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Samstag, 7. Mai 2011

Volksgruppe "Admins"?

Unter dem Titel "Admins wollen als Volksgruppe anerkannt werden" hat das Satiremagazin Der Kojote einen recht amüsanten Artikel veröffentlicht. Zumindest aus der Sicht von Systemadministratoren. Ich selbst bin ja auch für eine Gewerkschaft für Systemadministratoren: Endlich geregelte 60 Stunden-Arbeitswochen und noch (mehr) Macht :-)

Und das Satiremagazin Der Kojote ist jetzt auch erst einmal in meinen RSS-Reader gewandert. Gibt da nämlich einige schöne Artikel. Zum Beispiel:

Sonntag, 8. August 2010

Urteil aus San Francisco

Im Juli 2008 gab es in den USA eine Festnahme eines Systemadministrators. Terry Childs, der seinerzeit für die Stadt San Francisco tätig war, hatte alle Kollegen und Vorgesetzte durch die Abänderung von Kennwörtern aus den IT-Systemen ausgesperrt.

heise online berichtet nun über einen Blogeintrag bei CSO Online, wonach Childs von der zuständigen Richterin zu vier Jahren Haft verurteilt wurde. Die 755 Tage, die er bisher abgesessen hat, werden ihm aber entsprechend angerechnet und er kann wohl mit seiner Freilassung in vier bis sechs Monaten rechnen. Am 13. August 2010 gibt es wohl noch einen Verhandlungstermin bzgl. der Rechnung über 900.000 US-Dollar, die die Stadt an Childs stellt.

Sonntag, 27. Dezember 2009

Vorlesungsskript "Prinzipien der Systemadministration"

Über Dirks Logbuch bin ich auf einen Artikel über die Systemadministration gestoßen. Darin wird auch ein Vorlesungsskript der Technischen Universität Chemnitz mit dem Titel "Prinzipien der Systemadministration" erwähnt. Autoren sind Matthias Clauß, Uwe Hübner, Thomas Müller und Christoph Ziegler und das Skript datiert vom 7. Juli 2004.

Trotz des Alters des Skript ist es keineswegs veraltet! Es geht in erster Linie darum, Studierenden einen Einblick in die Systemadministration im allgemeinen zu geben. Daher gliedert sich das Skript auch in die Bereiche
  • Betrieb von Computersystemen
  • Infrastrukturdienste
  • Security Policy und Berufsethik
  • Notfallplanung
  • Upgrades und Service Conversion
  • Nutzer-, Dienste- und Resourcenverwaltung
  • Kundenbeziehungen und Öffentlichkeitsarbeit
  • Monitoring
  • Kommunikation und Effektivität
Die einzelnen Bereiche untergliedern sich dann noch in weitere Bereiche. Insgesamt natürlich in erster Linie viel Theorie, aber wohl für jeden Systemadministrator interessant. Kostenlos herunterladbar ist das ganze im Postscriptformat hier.

Sicherlich nichts, um es von vorne bis hinten durchzulesen. Aber zum darin Herumblättern bzw. zum Lesen einzelner Kapitel oder der Auffrischung bzw. Erweiterung von Kenntnissen.

Und als kleiner Hinweis für Podcasthörer: Dirk bietet auf seinen Internetseiten einen monatlichen Linux-Podcast namens DeimHart an, den er zusammen mit Roman produziert. Dazu gibt es immer mal wieder sogenannte ShortCasts, in denen in maximal zehn Minuten bspw. Bücher vorgestellt werden. Aber zum Thema Podcasts erstelle ich irgendwann noch einmal einen oder mehrere Extra-Artikel mit Links, etc.

Freitag, 31. Juli 2009

Sysadminday

Jeweils am letzten Freitag im Juli findet der System Administrator Appreciation Day statt. Erstmals 2000 von Ted Kekatos ins Leben gerufen, soll dieser "Gedenktag" an die Systemadministratoren erinnern. Zumindest einmal im Jahr soll den Personen, die meistens nur im Hintergrund arbeiten und nur dann in den Mittelpunkt rücken, wenn etwas nicht funktioniert, gedankt werden.

