Durch einen Eintrag auf der deutschen openSUSE-User-Mailingliste bin ich auf eine Fragestellung bzgl. der Durchsuchung von Dokumenten verschiedenster Arten aufmerksam geworden.
Das ganze ist eine Problematik, die bei uns auch des öfteren mal autritt. Daher habe ich die beiden neben "Google Desktop" genannten Tools Recoll und DocFetcher einmal einer näheren Überprüfung unterzogen. Wichtig war hier neben der Tatsache, dass es nicht unbedingt das Google-Produkt sein sollte/musste, der Punkt, das es möglichst auf verschiedenen Plattformen (Linux, Solaris, Windows, etc.) lauffähig sein sollte.
Da Recoll ein Tool für Linux/Unix ist, fällt es daher eigentlich schon einmal raus. Angesehen habe ich es mir trotzdem einmal, da ich selbst eigentlich nur unter Linux bzw. Unix arbeite. Nach dem Start fängt das Tool dann auch gleich erst einmal an, das gesamte Homeverzeichnis zu indizieren. Neben der Tatsache, dass dies recht lange dauern kann, werden auch alle möglichen Cache-Dateien, Logdateien, usw. durchlaufen. Ist nicht so wirklich praktisch. Der "normale" Anwender will es sicherlich auf Office-Dokumente, PDF-dateien, etc. beschränken. Kann man aber auch entsprechend konfigurieren. Klickt man nach dem Start so allerdings erst einmal auf weiter, muss man die Indizierung entweder einmal komplett durchlaufen lassen oder aber abbrechen.
Komfortabler ist da schon das Tool DocFetcher. Auffällig hier: Es gibt auch eine portable Version, die sich zum Beispiel auch für USB-Stick o. ä. eignet. Nach dem Start sind auf der linken Seite alle Dokumenttypen ausgewählt. In der Spalte drunter kann man dann zum Beispiel das zu indizierende Verzeichnis festlegen. Die eigentliche Indizierung der Dateien dauert dann je nach Anzahl und Größe aber natürlich auch wieder seine Zeit. Anschließend kann man recht komfortabel in diesen Dateien suchen.
Fazit: Bei uns auf der Arbeit wird wohl DocFetcher bei den Kolleginnen und Kollegen einmal einen ausführlichen Test machen.
Freitag, 16. April 2010
Durchsuchung verschiedener Arten von Dateien/Dokumenten
Paper "Shadows in the Cloud"
Bereits vor einiger Zeit waberte das Thema GhostNet durch die Medien und wurde jetzt Ende März 2010 einmal mehr aktuell. Auf den Internetseiten der Firma F-Secure Inc. gibt es zu dieser Thematik ein aktuelles Paper mit dem Titel "Shadows in the Cloud - Investigating Cyber Espionage 2.0" (PDF, ca. 1 MB). Man hat das GhostNet weiter analysiert und auch jede Menge interessanter Aspekte gefunden. Unter anderem zum Thema Cloud Computing. Das Paper existiert zudem auch als Webversion unter http://shadows-in-the-cloud.net.
Es geht im Allgemeinen um die Problematik des Cloud Computing. Besser gesagt: Um die Möglichkeiten, die Kriminelle unter anderem nutzen können, um abgegriffene Daten zu speichern. Als Beispiel wird hier das 2009 gefundene und als solches benannte GhostNet angeführt. Hier sind von 1.295 Computern aus 103 Ländern Informationen abgeflossen. 30% dieser PCs wurden als hochrangige Ziele eingestuft. Unter anderem das Büro des Dalai Lama oder Computer der indischen Regierung bzw. der UN. Nachdem der erste Bericht veröffentlicht wurde, gingen viele der "Kontrollserver" offline, aber lange nicht alle. Daher konnten zum Beispiel auch viele der Briefe aus dem Büro des Dalai Lama rekonstruiert werden. Vermutungen von vielen Seiten gingen diesbezüglich ja Richtung China, da hier viele dieser "Kontrollserver" beheimatet waren.
