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Freitag, 21. Mai 2010

Mondo Rescue

Zur Abwechslung mal wieder ein kleines aber feines Linux-/Unix-Tool für die Kommandozeile :-) Einen etwas ausführlicheren Artikel dazu gab es im Linux Magazin Admin Sonderheft 02-2010.

Bei Mondo Rescue handelt es sich um ein Tool, mit dem man aktuelle und laufende Systeme sichern kann. Dazu wird auch gleich noch ein entsprechendes Rettungssystem gebaut. Sprich: Ich kann die gesicherten Daten auf CD/DVD brennen und bekomme eine Boot-CD, mit der ich im Notfall die gebrannten (System-) Daten zurückspielen kann. Die zu sichernden Daten kann ich entweder direkt auf CD/DVD schreiben lassen oder aber auf andere Medien. Neben Bandlaufwerken praktischerweise auch direkt auf NFS-Volumes. Die Rettungs-Boot-CD selbst wird unter /var/cache/mindi abgelegt.

Tests mit diesem System verliefen im Großen und Ganzen zufriedenstellend. Lediglich auf einer älteren openSUSE 11.0 64-Bit-Installation wollte das System definitiv laufen. Es gab immer nur die Fehlermeldungen:
test:~ # mondoarchive -V -On nfs://192.168.1.1:/Backup/test -9 -E "/mnt /var/log"
Initializing...
See /var/log/mondoarchive.log for details of backup run.
Checking sanity of your Linux distribution
---promptdialogYN---1--- Your kernel has no ramdisk support. That's mind-numbingly stupid but I'll allow it if you're planning to use a failsafe kernel. Are you?
---promptdialogYN---Q--- [yes] [no] ---
--> yes
Done.
NFS share is not mounted. Please mount it.
Errors were detected in the command line you supplied.
Please review the log file - /var/log/mondoarchive.log
Execution run ended; result=1
Type 'less /var/log/mondoarchive.log' to see the output log
test:~ #
Die Optionen von mondoarchive stehen in diesem Fall für
-On Sicherung auf Netzlaufwerk
-9 Höchste Komprimierungsstufe
-E Diese Verzeichnisse von der Sicherung ausnehmen
-V Backup prüfen
Auf allen anderen System (Debian, openSUSE, SLES, Ubuntu; egal ob 32- oder 64-Bit) lief es aber ohne Probleme. Der Test auf einem Solaris 10 steht dagegen noch aus. Zudem gibt es mit -s noch eine Option, bei der man die Größe des CD-/DVD-Speichermediums angeben kann.

Mittwoch, 28. Oktober 2009

Root-Server!?

Ich bin für ein paar kommende Projekte gerade über die Anschaffung eines Root-Servers am grübeln. Vielleicht hat ja der/die eine oder andere Leser/in auch noch ein paar Gedanken, Anregungen, Hinweise oder Warnungen parat.

Das wichtigste vielleicht erst einmal vorweg. Was sind die Mindestvoraussetzungen, die ich sehe? Es geht im allgemeinen um ein paar (nicht-geschäftliche) Projekte, die im kommenden Jahr laufen. Hierbei wird auch einiges an Bildmaterial (Fotos und Videos) anfallen. Daher wäre entsprechend "viel" Speicherplatz eine Grundvoraussetzung. Im allgemeinen dachte ich an etwas wie
Betrieb, Einrichtung, etc. sind überhaupt kein Problem. Zudem wäre eine gute Erreichbarkeit bzw. Verfügbarkeit des Servers gerne gesehen. Also nichts, wo man beispielsweise mehrmals im Monat wieder hintertelefonieren muss, weil der Server nicht erreichbar ist. Das immer mal irgendetwas sein kann, ist vollkommen klar und das lässt sich nie zu 100% ausschließen. Aber es sollte eben kein Dauerzustand sein.

Ein kleinere Netzrecherche hat auch schon etwas zu Tage gebracht. Zum einen gibt es die Internetseite Root-Server Vergleich, auf der drei Anbieter verglichen werden:
Weiterhin bin ich auf den Blogeintrag von Tim Bormann gestoßen, der sich Anfang diesen Jahres unter dem Titel "Werde Root Server mieten" auch ein paar Gedanken zu diesem Thema gemacht hat.

Neben den drei oben genannten Anbieter sind mir dann noch die folgenden (in alphabetischer Reihenfolge) untergekommen:
Vielleicht kommt ja noch der/die ein oder andere Vorschlag/Hinweis/Idee in den Kommentaren oder auch per E-Mail.

Mittwoch, 15. April 2009

NTP-Bug

Auch mir lief nun gerade einmal ein wohl schon recht bekannter Bug in der aktuellen Debian-Distribution 5.0 "Lenny" über den Weg. Und zwar gab es in den Logdateien in schöner Regelmäßigkeit Einträge a la
ntpd[1898]: kernel time sync error 0001
Ursache ist ein "zu alter" 2.6.18ner Kernel bzw. die Version 4.2.4p des NTP-Daemons, wie auch diverse Recherchen im Internet zu Tage gefördert haben. Also wie unter der Verlinkung angegeben, einen neuen Kernel installiert, so dass ein uname -r nun die Kernelversion 2.6.26 raus und schwupps, existiert auch das Problem nicht mehr ...