Bei Dirk habe ich noch einen schönen Link auf Vorlesungsunterlagen aus der Technischen Universität Chemnitz gefunden: "Prinzipien der Systemadministration". Ein paar weitere Links, Artikel und Blogeinträge zum heutigen Tag:
Zum Abschluß darf natürlich der Sysadmin-Song nicht fehlen ;-) Allen anderen Admins daher auch einen schönen Rest-Sysadminday.

Sonntag, 26. Juli 2009

Systemadministratoren & Kaffee

Wen es schon immer mal interessiert hat, wie schwer es als Systemadministrator ist, sich seinen Kaffee zu holen: Einfach mal Caffeine Crazy ausprobieren ;-)

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Donnerstag, 5. Februar 2009

Neues aus San Francisco

The Register bringt Neuigkeiten von Terry Childs, dem in den USA im Gefängnis sitzenden Systemadministrator. Demnach hat Childs jetzt die Stadt San Francisco auf 3 Millionen US-Dollar Schadensersatz verklagt. Im einzelnen

[...] He is seeking $1m for lost wages and benefits, $1m for emotional distress, $500,000 in "special damages" and $500,000 to pay off his lawyer. [...]

Montag, 29. Dezember 2008

Neues aus San Francisco

Der San Francisco Chronicle und The Register berichten mal wieder über Terry Childs. Kurz zur Erinnerung: Das ist jener Systemadministrator, der im Juli 2008 selbst seine Vorgesetzten aus dem Netzwerk aussperrte, weil er nicht glaubte, dass außer ihm jemand in der Lage wäre, es korrekt zu administrieren.

Die Verhandlung ist demnach jetzt für den 13. Januar 2009 angesetzt. Da wird es wohl auch um einiges an Schadensersatz gehen. Laut dem Zeitungsbericht hat San Francisco rund 1,45 Million US-Dollar aufwenden müssen, um überhaupt wieder Zugang zum eigenen Netzwerk zu bekommen. Die Kaution für Childs selbst ist auf 5 Millionen US-Dollar festgelegt worden. Da hatte ich ja schon mal was zu geschrieben. Na, mal schauen, wie das ausgeht ...

Montag, 15. Dezember 2008

Zeitmanagement

Thomas A. Limoncelli ist Systemadministrator und hat bereits vor ein paar Jahren das Buch "Zeitmanagement für Systemadministratoren" herausgebracht. Ein Buch, dass ich selbst auch gelesen und für sehr gut befunden habe. Vor allem, weil sich einiges aus diesem Buch auch ohne großen Aufwand umsetzen lässt! Nun gibt es auch ein Interview auf SA Pro mit ihm. Kann ich wirklich nur empfehlen, auch wenn es, selbstverständlich bei einem amerikanischen Autor, auf Englisch ist!

Limoncelli spricht in dem Interview über seine Zeit bei den Bell Labs, wo er entgegen der Anweisungen einem Physiker einen Computerzugang gab. Seine Begründung dazu: War ja immerhin ein Nobelpreisträger! Auf das oben erwähnte Buch angesprochen, spricht er auch ganz klar von einem Selbsthilfebuch. Es bringe demnach wenig, dass Buch einfach so zu verschenken. Die betreffende Person muss durchaus schon selbst etwas merken und auch Änderungen wollen. Zudem ist sein Buch das erste, dass sich speziell mit dem Bereich der Systemadministration auseinandersetzt. Auch hat er sich laut eigener Aussage durch das Buch selbst optimiert. Zudem kann er eigentlich nur jedem empfehlen, einfach einmal aufzuschreiben, wie lange man beispielsweise für bestimmte Arbeiten benötigt. Man bekommt dadurch ein wesentlich besseres Zeitgefühl.

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