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Sonntag, 28. Juli 2013

Nordstadt CXXXV

Geknallt hat es am vergangenen Freitag (19.07.2013) nahe der Nordstadt. Ursache war allerdings weder ein Unfall noch ein Feuerwerk, sondern eine Testsprengung im alten Bunker unter dem Klagesmarkt. Gegen 13:11 Uhr registrierte dann auch die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe ein leichtes Beben. Insgesamt könnten in den den nächsten sechs Woche noch einige Dutzend Sprengungen notwendig sein, um den Bunker restlos zu beseitigen und auf dem Klagesmarkt Wohn- und Bürohäuser zu bauen. Fragen zu den Sprengungen, etc. beantwortet auch der Bürgerservice es Tiefbauamtes unter der Telefonnummer 0511-16841122.

Und auch das Thema Gentrifizierung steht nach einem Artikel im Stadt-Anzeiger Nord vom 19. Juli 2013 wieder auf der tagesordnung hier im Stadtteil. Auslöser dafür war ein erneuter Farbanschlag auf ein Neubauhaus, diesmal in der Warstraße. Unter anderem will auch der Bezirksrat nach Lösungen such, unter anderem möchte Bezirksbürgermeisterin Edeltraut-Inge Geschke (SPD) künstlerische Graffiti im Stadtteil fördern ...

Interessante Zahlen zeigt laut dem Stadt-Anzeiger Nord der Sozialbericht mit Stand vom 01.01.2013. Und zwar im Bezug auf den Anteil von Minderjährigen in den Stadtteilen. Unter dem Titel "Junger Norden, alter Norden" schreibt die Zeitung im Artikel vom 25. Juli 2013, dass sich für die nördlichen Stadtteile ein unterschiedliches Bild ergibt. Allerdings scheint der Großteil der Stadtteile unter den hannoverschen Durchschnitt zu liegen. Maximal 14,5% der BewohnerInnen der jeweiligen Stadtteile sind unter 18 Jahren alt.

Termine:
  • Mittwoch, 31.07.2013, 19:00 Uhr: Projekt "Armut? Das ist doch keine Kunst!" (Onkel Olli's Kiosk)

Montag, 8. Juli 2013

Nordstadt CXXXII

Pause macht derzeit die Jugendberatung Hinterhaus in der Nordstadt. Vom 01.07.2013 bis einschließlich 28.07.2013 bleibt die Einrichtung geschlossen. Ab dem 29.07.2013 stehen die Berater für Fragen, Probleme, etc. von Jugendlichen wieder wie gewohnt jeweils montags und donnerstags von 14:00 Uhr bis 19:00 Uhr sowie dienstags und freitags von 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr zur Verfügung.

Nicht direkt betroffen ist die Nordstadt vom Artikel "Stadt sieht Problemviertel im Norden" des Stadt-Anzeiger Nord vom 27. Juni 2013. Der aktuelle Sozialbericht weist demnach acht Brennpunkte in den nördlichen Stadtteilen aus. Ausgewertet wurde dafür die Transferleistungsquote, also der Anteil an Menschen, die Leistungen zur Sicherung ihres Lebensunterhalts beziehen. Stand der Daten wäre demnach der 31.12.2011. Interessantes aus dem Artikel, dass man herausziehen konnte ist aber: Insgesamt gelten 19,5% der Hannoveraner (also im Prinzip jede/r Fünfte!) als armutsgefährdet! Zudem wurde die Stadt in sogenannte Mikrobezirke aufgeteilt, die auf erhöhten sozialen Handlungsbedarf hin "untersucht" wurden. Hier steht der Bereich Weidendamm-Nord aus unserem Stadtteil sozusagen unter Beobachtung.

Angenehmeres dagegen, auch wenn dafür natürlich Geld notwendig ist, verspricht dagegen der Artikel "Pause in der Nordstadt" aus der gleichen Ausgabe des Stadt-Anzeiger Nord. Etwas näher beleuchtet wurde hier der Bereich um die Lutherkirche und dies in erster Linie mit einem Blick auf die Gastronomie und die dort beheimateten kleinen Cafés und Kneipen. Hoffen tue ich nur, dass der letzte Satz des Artikels nicht zutrifft bzw. in Zukunft eintreten wird: "[...] ist nun auch das Viertel rund um die Lutherkirche ganz offensichtlich dabei, sich langsam, aber sicher zum innovativen und beliebten Szenequartier zu entwickeln."

