichte der Anhänger des Hamburger SV, niedergeschrieben von Fans für Fans. Und dabei ist in der Tat ein nicht nur umfangreiches sondern vor allem auch lesenswertes Buch heraus gekommen! Auch für Nicht-HSV-Fans eine Leseempfhelung. Es wird kein Kapitel der Geschichte ausgelassen. Zudem werden auch Nebeneffekte wie Tätowierungen, Fanzines, etc. entsprechend dargestellt. Alles ist entsprechend in Kapitel aufgeteilt, so dass es sich auch problemlos über einen längeren Zeitraum lesen lässt. Das ist aber bei dem Umfang aus meiner Sicht auch gar nicht anders möglich.
Das Buch:
Kinder der Westkurve
Die Geschichte der HSV-Fans
Hamburger Schriftmanufaktur GbR, 2012, Hamburg
ISBN 978-3-00-039323-54
Preis 39,90€
Inhaltlich geht es um die 125jährige Geschichte der Anhänger des Hamburger SV, niedergeschrieben von Fans für Fans. Und dabei ist in der Tat ein nicht nur umfangreiches sondern vor allem auch lesenswertes Buch heraus gekommen! Auch für Nicht-HSV-Fans eine Leseempfhelung. Es wird kein Kapitel der Geschichte ausgelassen. Zudem werden auch Nebeneffekte wie Tätowierungen, Fanzines, etc. entsprechend dargestellt. Alles ist entsprechend in Kapitel aufgeteilt, so dass es sich auch problemlos über einen längeren Zeitraum lesen lässt. Das ist aber bei dem Umfang aus meiner Sicht auch gar nicht anders möglich.
Das Buch:
Kinder der Westkurve
Die Geschichte der HSV-Fans
Hamburger Schriftmanufaktur GbR, 2012, Hamburg
ISBN 978-3-00-039323-54
Preis 39,90€
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Samstag, 5. Januar 2013
Buch "Alle unsere frühen Schlachten"
Zugegebenermaßen ein "Mitnahmekauf" war das Buch "Alle unsere frühen Schlachten - Fußball-Stücke" des spanischen Autors Javier Marías. Dabei handelt es sich um Fußball-Stücke, die der Autor und bekennende Anhänger des Real Madrid CF in den letzten Jahrzehnten verfasst hat und die Paul Ingendaay ins Deutsche übersetzt hat. Und ich kann mich den Rezensionen auf der Buchrückseite eigentlich nur anschließen: "[...] eine Veröffentlichung, die auf dem deutschen Buchmarkt ihresgleichen sucht. [...]" (Der Übersteiger, FC St. Pauli)
Das Buch:
Alle unsere frühen Schlachten
Fußball-Stücke
Marías, Javier
Klett-Cotta, 2000, Stuttgart
ISBN 3-608-93554-1
Preis 4,99€ (Originalpreis 18,00€)
Das Buch:
Alle unsere frühen Schlachten
Fußball-Stücke
Marías, Javier
Klett-Cotta, 2000, Stuttgart
ISBN 3-608-93554-1
Preis 4,99€ (Originalpreis 18,00€)
Donnerstag, 17. Mai 2012
Buch "Das kleine hannoversche Geschichtsbuch"
Ein sehr schönes und interessantes Buch ist im hannoverschen Verlagshaus Leuenhagen & Paris erschienen. Friedrich Wilhelm Netzel hat das bereits 1996 erschienende Buch "Das kleine hannoversche Geschichtsbuch - Anekdoten, Begebenheiten, Legenden" von Helmut Zimmermann neu überarbeitet und ergänzt.
Auf knapp 300 Seiten, verteilt auf 50 Kapitel, gibt es wissenwertes und amüsantes aus der Geschichte Hannovers zu entdecken. So liest man unter anderem auch etwas übers Hannovers Spartaner und auch die Nordstadt wird in zwei Kapiteln erwähnt. So geht es zum einen um Straßennamen nach Paul Gerhardt, Theodor Körner oder den Blumenstraßen nach der ehemaligen Gärtnerei Brauns am Engelbosteler Damm. Zum anderen hat der Judenfriedhof an der Oberstraße ein eigenes Kapitel gewidmet bekommen.
Ist aufgrund der recht kurzen Kapitel zwar kurzweilig, lohnt sich aber allemal!
Das Buch:
Das kleine hannoversche Geschichtsbuch
Anekdoten, Begebenheiten, Legenden
Zimmermann, Helmut
Leuenhagen & Paris, 2011, Hannover
ISBN 978-3-923976-83-6
Preis 9,95€
Auf knapp 300 Seiten, verteilt auf 50 Kapitel, gibt es wissenwertes und amüsantes aus der Geschichte Hannovers zu entdecken. So liest man unter anderem auch etwas übers Hannovers Spartaner und auch die Nordstadt wird in zwei Kapiteln erwähnt. So geht es zum einen um Straßennamen nach Paul Gerhardt, Theodor Körner oder den Blumenstraßen nach der ehemaligen Gärtnerei Brauns am Engelbosteler Damm. Zum anderen hat der Judenfriedhof an der Oberstraße ein eigenes Kapitel gewidmet bekommen.
Ist aufgrund der recht kurzen Kapitel zwar kurzweilig, lohnt sich aber allemal!
Das Buch:
Das kleine hannoversche Geschichtsbuch
Anekdoten, Begebenheiten, Legenden
Zimmermann, Helmut
Leuenhagen & Paris, 2011, Hannover
ISBN 978-3-923976-83-6
Preis 9,95€
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Buch,
Geschichte,
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Nordstadt
Mittwoch, 9. November 2011
Leibniz Universität Hannover XLIII
Nach einem Online-Artikel der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung (HAZ) beschäftigt sich die Universität in letzter Zeit intensiver damit, den unrühmlichen Teil ihrer Geschichte aufzuarbeiten. So werden Professoren, denen zur Nazizeit zwischen 1933 und 1945 die Titel aberkannt wurden, rehabilitiert. Aber es geht in einer weiteren Abschlußarbeit auch um Entnazifizierungsverfahren in der Nachkriegszeit bis 1956.
Wie die Internetseite Uni-Protokolle.de berichtet, wurden an der Leibniz Universität Hannover für das Wintersemester 2011/2012 insgesamt 250 Stipendien verschiedenster Ausstattungen vergeben.
Experiment der Woche, Folge 37: "Mikrostrukturierung: Wie klein kann klein sein?"
Einen Fotowettbewerb für Studierende hat die Niedersächsische Technische Hochschule (NTH) ausgeschrieben. Thema des Wettbewerbs ist die Frage "Wie sieht die Lehre in der NTH aus?". Weitere Informationen, usw. gibt es im aktuellen NTH-Newsletter auf Seite 6.
Wie die Internetseite Uni-Protokolle.de berichtet, wurden an der Leibniz Universität Hannover für das Wintersemester 2011/2012 insgesamt 250 Stipendien verschiedenster Ausstattungen vergeben.
Experiment der Woche, Folge 37: "Mikrostrukturierung: Wie klein kann klein sein?"
Einen Fotowettbewerb für Studierende hat die Niedersächsische Technische Hochschule (NTH) ausgeschrieben. Thema des Wettbewerbs ist die Frage "Wie sieht die Lehre in der NTH aus?". Weitere Informationen, usw. gibt es im aktuellen NTH-Newsletter auf Seite 6.
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