Ausgewertet hat man in den weiteren Untersuchungen nun die Punkte
Links zum Thema:
Es geht im Allgemeinen um die Problematik des Cloud Computing. Besser gesagt: Um die Möglichkeiten, die Kriminelle unter anderem nutzen können, um abgegriffene Daten zu speichern. Als Beispiel wird hier das 2009 gefundene und als solches benannte GhostNet angeführt. Hier sind von 1.295 Computern aus 103 Ländern Informationen abgeflossen. 30% dieser PCs wurden als hochrangige Ziele eingestuft. Unter anderem das Büro des Dalai Lama oder Computer der indischen Regierung bzw. der UN. Nachdem der erste Bericht veröffentlicht wurde, gingen viele der "Kontrollserver" offline, aber lange nicht alle. Daher konnten zum Beispiel auch viele der Briefe aus dem Büro des Dalai Lama rekonstruiert werden. Vermutungen von vielen Seiten gingen diesbezüglich ja Richtung China, da hier viele dieser "Kontrollserver" beheimatet waren.
Ausgewertet hat man in den weiteren Untersuchungen nun die Punkte
- DNS Sinkholing
- Malware Analysis
- Command and Control Server Topography
- Victim Identification
- Data Recovery
Links zum Thema:
- Ghostnet 2.0: Spionagenetz nutzt Dienste in der Cloud (heise online, 06.04.2010)
- Spionagenetz "GhostNet": Ein "Weckruf für die Politik" (heise online, 31.03.2009)
- Chinesische Spionage-Software infiltriert Rechner tibetischer Exil-Regierung (heise online, 29.03.2009)
- Tracking GhostNet: Investigating a Cyber Espionage Network
Artikel "System Security? What about your DATA?"
Einen recht interessanten Artikel mit dem Titel "System Security? What about yout DATA?" gibt es im Blog fewt@blog:~$ _. Darin geht es um die Personen, die Linux als Desktop-System verwenden.
In dem Artikel geht es darum, dass häufig behauptet wird, dass Linux ja sicherer sei als Windows. Dabei geht es nicht nur darum, dass man auch unter Linux eine Firewall konfigurieren sollte. Denn mit etwas Pech bietet der ungeübte Benutzer doch einiges an Diensten an, die er so gar nicht benötigt. Und damit sind potenziellen Angreifern eventuell Tür und Tor geöffnet. Und in diesem Falle sollte man sich dann vielleicht doch einmal Gedanken um seine Daten machen. Dazu gibt es am Ende des Artikels auch ein paar Hinweise, was man beachten bzw. umsetzen sollte.
In dem Artikel geht es darum, dass häufig behauptet wird, dass Linux ja sicherer sei als Windows. Dabei geht es nicht nur darum, dass man auch unter Linux eine Firewall konfigurieren sollte. Denn mit etwas Pech bietet der ungeübte Benutzer doch einiges an Diensten an, die er so gar nicht benötigt. Und damit sind potenziellen Angreifern eventuell Tür und Tor geöffnet. Und in diesem Falle sollte man sich dann vielleicht doch einmal Gedanken um seine Daten machen. Dazu gibt es am Ende des Artikels auch ein paar Hinweise, was man beachten bzw. umsetzen sollte.
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ballesterer #51
Ausgabe 51 des ballestererfm ist dann auch endlich die erste meines Abonnements. Titelthema sind diesmal "Zeitgenössische Zangler - Techniker auf engem Raum". Dazu gibt es neben Interviews mit Tomislav Kocijan und Nestor El Maestro auch Artikel über Jugendakademien in Österreich oder darüber, wie die eigentliche Nummer 10 auf dem Platz abgelöst wurde und wird.Aber auch außerhalb des Titelthems gibt es einmal mehr einiges an interessanten Berichten. Markus Böcskör berichtet über seine Zeit als Torhüter bei den Kaizer Chiefs in Südafrika und Jürgen Werner über seinen Job als Spielermanager. Und natürlich gibt es auch einen Blick zur bevorstehenden WM nach Südafrika.