Und auch ein Jubiläum gibt es zu feiern: 25 Jahre Werkhof. Herzlichen Glückwunsch auch von dieser Stelle aus! Dieser sitzt bekanntlich auf dem ehemaligen Werksgelände der Aufzugsfabrik Havemeier & Sander an der Schaufelder Straße und wurde 1988 als Projekt ins Leben gerufen. Mittlerweile arbeiten dort im Bereich Hotel, Restaurant, etc. 40 Mitarbeiter. Dazu gibt es 20 fest vermietete Büros auf dem Gelände, dass zudem ökologisch eine Art Vorreiterrolle spielte. Denn bereits 1996 entstand ein Blockheizkraftwerk oder eine durch Regenwasser gespeiste Toilettenspülung. Weitere Informationen auch im Internet unter http://www.werkhof-nordstadt.de/.

Mittwoch, 26. Juni 2013

Nordstadt CXXX

Am 12. Juni 2013 wurden in Hannover weitere 18 Stolpersteine verlegt werden. Diese Stolpersteine sollen an deportierte und ermordete Opfer des Nationalsozialismus aus dem 2. Weltkrieg erinnern. In der Nordstadt wurden an diesem Termin keine weiteren Steine verlegt, wer sich aber über die bisher verlegten Steine informieren und auch Hintergrundinformationen erfahren möchte, wird unter http://www.hannover-gis.de/GIS?thema=37 fündig.

Am Samstagvormittag (08.06.2013) kam es im Bereich des Instituts für Graphitationsphysik in der Callinstraße zu einer Feuerwehrübung. In Zusammenarbeit mit dem Klinikum Nordstadt, der Universität selbst sowie der DRK-Rettungsschule Niedersachsen wurde der Umgang bei einem Massenanfall von 35 Verletzten nach einer Explosion an der Universität simuliert.

Einen etwas längeren, halbseitigen Artikel hat die Neue Presse Hannover (NP) am Mittwoch, den 19. Juni 2013 unter der Überschrift "Wieder fliegen die Farbbeutel!" veröffentlicht. Inhaltlich geht es, wie die Überschrift schon vermuten lässt, um einen Farbbeutel-Attacke. Diesmal flogen die Beutel in der Nordstadt und zwar gegen das neue Wohnhaus in der Warstarße. Das Gebäude steht erst Ende 2012 auf dem Gelände der ehemaligen kleinen Tankstelle und eines Garagenhofs. Zudem wurde am Haus der Schriftzug "Die Nordstadt bleibt dreckig" hinterlassen. Die Polizei vermutet Gentrifizierungsgegner hinter der Attacke. Online ist der Artikel bei der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung (HAZ) zu finden.

Termine:
  • Samstag, 29.06.2013, 20:30 Uhr: Film "Domino" (Kino im Springel)
  • Montag, 01.07.2013, 15:30 Uhr: Bilderbuchkino (Nordstadtbibliothek)

Freitag, 29. April 2011

Nordstadt XI

Zwei kleine Videos zur Demonstration gegen einen Prozess gegen drei "Linke" vom 16. April 2011 gibt es bei Youtube zu sehen.

Das Stichwort Gentrifizierung hört man ja immer öfter. Nun scheint es auch hier in der Nordstadt angekommen zu sein. Zumindest wenn man einem Artikel der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung (HAZ) glauben schenken darf. Zumindest ist es so, dass zum Beispiel das Haus, in dem ich wohne, auch an einen "Immobiliengruppe" aus Düsseldorf verkauft wurde. Passend dazu auch ein aktueller Bericht des Mieterschutzbundes.

Die gleiche Zeitung berichtete am 27. April auch darüber, dass Hannover angeblich ab dem Jahr 2025 autofrei wäre. Zumindest laut Zukunftsforscher Stephan Rammler.

Und noch einer kurzer Zeugenaufruf bzgl. Fahrerflucht in der Nordstadt: http://www.haz.de/Hannover/Aus-den-Stadtteilen/Nord/Achtjaehriger-bei-Unfall-in-der-Nordstadt-verletzt