Es gibt einen Bericht über die vergangene Ultra-Konferenz in Wien inkl. eines Interviews mit einem Polizei-Vertreter und einen Artikel über die Fans von Aris Thessaloniki. Dazu einen kleinen Ausblick auf eine Geschäftsidee, die demnächst auch nach Deutschland kommen wird: In Wien gibt es zwei voneinander unabhänge Fanshops. Und zwar versorgen diese die serbischen und türkischen Anhänger mit Fanartikel der Vereine aus Serbien und der Türkei.
Fanzine "Der WegbeGLeiter #1"
Eine Neuerscheinung kommt aus Kaiserslautern und heisst Der WegbeGLeiter. Das Magazin kommt aus dem Umfeld der Generation Luzifer. Los geht es im Heft Anfang Juli 2009 bis zur Winterpause im Dezember 2009. Neben den Spielen des 1. FC Kaiserslautern gibt es auch Berichte über Spielbesuche beim FC Metz zu denen eine Fanfreundschaft gepflegt wird.Weiterhin ein paar Groundhoppingberichte aus Polen, Serbien, England und Frankreich. Dazu ein paar sehr interessante Artikel zu den Themen "Horda Metz Turnier", "Block 8.2: Damals - Heute - Morgen", "Ultras - No Fans?", "Der Freitod des Robert Enke" und "Ultra vs. Ultra" sowie ein Interview mit Hans-Peter Briegel.
Eine wirkliche gute Produktion mit gut geschriebenen Texten. Da merkt man, dass sich jemand Gedanken gemacht hat. Wird sicherlich nicht die letzte Ausgabe gewesen sein, die ich gekauft habe!
Das Heft:
Der WegbeGLeiter
DIN A5, Farbe, 108 Seiten
Preis 3,50€
Donnerstag, 15. April 2010
Nordstadt III
Am kommenden Montag (19. April 2010) ist Oberbürgermeister Stephan Weil in der Nordstadt unterwegs. Bürgerinnen und Bürger können an seinem Rundgang teilnehmen. Los geht es um 10:30 Uhr mit den Stationen
- Elektrowerk Behnke, Gerhardtstraße
- Anna-Siemsen-Schule, Im Moore
- Kleinen Laden, Schaufelder Straße
- Transkultureller Pflegedienst, Kopernikusstraße
- Spandau Projekt, Engelbosteler Damm
- Alevitischer Kulturverein, Kornstraße
Mittwoch, 14. April 2010
DVD "Tropa de Elite"
Vor einiger Zeit bereits auf den Film "Tropa de Elite" gestoßen, wurde es nun einmal Zeit, die entsprechende DVD zu kaufen. Der Film gewann auf der 58. Berlinale 2008 den silbernen Bären und wurde auch ansonsten gelobt.Bestellt in den USA kam die DVD nach kurzer Zeit in der portugiesischen Originalfassung an. Im Film geht es um die Spezialeinheit "Tropa de Elite" aus Rio de Janeiro in Brasilien. Die Truppe wird immer dahin gerufen, wo es in den Favelas mal wieder brennt. Und man hat dort so seine eigenen Verhörmethoden.
Trotzdem hatte ich mir von dem Film mehr erwartet. Der Film wird wohl 2010 auch auf Deutsch erscheinen, allerdings gehe ich mal stark davon aus, dass diese Fassung dann keine 116 Minuten lang sein wird ...
Der Film:
Tropa de Elite
Missão Dada E Missão Cumprida
DVD, 116 Minuten
Preis 29,99$
Links zum Film:
http://www.tropadeeilteofilme.com.br
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